Mitgliederversammlung Myanmar-Partner in der Propstei in Burgbrohl-Buchholz
Informationen und Einblicke
Burgbrohl. Nach einem Jahr Coronapause fand die Mitgliederversammlung des Vereins „Myanmar-Partner“ in der Propstei in Burgbrohl-Buchholz statt. Myanmar-Partner ist ein gemeinnütziger Verein aus Rheinland-Pfalz, dessen Ziel es ist, Kindern durch Bildung aus der Armut zu einem selbstbestimmten Leben zu verhelfen. Dabei unterstützt der Verein die Phaung Daw Oo Klosterschule, vermittelt Patenschaften und errichtete ein Ausbildungszentrum, in dem die Schüler nach dem deutschen dualen System für ihren späteren Beruf ausgebildet werden, zuletzt zu Kaufleuten, Fachbereich Hotel. Die Kinder der PDO-Klosterschule können diese zwar kostenlos besuchen, jedoch können die meisten, die mit dem Schulbesuch anfallenden Kosten wie Lehrmittel, Schuluniform etc. nicht finanzieren. Für diese Kinder werden Pateneltern gesucht, die das Kind während der Schulzeit begleiten. Die meisten Pateneltern halten auch über die Schulzeit hinaus zu ihren Patenkindern Kontakt. Der Vorsitzende Harald Lubberich eröffnete die Versammlung. Nach Vorlesung der Tagesordnung berichtete er über die aktuelle sehr bedrohliche Situation in Myanmar seit dem Militär-Putsch. Die Menschen kämpfen um das nackte Überleben. Zu dem Hunger und der katastrophalen politischen Lage breitet sich die Pandemie immer weiter aus. Täglich werden ganze Dörfer, in denen das Militär Demonstranten vermutet, niedergebrannt. Trotzdem hören die Demonstrationen besonders der jungen Menschen nicht auf. In Myanmar kämpft das Militär gegen die eigene unbewaffnete Bevölkerung, die für Demokratie demonstrieren. Das Positive in dieser schwierigen Lage ist, dass der Geldtransfer zum Kloster, in dem bis zu 8000 Schüler unterrichtet werden, funktioniert, und dass das Militär die Klöster mit ihren Übergriffen bisher verschont. Der Verein hat in der Klosterschule Impfaktionen durchgeführt, Masken und Desinfektionsmittel beschafft, so dass größere Corona-Ausbrüche verhindert werden konnten. Schulgebäude wurden renoviert, und da die Elektrizität nur täglich 1 – 2 Stunden zur Verfügung steht, wurde eine solarbetriebene Trinkwasserpumpe installiert. Auch die in der Klosterschule lebenden Waisenkinder werden mit Essen versorgt.
Der Chefmönch, U Nayaka, richtete per Video ein Grußwort an die Mitglieder und bedankte sich sehr, da er ohne die Hilfe von Myanmar-Partner in große Schwierigkeiten geraten würde.
Das Patengeld, das den Familien beim Überleben hilft, wird weiterhin ausgezahlt. Auch, so berichtet Harald Lubberich, werden regelmäßig an die ärmsten Familien rund um Mandalay Lebensmittel verteilt. Der UN-Sonderberichterstatter für Menschenrechte in Myanmar, Tom Andrews, appellierte mehrmals an die internationale Gemeinschaft den Menschen in Myanmar gegen das „Militär ohne Anstand“ zur Seite zu stehen. Bisher wurden seine Appelle nicht gehört. Dabei braucht das ärmste Land Südostasiens die Hilfe von außen mehr denn je.
Pressemitteilung
Verein Myanmar-Partner e.V.
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