Allgemeine Berichte | 11.07.2025, 12:31 Uhr

Krimi-Debüt für Wilfried Manheller

In den dunklen Gassen von Mayen

Buchcover von „In den dunklen Gassen von Mayen“.  Quelle: KBV
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Mayen. Das Krimi-Debüt von Wilfried Manheller führt zurück in finstere Zeiten. Das Eifelstädtchen Mayen im Jahr 1919 und ein junger Kommissar aus Berlin bilden den Auftakt einer neuen historischen Eifel-Krimireihe. Fesselnd ist nicht nur die authentische Schilderung der bitteren Lebensumstände, sondern auch ein Mordfall an einem Dienstmädchen, der mit großer polizeitechnischer Präzision untersucht wird. Ein gelungenes Zeitportrait mit hochspannender Ermittlung!

Die Straßen und Gassen des Städtchens Mayen am östlichen Rand der Eifel liegen in tiefem Dunkel. Für die Laternenbeleuchtung fehlt wegen des verlorenen Kriegs das Gas. In dieser Finsternis schlägt ein Mörder zu, schnell, skrupellos, und wie er glaubt, unbeobachtet. Kommissar Jakob van de Molen ist erst vor fünf Monaten von Berlin in die kleine Stadt versetzt worden, in der angesichts der katastrophalen Versorgungslage ein täglicher Kampf ums Überleben den Alltag der Menschen prägt. Als neuer Leiter der Kriminalpolizei hat er es nicht leicht mit den städtischen Honoratioren, denn schon bald sieht er sich den Anfeindungen von Stadtrat Maus, dem skrupellosen Leiter der Ortspolizeibehörde, ausgesetzt. Auch an die Menschen mit ihrer harten und direkten Sprache, die bei der schweren Arbeit im Schieferbergwerk und den Basaltsteinbrüchen ihr karges Brot verdienen, muss er sich erst gewöhnen.

Van de Molen kennt die junge Frau, deren Leiche in einer stürmischen Nacht vor dem Tor der Genovevaburg im Schnee gefunden wird: Elfriede, das Dienstmädchen des Stadtrates war kein Kind von Traurigkeit, heißt es. Aber wer hat sie ermordet? Alles deutet darauf hin, dass ihr ehemaliger Freund, ein gewalttätiger Steinbrecher, sie erschlagen hat. Doch mit dem scheinbar schnellen Ermittlungserfolg will sich Van de Molen nicht zufriedengeben und sucht weiter. Da erwächst aus dem Hinweis eines stadtbekannten Klaukindes ein schrecklicher Verdacht, aus dem bald bittere Gewissheit wird.

In den dunklen Gassen von Mayen

Wilfried Manheller

Taschenbuch, ca. 368 Seiten

ISBN: 978-3-95441-725-4

15,00 Euro (inkl. MwSt.)

Über den Autor

Wilfried Manheller, geb. 1956, war seit 1977 im Polizeidienst des Landes Rheinland-Pfalz, zunächst bei der Schutzpolizei in Bad Neuenahr-Ahrweiler, dann als Dienstgruppenleiter im Polizeipräsidium Mainz. Später wurde er dann Leiter des K3 (Kommissariat zur Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität) in Mayen und 2006 Leiter der Kriminalpolizei in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Seit dem Jahr 2018 widmet er sich im Ruhestand unter anderem der Schriftstellerei und verfasste zwei historische Romane über die Zeit der Bauernkriege. “In den dunklen Gassen von Mayen„ ist sein erster historischer Kriminalroman und der Beginn einer Reihe um den Ermittler Jakob van de Molen.

Pressemitteilung

KBV

Buchcover von „In den dunklen Gassen von Mayen“. Quelle: KBV

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