Kreisimkerverband Ahrweiler e.V.
Honige von vier Imkern aus dem Kreis prämiert
Kreis Ahrweiler. Die Ministerien für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten der Länder Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz und die jeweiligen Landwirtschaftskammern zeichneten Imkerinnen und Imker aus ihren Bundesländern mit Urkunden und Medaillen aus, die erfolgreich an der diesjährigen Honigprämierung teilgenommen haben. Sie würdigten damit anlässlich des Honigtages in Kottenheim die hohe Qualität von Honigen und die dahinter stehende Leistungen der Imkerinnen und Imker. Der Imkerverband Rheinland e.V. hatte auch in diesem Jahr eine Honigprämierung für seine rund 10.500 Mitglieder aus den Landesteilen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ausgeschrieben, um die Vielfalt und Spitzenqualität der Honige zu dokumentieren. Über 300 Honiglose wurden im zertifizierten Labor des DLR/Fachzentrum Bienen und Imkerei (FBI) in Mayen analysiert und von einer ehrenamtlichen Expertenkommission aus Honigsachverständigen anhand der Prämierungsrichtlinien des Imkerverbands Rheinland e.V. beurteilt. Neben Sauberkeit, Konsistenz, Geruch und Geschmack wurden auch Wassergehalt, Naturbelassenheit (Enzymaktivität) sowie weitere Qualitätsparameter geprüft. Zudem wurde eine eingehende mikroskopische Pollenanalyse durchgeführt, durch die ermittelt werden kann, welche Blütenpflanzen die Bienen besucht haben. Über das gesamte Pollenspektrum kann zudem die geographische Herkunft belegt werden, die dem Käufer über die besonderen Qualitätsanforderungen hinaus die notwendige Sicherheit bringt, ein Spitzenprodukt aus der Region zu erwerben.
Von den 302 eingereichten Honiglosen wurden in diesem Jahr 266 Honige von den Landwirtschaftskammern Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen mit der goldenen, silbernen oder bronzenen Kammerpreismedaille ausgezeichnet, darunter auch sieben Honige von vier Imkern aus dem Landkreis Ahrweiler: Michael Fuchs aus Sinzig (Imkerverein Brohltal) erhielt für seine beiden Honige Gold und Silber, Adolf Langen aus Altenahr (Imkerverein Unterahr) für seine beiden Honige jeweils Silber, Michael Lindenlauf aus Blankenheim und Markus Schmitz aus Hümmel (beide Imkerverein Wershofen) für ihre eingereichten Honig jeweils Gold.
Von der emsigen Tätigkeit der Honigbienen profitieren alle Bürger – sei es nun direkt, indem sie Honige aus ihrer Region genießen, oder indem sie sich an der Schönheit und Vielfalt der Natur erfreuen. Ohne Bienen würden weite Bereiche von Landwirtschaft und Gartenbau ohne Ertrag bleiben. Etwa ein Drittel unsere Lebensmittel würde es ohne die Honigbiene nicht geben. Der ökologische Wert eines Bienenvolkes ist daher nicht an seiner Honigproduktion zu messen.
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