Starkes Engagement eine regionalen Unternehmens
Hightech für den Waldspielplatz: Laserdrohne ermöglicht präzises 3D-Geländemodell
Höhr-Grenzhausen. Ein weiterer bedeutender Meilenstein auf dem Weg zum neuen Waldspielplatz am Flürchen ist erreicht: Dank des außergewöhnlichen Engagements der Firma „Luftinspektionen Westerwald“ aus Hillscheid konnte das zukünftige Spielplatzgelände mithilfe modernster Drohnentechnologie präzise vermessen werden.
Zum Einsatz kam eine hochmoderne DJI-Laserdrohne, die der Firma „Luftinspektionen Westerwald“ von der Firma „CopterTec“ zur Unterstützung zur Verfügung gestellt wurde. Von diesem Drohnentyp existieren derzeit lediglich vier Exemplare in ganz Europa. Mit einem Gewicht von rund 12 Kilogramm ist sie nicht nur technisch beeindruckend, sondern liefert auch spektakulär genaue Daten: Die eingesetzte Lasertechnologie ist so präzise, dass in den Aufnahmen theoretisch sogar ein einzelnes Blatt im Gelände nachträglich retuschiert werden könnte.
Das Hillscheider Unternehmen übernahm die vollständige Organisation des Einsatzes, koordinierte die technischen Abläufe und leitete den Überflug. Das gesamte Waldareal wurde aus der Luft erfasst, um eine exakte Geländemodulation zu erstellen. Auf Grundlage dieser Daten entsteht nun ein hochaufgelöstes 3D-Modell des Geländes, das als zentrale Planungsbasis für den naturnahen Abenteuerspielplatz dient.
Da es sich um eine besonders leistungsstarke Drohne und ein sensibles Einsatzgebiet handelt, musste der Überflug im Vorfeld gesondert bei den zuständigen Behörden angemeldet und genehmigt werden. Razvan Olinic, Geschäftsführer der „Luftinspektionen Westerwald“, betont: „Dieses Projekt hat uns sofort überzeugt. Mit moderner Technik einen Beitrag für Kinder und Familien in der Region zu leisten, ist für uns eine echte Herzensangelegenheit. Dass wir unsere Expertise hier ehrenamtlich einbringen konnten, freut uns sehr.“
Auch Fabian Briese, Geschäftsführer von CopterTec, unterstreicht die Bedeutung des Einsatzes: „Die eingesetzte Laserdrohne gehört aktuell zu den leistungsfähigsten Systemen in Europa. Zu sehen, dass diese Technologie nicht nur in Industrieprojekten, sondern auch für ein gemeinnütziges Vorhaben wie den Waldspielplatz genutzt wird, ist etwas ganz Besonderes.“
Große Anerkennung kommt auch vom Jugend-, Kultur- und Bürgerzentrum „Zweite Heimat“, das Träger des Projekts ist: „Dieses Engagement zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn regionale Unternehmen wie die Luftinspektionen Westerwald, Ehrenamt und Gemeinwesen zusammenarbeiten. Die gewonnenen Daten sind für die weitere Planung von unschätzbarem Wert und bringen uns dem Ziel eines einzigartigen Waldspielplatzes ein großes Stück näher.“
Die hochpräzisen Messdaten fließen nun direkt in die nächste Planungsphase ein und helfen dabei, den Spielplatz sicher, nachhaltig und optimal in die natürliche Waldlandschaft einzubetten. Der geplante Waldspielplatz am Flürchen ist ein Gemeinschaftsprojekt für Kinder, Familien und die gesamte Stadt. Die Umsetzung ist nur dank Spenden, Förderungen und ehrenamtlichem Engagement möglich.
Aktuell besteht zudem ein besonderer Anreiz: Die Else Schütz Stiftung unterstützt das Projekt, indem sie jede private Spende bis zu einer Gesamtsumme von 50.000 Euro verfünffacht. Jeder gespendete Euro entfaltet somit eine fünffache Wirkung. Wer den Bau des Waldspielplatzes unterstützen möchte, kann dies jetzt tun und so aktiv zur Verwirklichung dieses besonderen Ortes beitragen. Weitere Informationen dazu findet man unter www.juz zweiteheimat.de/waldspielplatz-am-fluerchen
Pressemitteilung Jugend-, Kultur- und Bürgerzentrum „Zweite Heimat“
Mithilfe der Drohne kann ein präzises 3D-Modell des Platzes geschaffen werden. Foto: Daniel Kohn
Von diesem speziellen Drohnentyp sind in Europa gerade einmal vier Stück im Einsatz. Foto: Christian Heller
