Allgemeine Berichte | 23.11.2016

Berufsbörsen für Mädchen in Sankt Augustin und Rheinbach

„Ich werde, was ich will“

Die Schülerinnen konnten verschiedene Berufsfelder entdecken.

Rhein-Sieg-Kreis. Was ist nach der Schulzeit? Selbstbewusst und vor allem gut informiert sollen junge Mädchen an die Entscheidungsfindung herangehen. Als Orientierungshilfe fungiert hier die Berufsbörse für Mädchen. Die Schülerinnen des rechtsrheinischen Kreisgebiets konnten am 9. November und ihre Mitschülerinnen aus dem linksrheinischen Kreisgebiet am 16. November unter sich sein und die Gelegenheit nutzen, auszuprobieren, was sie interessiert.

Notburga Kunert, 1. stellvertretende Landrätin des Rhein-Sieg-Kreises, eröffnete die beiden Börsen. „Diese mittlerweile regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen für Mädchen sind sehr wichtig, denn so können sie in einem sicheren Umfeld erleben, dass auch sie handwerkliche Fähigkeiten haben, die sie sich bisher selbst vielleicht gar nicht zugetraut haben.“ Die Vizelandrätin führt weiter aus: „ Auch zunächst sehr fremde Fertigkeiten können Spaß machen – daher lohnt sich ein solcher Blick über den Tellerrand immer!“.

An den verschiedenen Ständen von Metall- und Elektrotechnik über Holztechnik bis hin zu Baugewerbe, Garten-und Landschaftsbau und Farbtechnik/Raumgestaltung erwarteten die interessierten Schülerinnen erfahrene Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner. Neue Talente kamen zu Tage und beeindruckten nicht nur sie selbst. Auch die Fachleute bescheinigten beispielsweise im Bereich Metalltechnik „einen guten und treffsicheren Schlag“.

Es herrschte großes Interesse

Die 1. stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Sankt Augustin, Jutta Bergmann-Gries, und der 1. stellvertretende Bürgermeister der Stadt Rheinbach, Claus Wehage, waren beeindruckt von dem großen Interesse der Schülerinnen.

Dieses ist nicht zuletzt den Lehrkräften zu verdanken, die ihre Schützlinge intensiv auf dieses Angebot vorbereitet hatten. Denn neben der Berufsorientierung an den Schulen, der Berufsfelderkundung, den Praktika und dem Besuch im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit ist die Börse für Mädchen eine wichtige Säule der Berufsinformation. Ein begleitender Lehrer bestätigt die Motivation seiner Schülerinnen: „Den Mädchen hat es viel Spaß gemacht. Sie waren sehr konzentriert bei der Sache und wollten unbedingt alle Angebote an den Ständen kennenlernen.“

In diesem Jahr nutzten insgesamt 400 Schülerinnen der achten Klassen von Sekundar-, Gesamt-, Haupt- und Förderschulen aus dem gesamten Kreisgebiet das Angebot der Koordinationsstelle für Jugendberufshilfe des Rhein-Sieg-Kreises, das in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten, Brigitta Lindemann und dem Jugendzentrum Matchboxx Sankt Augustin bzw. in Rheinbach dem Kinder- und Jugendzentrum LIVE St. Martin koordiniert worden ist.

Neben den zahlreichen, selbst hergestellten, Andenken haben die Besucherinnen jede Menge Neugierde und auch Motivation mitgenommen, um ungewohnte und untypische Berufswege in Betracht zu ziehen. „Es war total Klasse. Ich habe mir jetzt vorgenommen ganz viele Praktika zu machen, und dann die Ausbildung zu machen, die mir am besten gefallen hat“, verabschiedet sich eine Teilnehmerin am Nachmittag von Brigitta Lindemann an ihrem Informationsstand zur Berufs- und Lebensplanung.

Pressemitteilung des

Rhein-Sieg-Kreises

Besonders handwerkliche Tätigkeiten wurden vermittelt.

Besonders handwerkliche Tätigkeiten wurden vermittelt.

Die Schülerinnen konnten verschiedene Berufsfelder entdecken.

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  • Rita Butz: Sehr schön verfasster Bericht , sehr zutreffend und diese beiden " Helden " üben eine Vorbildfunktion für unsere Gemeinde aus !! L. G. verbunden mit meiner höchsten Wertschätzung!!

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