Was tun bei einem großflächigen Stromausfall wie in Berlin?
Info-Veranstaltung: Blackout - wie sorge ich vor?
Kreis Ahrweiler. Berlin ist zwar scheinbar weit weg, doch der dortige tagelange Stromausfall zeigt deutlich, dass niemand zu 100 Prozent vor solchen Ereignissen geschützt ist. Weil Vorsorge besser ist als Nachsorge, informiert die Kreisvolkshochschule auch 2026 darüber, wie man sich auf einen Blackout vorbereiten kann. Die Veranstaltung „Blackout – großflächiger Stromausfall, wie sorge ich vor?“ findet am Dienstag, 14. April, von 18.30 bis 20.45 Uhr in der KVHS-Geschäftsstelle statt. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter www.kvhs-ahrweiler.de. BA

Zu Berlin gibt es einen Bericht des dortigen Rechnungshofes, vom Ende letzten Jahres, der in einigen Punkten Defizite des staatlichen Katastrophenschutzes anspricht. Unter anderem gibt es viele Behörden, die teilweise gar nicht wissen (wollen) wie sie im Katastrophenschutz eingebunden sind, die wegen unterschiedlicher politischer Führung eher konkurrieren als zusammenarbeiten, die diese Aufgaben nicht finanzieren wollen, teils auch nicht können, die nicht genügend Informations- oder Versorgungspunkte errichten können, obwohl die Pläne dazu in der Schublade liegen... Also kurz: Die sind quasi an vielen Stellen schon einen Schritt weiter als das, was wir in Rheinland-Pfalz nach der Flut im Aufbau sehen (Landesbehörden, Pläne, Zweckverband etc.) und stellen nun fest, als das Licht wieder angeht: Viel Geld herausgehauen, nicht unbedingt an den sinnvollen Stellen, viele Pläne und Beteiligte - und geholfen hat es nix, weil die Rädchen nicht zusammenpassen. So wäre es auch in AW bzw. RLP.