Allgemeine Berichte | 23.04.2025

Gut 300 Friedensbewegte beim Ostermarsch in Büchel

Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Ostermarsch in Büchel. Foto: HoPe Rauguth

Büchel. Am Ostermontag riefen kirchliche Verbände zum Ostermarsch 2025 in Büchel auf. Gut 300 Friedensbewegte aus ganz Deutschland folgten dem Aufruf von pax christi e.V. im Bistum Trier, dem Internationalen Versöhnungsbund e.V. Regionalgruppe Cochem-Zell sowie der Friedensgruppe Daun.

In Büchel lagern 20 US-Atomwaffen, umgangssprachlich auch „Eier“ genannt. Bestens versteckt durch Bundeswehrsoldaten. Die USA behalten sich eine sogenannte Präventive Erstschlagsoption vor, den „Enthauptungsschlag“.

„Wir gehen auf die Straße für atomare Abrüstung weltweit. Für Frieden. Heute ist die Gefahr einer Fehlentscheidung aufgrund menschlichen Versagens und durch technologische Systeme wie KI so hoch, dass die Drohung mit Atomwaffen jede Sekunde dazu führen kann, dass die Menschheit sich selbst und jegliches Leben auf der Erde auslöscht“, so Veronika Raß, Pastoralreferentin. Der Arbeitsbereich Frieden und nukleare Abrüstung im Pastoralen Raum Cochem-Zell gehört zu den Unterstützern des Friedensmarsches ebenso wie die AGF Arbeitsgemeinschaft Frieden Trier.

Rednerin und Redner beim diesjährigen Ostermarsch waren Regina Hagen von der Kampagne „Büchel ist überall – atomwaffenfrei.jetzt“ und Stefan Räder von greenpeace Deutschland.

Horst-Peter Rauguth von der katholischen Friedensbewegung pax christi würdigte außerdem den am Ostermontag im Alter von 88 Jahren gestorbenen Papst Franziskus: „Mit Papst Franziskus verlieren wir einen prominenten Mitstreiter für eine atomwaffenfreie Welt, für Frieden und Gewaltlosigkeit.“

Am 17. Mai findet der 8. kirchliche Aktionstag gegen Atomwaffen am Haupttor des Luftwaffenstützpunktes der Bundeswehr bei Büchel statt, veranstaltet von der kirchlichen Projektgruppe.

Pressemitteilung

Pastoraler Raum Cochem-Zell

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