Heimathelden: Jugendfeuerwehr Ramersbach: Nachwuchs mit Herz und Helm
Ramersbach. Sie lernen schon früh, Verantwortung zu übernehmen, im Team zu arbeiten und anderen zu helfen – und das alles mit Feuerwehrhelm auf dem Kopf! Die Jugendfeuerwehr Ramersbach ist eine echte Nachwuchsschmiede für die Feuerwehr vor Ort.
Aktuell zählt die Jugendgruppe 13 Kinder, darunter drei Mädchen, ein Kind kommt sogar aus Bad Neuenahr. Besonders stolz ist die Wehr auf die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund, die so früh in die Dorfgemeinschaft eingebunden werden. Viele der jungen Feuerwehrleute bleiben ihrer Leidenschaft treu: Einige der 22 aktiven Kameraden der Ramersbacher Wehr haben ihren Start in der Jugendfeuerwehr erlebt.
Die Ziele der Jugendfeuerwehr sind klar: Technik, Erste Hilfe, Teamwork und Kameradschaft sollen vermittelt werden, gleichzeitig sollen Eigenverantwortung, Selbstständigkeit, Selbstschutz und Gemeinschaftssinn gefördert werden. Die Kinder sollen so nicht nur auf Einsätze vorbereitet werden, sondern Werte fürs Leben vermittelt bekommen.
Übung, Spaß und Aktion
Regelmäßig treffen sich die Jugendlichen zu monatlichen Übungsdiensten, bei denen theoretische Kenntnisse genauso wichtig sind wie die Praxis. Auf dem Programm stehen Brandbekämpfung, technische Hilfeleistung, Gerätekunde und Teamarbeit. Daneben gibt es besondere Aktionen: So besuchten die Jugendlichen die neue Wache der Berufsfeuerwehr Koblenz, durften eine Drehleiter besichtigen und feierten die Weihnachtszeit mit selbst gemachter Pizza und Showvorführungen. Höhepunkte für frühere Jahrgänge waren der Erwerb der Jugendflamme Stufe 1 und der Leistungsspange.
Die Jugendfeuerwehr ist dabei nicht nur eine Trainingsplattform, sondern auch ein entscheidender Baustein für die aktive Wehr. Mehrere Jugendliche wurden bereits in die aktive Feuerwehr Ramersbach und sogar nach Bad Neuenahr übernommen. Eltern und Dorfgemeinschaft zeigen sich begeistert von der positiven Resonanz und dem Engagement der jungen Helden.
Wünsche und Perspektiven
Für die Zukunft wünscht sich die Jugendfeuerwehr konstante oder wachsende Mitgliederzahlen, mehr Unterstützung von Stadt und Kreis. Ausbildungsmaterial oder Infrastruktur wie Unterrichtsraum und Umkleiden werden auch in Zukunft benötigt. Das Hauptziel bleibt: die Motivation der Jugendlichen hochhalten und eine Brücke in die aktive Feuerwehr bauen. ROB
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