Allgemeine Berichte | 16.05.2023

Pastoralreferentin Veronika Raß begrüßte Thomas Welz zum Vortrag „Artenvielfalt in der Schöpfung“

Hotspot der Artenvielfalt rund um die Götterlay

Spannender Vortrag über Flora und Fauna der Region

Thomas Welz teilte seine Kenntnisse aus Biologie und zur Kameratechnik mit Feriengästen und Einheimischen.  Foto: Veronika Raß, Klaus Mertens

Cochem-Zell. Rund 20 interessierte Feriengäste und Einheimische nahmen teil an der Veranstaltung im Rahmen der Woche der Artenvielfalt in St. Margaretha Bruttig. Thomas Welz, Weintechniker und Hobbyfotograf, zeigte seine besten Aufnahmen der besonderen Flora und Fauna der Weinberge rund um die Götterlay und im Kabeinerbachtal. Sein Können und Wissen hat Thomas Welz als Autodidakt erworben, und in seinem Vortrag über Insekten, Reptilien und Vögel überraschte er kurzweilig mit seinen profunden und detailreichen Kenntnissen aus Biologie und zur Kameratechnik. Die beeindruckende Schönheit des Gezeigten ließen die Feriengäste nach den Wegen zum Kabeinerbachtal fragen.

Veronika Raß, Pastoralreferentin im Arbeitsbereich Tourismus und Kirche im pastoralen Raum Cochem-Zell, begrüßte Thomas Welz und führte die Teilnehmenden ein in das Thema Artenvielfalt in der Schöpfung ein.

Millionen von Arten in allen Gattungen bevölkern die Erde. Lediglich in der Gattung Mensch gibt es nur eine einzige Art: Homo sapiens, der weise, kluge, gescheite Mensch, der erfolgreich alle bisher da gewesenen menschlichen Arten verdrängt hat. Der heutige Mensch ist immerhin so klug zu wissen, dass ein Überleben nur in Verbundenheit mit der ganzen Schöpfung möglich ist. Durch seine Teilhabe an der Schöpferkraft, durch seine ihm eigene Kreativität, dürfte der Mensch in die Lage versetzt sein, die nötigen Instrumente zur Bewahrung der Schöpfung für die Zukunft zu entwickeln, so Veronika Raß.

Wenn ein Schmetterling seine Flügel bewegt, kann der dadurch entstehende Luftwirbel einen größeren anstoßen, der wieder einen noch größeren anstößt. Die Blüten des Weinstocks werden hauptsächlich durch den Wind bestäubt. Schmetterlinge, Wildbienen und andere Insekten tragen dazu bei. Im übertragenen Sinn kommt Weisheit zart wie der Flügelschlag eines Schmetterlings über Menschen, Neues entsteht, Zukunft beginnt. Die Kreativität des Menschen erscheint unerschöpflich. „Mach uns bewusst, wie kurz das Leben ist, damit wir unsere Tage weise nutzen!“, singt der Beter des Psalm 39,5.

Im Anschluss an den Vortrag nahmen die Kinder an einen Workshop teil, in dem Bienenwachskerzen und Bienenwachstücher selbst hergestellt wurden. Ein selbst gemachtes Geschenk zum Muttertag der Mutter zu überreichen, bereitet sowohl Kindern und auch Müttern offenbar Freude.

Die Lektüre eines Buches thematisierte passend zum Tag: „Mama, was ist Liebe?“ Liebe ist die Verbundenheit mit allem Lebendigen. Oder schöpfungstheologisch gesprochen: Verbundenheit mit dem, der die Welt im Innersten zusammenhält, dem Schöpfergott, und den Menschen, seinen Geschöpfen und der Erde, seiner Schöpfung.

Manuela Scheuren, Ehrenamtliche der Initiative Moselkrampen in der Pfarrei Moselkrampen, sorgten für das leibliche Wohl und boten lokale und regionale sowie fair gehandelte Lebensmittel zum Verkosten an, wie zum Beispiel Dinkelbrot und Brot aus ursprünglichen Getreidesorten wie Emmer, handwerklich hergestellt in der Bäckerei Dören in Bruttig, sowie Weine aus den Steillagen der Götterlay von Schneiders und Manfred Ostermann.

Der Saft der Trauben aus den Schieferlagen der Mosel mundete bereits den Göttern, sagt man.

Thomas Welz teilte seine Kenntnisse aus Biologie und zur Kameratechnik mit Feriengästen und Einheimischen. Foto: Veronika Raß, Klaus Mertens

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