Allgemeine Berichte | 17.02.2026

HeimatCheck: Mehr Veranstaltungen im Schlosspark Sinzig?

Das Schloss mitsamt Schlosspark ist ein attraktiver Ort im Herzen der Stadt.  Foto: ROB

Sinzig. Der Schlosspark in Sinzig gilt als eine der schönsten Flächen der Stadt. Eingebettet in die historische Kulisse des Schlosses und mit einer klar abgegrenzten Parkanlage bietet das Gelände beste Voraussetzungen für stimmungsvolle Events. Viele Bürgerinnen und Bürger wünschen sich daher, neben dem etablierten Barbarossamarkt weitere größere Veranstaltungen im Schlosspark.

Doch was spricht für eine Ausweitung des Veranstaltungsangebots – und was dagegen? BLICK aktuell hat hier nachgehakt und der Bürgermeister antwortet persönlich.

Bürgermeister Geron antwortet persönlich

Bürgermeister Andreas Geron sieht ebenfalls grundsätzlich großes Potenzial: „Der Schlosspark eignet sich hervorragend für Veranstaltungen. Die Verbindung mit unserem Schloss und die optische Begrenzung des Geländes sind perfekte Rahmenbedingungen.“

Dem stünden jedoch praktische Herausforderungen gegenüber. Insbesondere die Infrastruktur stelle Veranstalter vor erhebliche Hürden. Die Versorgung mit Strom und Wasser sei im Park nur mit großem technischem und personellem Aufwand möglich. Der Ausbau einer dauerhaften, modernen Infrastruktur wird zudem durch den Denkmalschutz eingeschränkt.

Bereits beim Barbarossamarkt sei bereits jedes Jahr ein erheblicher Einsatz des städtischen Bauhofs und der Stadtwerke erforderlich, um die Grundversorgung sicherzustellen. Diesen organisatorischen und finanziellen Aufwand trägt die Stadt gerne, da der Markt ein wichtiger Werbeträger für Sinzig sei und der veranstaltende Verein gemeinnützige Ziele verfolge.

In der Vergangenheit gab es Gespräche mit weiteren Veranstaltern. Allerdings führe die aufwendige infrastrukturelle Situation dazu, dass sich mögliche Großveranstaltungen für Interessenten wirtschaftlich nicht darstellen ließen.

Mitmachen beim Heimatcheck!

Mit der Serie Heimatcheck möchte BLICK aktuell genau solche Anliegen aufgreifen: Bürger können ihre Sorgen und Probleme in der Heimatstadt schildern, die Redaktion recherchiert und berichtet über die Reaktionen von Verwaltung und Behörden. Auf diese Weise sollen kleine Ärgernisse und große Herausforderungen gleichermaßen Gehör finden. Schickt uns einfach eine E-Mail an heimatcheck@kruppverlag.de und schreibt uns, wo die Lage vor Ort verbessert werden muss. Wir sammeln eure Ideen und Hinweise, schauen genau hin, haken bei den Verantwortlichen nach und geben euch mit unserer Berichterstattung eine Stimme. ROB

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