Allgemeine Berichte | 04.11.2016

Tierheim in Mayen sammelt Spenden für lebenswichtige Operation des kranken Hundewelpen

Jim – geboren, um zu sterben?

Um Jim die Chance für weiteres Leben geben zu können, werden Spenden für die notwendige Operation benötigt.

Mayen. Vor wenigen Wochen, am 29. September, wurden von Seiten des Veterinäramtes Koblenz 76 Hunde und 4 Katzen aus einer Zucht in Münstermaifeld beschlagnahmt. Die Tiere wurden nicht sachgemäß gehalten. Die Boxen, in denen sie leben mussten, waren zu klein und ein Auslauf fehlte. Unter den Tieren waren Hunde der Rassen Chihuahua, Retriever, Boxer, Malteser, West Highland Terrier und eine junge Kavalier King Charles Familie. Und Jim gehört zu dieser Familie.

Das Leben nach dem Welpenkaufhaus

Seine Mutter gebar in dieser „Hundefabrik“ 4 Welpen, die nach wenigen Wochen verkauft werden sollten. Zum Glück kam es nicht dazu und die Familie konnte in einer Pflegestelle des Tierheim Mayen unterkommen. Jims Mama musste in ihrem kurzen Leben wahrscheinlich schon mehrmals Welpen zur Welt bringen und sich immer wieder von ihnen trennen, um weiter zu gebären. Auslauf, Spaziergänge, Zuneigung und gar das Leben mit Menschen schienen ihr fremd zu sein. Sie wich zurück, als sie das erste Mal Gras unter ihren Pfoten spürte und erkundete zunächst nur zaghaft und vorsichtig, unterstützt von den anderen Hunden der Pflegefamilie, den Garten. All das war neu für die tapfere Mama, die sich von Tag zu Tag mehr an ein „normales“, artgerechtes Hundeleben gewöhnte. Nun zu Jim und seinen Geschwistern, die mittlerweile circa 6 Wochen alt sind. Insgesamt waren es vier an der Zahl, die die junge Kavalier King Charles Hündin auf die Welt brachte. Einer dieser vier Neugeborenen war so klein und unterentwickelt, dass er trotz intensiver Betreuung und Beifütterung starb. Er war zu schwach, um zu überleben. Er wurde geliebt, auch wenn es nur für wenige Tage war. Aber das war besser, als dort zu sterben, wo er herkam. Seine Pflegemama suchte für ihn ein Plätzchen im Garten, wo er in Frieden beerdigt werden konnte.

Jim ist ein Kämpfer

Nun ist Jim mit seinen beiden Geschwistern alleine und auch er ist krank. Jim leidet an einem sogenannten Hydrocephalus, umgangssprachlich auch als „Wasserkopf“ bekannt. Diese schwerwiegende Missbildung des Hirns führt ohne Therapie zum Tod. Jim hört schlecht und sieht nicht gut, doch er nimmt aktiv am Leben teil. Er frisst selbständig, spielt, rauft mit seinen Geschwistern und genießt die Zuneigung von seiner Mama. Jim kann zwar nicht so wild toben, wie es seine Brüder tun, aber man sieht ihm an, dass er ein kleiner Kämpfer ist, dem das Team vom Tierheim in Mayen so gerne ein sorgenfreies Leben ermöglichen möchte.

Die Lebenserwartung für ein Tier mit dieser Diagnose ist nicht hoch, aber es gibt Möglichkeiten, diese Missbildung operativ zu behandeln. Diese Operation ist für den kleinen Jim lebensnotwendig und soll in jungem Alter erfolgen, damit die Erfolgschancen größer sind. Jim hat es verdient, dass um sein Leben gekämpft wird. Er zeigt Lebensqualität und diese wollen die Tierheim-Mitarbeiter ihm weiterhin ermöglichen.

Spenden für direngende OP

Dazu braucht das Tierheim in Mayen die Hilfe der BLICK aktuell-Leser. Eine Operation dieser Art wird nur von wenigen Tierärzten in Deutschland durchgeführt. Sie kostet im Minimum 3000 Euro, die das Tierheim in Mayen, als kleines Tierheim, nicht alleine stemmen können. Darum werden um Spenden gebeten, die helfen, die Kosten dieser OP zu tragen, um ein Leben für Jim überhaupt zu ermöglichen. Die Freunde und Unterstützer von Jim möchten, dass er lebt und die, die genauso denken und die ebenso empfinden, dass er eine Chance verdient hat, mögen bitte mit einer Geldspende aushelfen. Er entkam dieser „Hundefabrik“, um zu leben und nicht, um zu sterben!

Spendenkonto für Jim

Verwendungszweck: OP Jim

Bank: Kreissparkasse Mayen

Kontonummer: 24554

Bankleitzahl: 57650010

IBAN: DE73 5765 0010 0000 0245 54

SWIFT-BIC: MALADE51MYN

Der kleine Jim leidet an einer schweren Missbildung des Hirns, die ohne Behandlung zum Tod führt. Tierheim Mayen

Der kleine Jim leidet an einer schweren Missbildung des Hirns, die ohne Behandlung zum Tod führt. Fotos: Tierheim Mayen

Die Lebenserwartung für Jim ist leider nicht sehr hoch.

Die Lebenserwartung für Jim ist leider nicht sehr hoch.

Trotz des Hydrocephalus ist der kleine Jim sehr aktiv.

Trotz des Hydrocephalus ist der kleine Jim sehr aktiv.

Die Mutter und ihre Welpen stammen aus einer illegalen Hundezucht.

Die Mutter und ihre Welpen stammen aus einer illegalen Hundezucht.

Um Jim die Chance für weiteres Leben geben zu können, werden Spenden für die notwendige Operation benötigt.

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