Allgemeine Berichte | 08.09.2022

Hospiz-Verein lädt zum Welthospiztag zu Austausch und Kreativaktion ein

„Hospiz kann mehr“

Am Samstag, 8. Oktober

Seelenbretter als Hoffnungsträger und Sinnbild für die eigene Sterblichkeit.  Foto: privat

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Man kann Menschen beim Sterben helfen, aber man kann sie auch im Leben unterstützen. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Sterbehilfedebatten soll der weltweite Hospiz- und Palliative-Care-Tag am Samstag, 8. Oktober, zeigen, was Hospizarbeit und Palliativversorgung alternativ zur derzeitigen Diskussionen über die Suizidbeihilfe zu leisten vermögen. Unter dem diesjährigen Motto „Hospiz kann mehr“ lädt auch der Hospiz-Verein Rhein-Ahr alle Bürger ein, sich zu informieren sowie sich – zum anderen – auf besondere Weise kreativ mit der Endlichkeit zu befassen.

Zu einer kostenfreien Informationsveranstaltung sind am Welthospiztag alle Interessierten von 15 bis 17 Uhr im stationären Hospiz im Ahrtal am Dorotheenweg 6 oberhalb des Krankenhauses Maria Hilf in Bad Neuenahr-Ahrweiler willkommen. Bei Kaffee und Kuchen berichten im Mehrzweckraum des Hospizes ehrenamtlich und hauptamtlich Tätige in der Hospizbewegung im Kreis Ahrweiler über ihre Arbeit und stehen zum Austausch bereit. Gerne beantworten sie auch Fragen zu dem, was Hospizarbeit „mehr“ kann. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bereits am Morgen des selben Tages ist von 9 bis 13 Uhr im stationären Hospiz im Ahrtal die Gestaltung von „Seelenbrettern“ angesagt. Nach der Idee der in Augsburg geborenen Künstlerin Bali Tollak malen die Teilnehmenden auf Holzbretter ihre persönlichen Visionen davon, was sie angesichts des Todes trägt, welche Hoffnungsbilder sie in sich tragen oder welche Worte und Zitate sie als tröstlich empfinden, wenn sie an die eigene Sterblichkeit denken.

Die Idee der Künstlerin ist es, mit den gestalteten Brettern über das Sterben hinaus „weiter“ zu denken, zu hoffen und zu glauben, erklärt Ulrike Gresse. Die Trauerbegleiterin und Diplom-Religionspädagogin begleitet die Teilnehmenden bei ihrem kreativen Schaffen und der damit verbundenen Beschäftigung mit dem Lebensende. Die Holzbretter, die gestaltet werden, nehmen Bezug auf die früher üblichen Totenbretter, auf den Menschen vor Einführung der Sargbestattung am Ende des 19. Jahrhunderts aufgebahrt und beigesetzt wurden. Sie verstehen sich in der modernen Form aber als Erinnerungsobjekte an die eigene Sterblichkeit. Geplant ist, dass die neuen „Seelenbretter“ auf dem Gelände des Hospizes aufgestellt werden und Gästen und Besuchern auf ihre spezielle Weise von Hoffnung und Zuversicht erzählen - gerade und auch an diesem Ort!

Wegen begrenzter Teilnehmerzahl ist für die „Seelenbretter“-Aktion eine Anmeldung erforderlich bis Freitag, 23. September, im Büro des Hospiz-Vereins Rhein-Ahr, 02641/2077969.

Seelenbretter als Hoffnungsträger und Sinnbild für die eigene Sterblichkeit. Foto: privat

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