Allgemeine Berichte | 20.01.2019, 14:57 Uhr

Feuerwehren aus Sinzig und Bad Neuenahr-Ahrweiler mussten für die schwierige Brandbekämpfung nachalarmiert werden

Hoher Sachschaden nach Wohnhausbrand in Remagen-Unkelbach

Viele Einsatzkräfte waren nötig, um den Hausbrand in Remagen unter Kontrolle zu bringen.
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Remagen. Am Sonntag, 20. Januar, wurden alle Einheiten der Feuerwehr der Stadt Remagen um 4.49 Uhr zu einem gemeldeten Wohnhausbrand alarmiert. Die eintreffenden ersten Kräfte konnten feststellen, dass der bewohnte Anbau eines Fachwerkhauses in Vollbrand stand. Die beiden Bewohner des Gebäudes und eine weitere Person konnten aus dem Gebäude unverletzt gerettet werden. Die Brandbekämpfung gestaltete sich aufgrund der niedrigen Temperaturen und einer unzureichenden Wasserversorgung erst einmal schwierig, sodass Teilkräfte der Feuerwehren aus Sinzig und aus Bad Neuenahr-Ahrweiler nachalarmiert werden mussten. Zur Verhinderung eines Übergreifens der Flammen auf Nachbargebäude und zur Brandbekämpfung von oben wurden die Drehleitern aus Remagen und Bad Neuenahr eingesetzt. Die betroffenen Straßen in der Ortsmitte mussten für die Dauer der Löscharbeiten voll gesperrt werden und waren erst in den frühen Mittagsstunden wieder frei für den Verkehr. Im Rahmen der Arbeiten vor Ort wurde zwei Feuerwehrmänner durch Sturzgeschehen leicht verletzt. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde der Brandort zur weiteren Brandursachenermittlung beschlagnahmt, das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar. Die Geschädigten konnten erst einmal in der Nachbarschaft untergebracht werden. Neben den 95 Kräften der Feuerwehren waren auch der Rettungsdienst, der Bauhof der Stadt Remagen, die Polizei und Mitarbeiter der Energieversorger und des Abwasserwerkes vor Ort. Der Schaden liegt, nach ersten Schätzungen, im höheren fünfstelligen Bereich. 

Pressemitteilung Polizeiinspektion Remagen

Viele Einsatzkräfte waren nötig, um den Hausbrand in Remagen unter Kontrolle zu bringen. Foto: Foto: Polizeiinspektion Remagen

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