Landfrauen stellten sich vor
Herschbroicher Orts- vertreterin verabschiedet
Kreis Ahrweiler. Mit der Veranstaltung „Landfrauen stellen sich vor“ informierten die Landfrauen über ihre Herkunft, ihre Aktivitäten früher und heutzutage sowie das Engagement in den einzelnen Ortschaften. Anhand einer PowerPoint-Präsentation konnten die Besucherinnen anschaulich illustriert in Bildern den Wandel der Landfrauenarbeit vom ursprünglichen Einsatz für Bäuerinnen hin zum Verband für alle Frauen, die im Kreis Ahrweiler leben, nachvollziehen. Wesentliche Schwerpunkte der letzten Jahre wurden von der Kreisvorsitzenden dargestellt. Ingrid Strohe war es wichtig, die besondere Rolle der Ortsvertreterinnen für die Landfrauenarbeit zu betonen: „Sie sind es, die die Bedarfe der Frauen im Dorf kennen und je nach Interesse Veranstaltungen organisieren und durchführen“. Die Palette der Möglichkeiten ist vielfältig, es gibt zum Beispiel Aktionen oder Vorträge zu Themen der Ernährung, Gesundheit, Umwelt, Digitales oder auch gesellschaftlicher Fragestellungen und eine Fülle von praktischen Mitmachkursen. Die Ortsvertreterin ist die Ansprechpartnerin für die Landfrauenbelange und ein wichtiges Bindeglied für die Zusammenarbeit mit dem Kreisverband. Ihr ehrenamtliches Engagement ist für das weitgefächerte Landfrauennetzwerk unverzichtbar. In jedem Ort im Kreis Ahrweiler können sich Landfrauen zusammenfinden und ein auf sie zugeschnittenes Programm erstellen. Grundsätzlich sind Landfrauen sowie Gäste zudem zu allen Angeboten in allen Orten willkommen.
Wer sich bei den Landfrauen engagieren möchten, kann die Geschäftsstelle oder Vorsitzende einfach mal anrufen. Der Einsatz macht Freude und stellt eine Bereicherung dar. Auch junge Landfrauen können sich in der Gruppe „Junge Landfrauen“ verwirklichen. Die Kontaktdaten sind auf der Homepage zu finden.
Abschließend nutzte die Kreisvorsitzende Ingrid Strohe die Veranstaltung, um sich bei der langjährigen Ortsvertreterin Agnes Müller aus Herschbroich für ihren Einsatz herzlich zu bedanken. Agnes Müller ist seit Jahrzehnten Mitglied bei den Landfrauen und hat lange Jahre die Funktion der Ortsvertreterin in Herschbroich ausgefüllt. Sie hat sich in ihrem Ort gekümmert, die Mitglieder mit Informationen versorgt und Kurse organisiert. Darüber hinaus war sie als Bezirksvertreterin zwei Wahlperioden lang Mitglied im Landfrauenkreisvorstand und immer eine verlässliche Ansprechpartnerin für den Bereich der oberen Ahr. Ingrid Strohe überreichte ein Weinpräsent mit einer persönlichen Aufschrift und brachte mit Bedauern zum Ausdruck, dass Agnes Müller ihr Ehrenamt aus gesundheitlichen Gründen leider nicht mehr wahrnehmen kann. Sie verabschiedete sie mit den besten Wünschen für die Zukunft.
Agnes Müller (li.) wird von Ingrid Strohe verabschiedet. Foto: privat
Artikel melden
RegioMAGAZIN
Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.
- 30 Tage gratis
- Neue Ausgabe jeden Tag
- Für unterwegs gemacht
Radmarathon Tannheim 214 km
Radmarathon Tannheim/Tirol 214 km mit 3500 Höhenmetern im Oberallgäu und Bregenzerwald
Events Andernach Tanzparty
Andernacher Tanzparty 2026 mit Disco-Foxtrott und Cocktailbar
„Anzeige“ Andernach. Die Andernacher Tanzparty geht in die vierte Runde. Unter dem Motto „Andernach tanzt“ wird es am Samstag, 19. September 2026 unter anderem wieder zahlreiche „Disco-Foxtrott Runden“ mit Musik der vergangenen 60 Jahre geben. Für beste Partystimmung sorgt der von den HR 1 Dancefloor bekannt Video-DJ Peter Baur mit alten und auch aktuellen Top Hits. Musikvideos auf Großleinwand, die Fotobox sowie eine Cocktailbar sind eingeplant.
Weiterlesen
Wasserstandsmarkierung ist nur bei extremem Niedrigwasser im Flussbett zu sehen
11.07.: „Hungerfelsen“ bei Kripp ist wieder sichtbar
Kripp. Aufgrund der anhaltenden Dürre sinken die Pegelstände des Rheins momentan. Eine Folge der sinkenden Pegelstände hat BLICK aktuell-Leser Rolf Niemeyer festgehalten: Bei Kripp hat er den „Hungerfelsen“ im Flussbett abgelichtet – also eine Wasserstandsmarkierung, die nur bei extremem Niedrigwasser sichtbar wird und früher deshalb drohende Hungersnöte durch Dürre signalisierte. Rolf Niemeyer schreibt zu seinem Foto:
Weiterlesen