Allgemeine Berichte | 30.10.2017, 11:43 Uhr

Ein Projekt der Jugendkunstwerkstatt Koblenz e.V.

„Hier steh ich!“

An einem Projekttag: Anja Bogott (v.li.), im Hintergrund: Jennifer Schmidt, recht: Christof Nießen. -HH-

Koblenz. Seit einigen Jahren beschäftigt sich die „Jukuwe“ Koblenz in seinen künstlerischen Workshops mit Fragestellungen die junge Menschen bewegen.

In diesem Jahr war das Motto „Hier steh ich! – Junge Menschen im Spannungsfeld von Anforderungen und eigenen Bedürfnissen“.

Vom 24. bis 26. Oktober konnten sich 20 Schülerinnen und Schüler der Klasse 8c der Goethe-Realschule plus als Gäste in der Jukuwe gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Jennifer Schmidt, sowie der Künstlerin Anja Bogott und Pädagogen der Jukuwe auf dieses Thema einlassen.

Collagen, Zeichnungen und Malerei

Im Rahmen des Projektes wurde den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geboten, unter fachmännischer Anleitung, ihre persönliche Situation auf künstlerische Weise mittels Collagen, Zeichnungen, Malerei, aber auch Textfragmente auszudrücken. Die entstandenen Werke zeigen ganz private Eindrücke ihres Lebens. Einige Schülerinnen und Schüler stellten sich die Frage: Nach welchen Anforderungen muss ich mich stellen? Wie wirken Schule, Beruf aber auch Freunde und Eltern auf mich.

Wie gelingt es mir meine eigenen Bedürfnisse zu formulieren und zu erreichen.

Dies ist ein großes Spannungsfeld, in dem sich die Jugend häufig als Spielball der Gesellschaft und näheren Umgebung fühlt.

Anja Bogott sowie Christof Nießen (Leiter der Jukuwe) sprachen von einer Begeisterung der Jugendlichen, die erst ganz langsam in den drei Tagen gewachsen ist.

Alle Workshopergebnisse werden im Januar 2018 zu einer Ausstellung zusammengefasst und im Haus Metternich präsentiert.

Bei Führungen haben die Jugendlichen dann die Möglichkeit ihre Entwürfe entsprechend zu kommentieren.

Eine weitere Ausstellung im Forum Mittelrhein ist zu einem späteren Zeitpunkt geplant.

An einem Projekttag: Anja Bogott (v.li.), im Hintergrund: Jennifer Schmidt, recht: Christof Nießen. Fotos: -HH-

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