Allgemeine Berichte | 25.08.2023

Stauprognose des ADAC: Ende der Ferien in mehreren Bundesländern

Heimreise aus dem Sommerurlaub: Erhebliche Zeitverluste erwartet

ADAC Empfehlungen für eine Reisende: Beste Reisetage Dienstag und Mittwoch

 Foto: Shutterstock/Alex Tihonovs

Region. Während sich die Reise in Richtung Urlaubsgebiete bereits merklich entspannt, zeichnet sich für das kommende Wochenende vom 25. bis 27. August eine deutliche Verzögerung auf den Heimreiserouten ab. Dies geht aus der ADAC Stauprognose hervor und wird durch das Ende der Ferien in mehreren Bundesländern und Teilen der Niederlande bedingt.

In den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland, sowie dem Süden und Norden der Niederlande, enden die Ferien entweder dieses Wochenende oder am Folgewochenende. Dadurch wird der Verkehr auf den Rückreiserouten voraussichtlich erheblich zunehmen, während sich der Verkehr in Richtung Urlaubsgebiete reduzieren wird.

Hinzu kommt, dass an diesem Wochenende zum letzten Mal in der aktuellen Reisesaison das erweiterte Lkw-Ferienfahrverbot an Samstagen von 7 bis 20 Uhr gelten wird. Für all jene, die in der Lage sind, ihre Reise flexibel zu planen, empfiehlt der ADAC, unter der Woche zu reisen. Als beste Reisetage gelten Dienstag und Mittwoch.

Die besonders belasteten Staustrecken (beide Richtungen)

• Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee

• Großräume Hamburg und Berlin

• A1 Lübeck – Hamburg – Bremen

• A3 Passau – Nürnberg – Würzburg – Frankfurt

• A4 Kirchheimer Dreieck– Erfurt – Dresden

• A5 Basel – Karlsruhe – Frankfurt

• A7 Flensburg – Hamburg

• A7 Füssen/Reutte – Ulm – Würzburg – Kassel – Hannover – Hamburg

• A8 Salzburg – München – Stuttgart

• A9 München – Nürnberg – Halle/Leipzig

• A10 Berliner Ring

• A19 Dreieck Wittstock/Dosse – Rostock

• A24 Berlin – Hamburg

• A45 Gießen – Dortmund

• A61 Ludwigshafen – Koblenz – Mönchengladbach

• A81 Stuttgart – Singen

• A93 Inntaldreieck – Kufstein

• A95/B2 München – Garmisch-Partenkirchen

• A99 Umfahrung München

Auch auf den Fernstraßen im benachbarten Ausland geht es zeitweise nur langsam voran. Dies gilt insbesondere für den Rückreiseverkehr nach Deutschland und Österreich. Besser sieht es in der Gegenrichtung aus, da immer weniger Menschen jetzt noch in den Urlaub fahren. Das größte Staupotenzial besteht auf den klassischen Urlaubsrouten: Tauern-, Fernpass-, Arlberg-, Rheintal-, Brenner-, Karawanken- und Gotthardroute sowie die Fernstraßen von und zur italienischen, französischen und kroatischen Küste. Auf den Zufahrtsstraßen zu den Urlaubsregionen im untergeordneten Straßennetz der Alpenländer ist weiterhin mit hohem Verkehrsaufkommen und zeitweiligen Staus zu rechnen.

Besonderheit Österreich: Entlang der Inntal-, Tauern- und Brennerautobahn ist wegen der Sperrung von Ausweichrouten mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Zudem ist der Arlbergtunnel während der gesamten Reisesaison gesperrt. Die Alternative: der Arlbergpass.

Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens und der Personenkontrollen kann es an den Grenzübergängen einiger europäischer Nachbarländer bei der Ein- und Ausreise zu Wartezeiten von 30 bis 60 Minuten kommen, im Balkantransitverkehr deutlich länger. Bei der Einreise nach Deutschland sind die drei Autobahngrenzübergänge Suben (A3 Linz - Passau), Walserberg (A8 Salzburg - München) und Kiefersfelden (A93 Kufstein - Rosenheim) besonders staugefährdet. BA

Quelle: ADAC

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Foto: Shutterstock/Alex Tihonovs

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