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Student aus Koblenz bei Zauber-WM in Südkorea

Jakob Mathias bei Weltmeisterschaft der Zauberkunst

11.07.2018 - 08:26

Koblenz. Der gebürtige Saarländer Jakob Mathias studiert in Koblenz Sport und Mathematik für das Lehramt. Dabei hat der 23-jährige Jakob eigentlich ganz andere berufliche Pläne: er will Zauberprofi werden. Die Chancen hierfür stehen prima: Jakob hat trotz seiner Jugend schon einiges erreicht: 3. Platz mit der Groß-Illusion „Beach Party“ und 4. Platz bei „Parlour Magic“ mit der „Cola Show“ bei der Weltmeisterschaft der Zauberer 2015 in Rimini (Italien), ein Monat Gastspiel in Japan 2016, dreimal „ja“ beim RTL-Supertalent im Oktober 2016, Vize-Europameister 2017 in Blackpool (England) und im November 2017 ein Auftritt im Chinesischen Staatsfernsehen vor 300 Millionen Zuschauern.

Jetzt startet Jakob Mathias mit der „Cola Show“ einen zweiten Anlauf zum Gewinn des Weltmeistertitels. Am Mittwoch, 11. Juli, um 10 Uhr Ortszeit (17 Uhr bei uns in Deutschland) tritt er bei der FISM – Weltmeisterschaft der Zauberkunst in Busan (Südkorea) an, knappe acht Minuten Show, die wohl entscheidend sind für die weitere Zauber-Karriere.

Seit sechs Jahren arbeitet Jakob Mathias nahezu täglich an seiner „Cola Show“. Der Clou dabei: am Ende verwandelt sich die Cola-Flasche vor den Augen der Zuschauer in eine Limo-Flasche. Für die WM hat der Magier seine Show komplett umgebaut und primär selbst entwickelte Tricks und Illusionen eingebaut, die für die gestrenge Zauber-Jury in Busan und das dortige Fachpublikum neu und unerklärlich sind. Jakob Mathias: „Das letzte Jahr war extrem anstrengend, die neue Show ist einfach sauschwer. Vor einigen Wochen wollte ich sogar alles hinschmeißen. Jeden Tag hab ich mehrere Stunden an der Show gearbeitet, täglich eine Kleinigkeit verändert. Tricks, Regie, Körperhaltung, Kleidung, Erscheinungsbild, Musik – alles muss eine Einheit bilden. Meine Zauberfreunde haben jede Woche ein Video mit der neuesten Cola-Version bekommen, die sie dann kritisierten.“

Allzu hohe Erwartungen an die WM hat der Magier nicht: „Man hat natürlich die Hoffnung, zu gewinnen, sonst fehlt der Ansporn, so viel Zeit und Geld hinein zu investieren. Aber bei einer WM kann vieles schiefgehen. Es gibt jede Menge äußere Faktoren, die Einfluss auf die Platzierung haben können. Und selbst wenn alles perfekt läuft, ist immer noch die Frage, wie meine neugestaltete Show bei Publikum und Jury ankommt und wie stark die anderen Teilnehmer in meiner Sparte sind.“

Bleibt also nur das Daumendrücken für Jakob Mathias. Ein Zauber-Weltmeister aus Koblenz – das wär´ doch was! Also, am Mittwoch Daumendrücken für Jakob Mathias. Die Entscheidung der Jury wird am Samstagabend bei der Abschluss-Gala in Busan verkündet.

Georg Lauer

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Kommentare
Uwe Klasen :
Zitat Jörg Zschimmer: "...aber daran kann man ja dann den Flüchtlingen die Schuld geben..." --- Noch unterirdischer kann ein Mensch kaum Argumentieren. Die Vertreter, Befürworter und Anhänger der sogenannten Energiewende und des, angeblich durch den Menschen verursachten, Klimawandels agieren fast wie Sektierer, Gegenargumente werden Bestenfalls angehört aber Abgelehnt!
Jörg Zschimmer:
Im Gegensatz zur zum Beispiel Braunkohlesubvention, werden die genannten Vereine nicht subventioniert. Das CO2 zur Photosynthese wichtig ist, ist nur bis zu bestimmten Konzentrationen richtig, danach geh der Ertrag rabide zurück - aber daran kann man ja dann den Flüchtlingen die Schuld geben...
Uwe Klasen :
Die Subventionsabgreifer und unsozialen Energieverteurer diskutieren wohl darüber wie sie die Verbraucher noch mehr schröpfen können! P.S. Kohlenstoffdioxid ist elementar Wichtig für die Photosynthese!
Uwe Klasen :
Ein Termin an einem Wochenende wäre vielleicht von Vorteil gewesen, so sind Berufstätige Radfahrer im Nachteil und gerade deren Erfahrungen und Kenntnisse könnten zusätzliche Informationen erbringen.
juergen mueller:
Das weiss man längst,dass die Stadt auf Radfahrer nicht eingestellt ist u.sich als TOP-Stadt mit der höchsten Arbeitsdichte in Rhld-Pfalz,damit verbunden eine Verkehrsdichte,Tendenz steigend,die mit der vielgepriesenen Attraktivität u.einer positiven Wahrnehmung nicht mehr viel gemein hat ... u.das Ende der Gier nach noch mehr Arbeitsplätzen ist nicht abzusehen, im Gegenteil.Dafür muss ein Stadtteil wie RÜBENACH bluten unter der Last einer unzumutbaren Verkehrsdichte mit all ihren negativen Folgen,auch gesundheitliche u.einem Entzug von Freizeit-/Erholungswert durch Flächennachfrage zur weiteren Ansiedlung von Gewerbe u.Industrie.Die neue Pfaffendorfer Brücke wird "natürlich mit einem breiten Radweg ausgestattet?" Ja,weiss man ebenfalls - mit unzureichenden 30 cm!Dieser angelaufene Paradigmenwechsel (besonders wichtig gehaltene Entwicklungen,Umbrüche) hat sich damit spätestens erledigt.Die Politik hat halt die Macht Vertrautheit zu zerstören.
Olaf Erdmann:
Der sich rsant vollziehende Wandel in unserer Gesellschaft ist weder eine Laune noch Verlust von Pietät, sondern Teil des Gesamtgesellschaftslichen Veränderungsprozesses. Friedhöfe z.B. markieren für mich die unüberbrückbare Linie zwischen "Sein und Nichtsein", zwischen "Leben und Tod", zwischen "Zeit und Ewigkeit". Alle Menschen kennen diese Grenze, die das Leben vom Tod, die die Lebenden von den Toten trennt und deutlich unterscheidet. Ein offener Dialog in unserer Gesellschaft zu diesem Thema ist daher ein hohes GUT.
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