Allgemeine Berichte | 07.03.2024

Martinus-Gymnasium Linz glänzt bei „Jugend forscht“

Junge Forscher aus Linz beeindruckten die Jury

Die Gruppe beim Wettbewerb in Remagen  Foto: Stephanie Meixner

Linz. Das Martinus-Gymnasium Linz (MGL) durfte sich auf den drei Regionalwettbewerben von Jugend forscht/Schüler experimentieren in Neuwied, Koblenz und Remagen über viele Auszeichnungen freuen: Es gab drei erste Plätze mit der Qualifikation für den Landeswettbewerb, außerdem einen zweiten und einen dritten Platz sowie diverse Sonderpreise.

Auf den Regionalwettbewerben galt es für die Schülerinnen und Schüler, ihre Arbeiten einer hochkarätig besetzten Jury aus Fachleuten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Schule zu präsentieren. Die Jurorinnen und Juroren betonten dabei, wie toll und begeistert die Jugendlichen ihre Projekte vorstellten und mit welch großem Eifer sie ihre Ideen verfolgt und verwirklicht hatten.

Für die Jugendlichen war es eine interessante und spannende Erfahrung, an einem solchen Wettbewerb teilzunehmen. Das zeigen ihre positiven Rückmeldungen: „Ich fand die Erfahrung super, mal selbst forschen zu können und das Ganze vorzustellen“, sagte Amy. „JuFo war toll, weil man sich mit Leuten austauschen konnte, die auch Ahnung von unseren Themen hatten“, befand auch Max. „Die Juroren waren sehr nett, wirkten beruhigend und haben gute Verbesserungsvorschläge gemacht. Es war generell eine entspannte, neugierige und spaßige Stimmung“, resümierte Leon und auch Mert-Alim zog ein positives Fazit: „Jugend forscht war für mich ein schönes Erlebnis. Es wurde sich gut um uns gekümmert. Wir wurden mit leckerem Essen und Trinken versorgt und es war ein spannendes Erlebnis, mein Projekt verschiedenen Menschen vorzustellen.“ Und Philip zeigte sich ebenfalls mit der Erfahrung zufrieden: „Ich fand Jugend Forscht sehr gut, da es mir sehr gut gefallen hat, mich in ein Thema hineinzufuchsen. Es war auch cool, die vielen anderen Projekte zu sehen.“

Über 30 Schüler waren mit 14 Projekten dabei

Herausragend war aber auch die Gesamtleistung des Martinus-Gymnasiums, das mit über 30 Schülerinnen und Schülern in 14 Projekten zu den aktivsten Jugend-Forscht-Schulen der Region zählte. Dabei forschten die Jugendlichen zu einer Vielzahl von spannenden Themen in ganz unterschiedlichen Fachgebieten.

Für dieses besondere Engagement zur Förderung mathematisch, naturwissenschaftlich und technisch interessierter Schülerinnen und Schüler wurde das Martinus-Gymnasium gleich mit drei Schulpreisen ausgezeichnet: dem mit über 350 Euro dotierten Schulpreis der Stiftung Berdelle-Hilge, dem MINT-Space-Schulpreis der Firma Hohenloher Schuleinrichtungen sowie dem Förderpreis der Firma Köhler Labor + Lehrmittel Vertrieb.

Innovative Ideen

Mit einem 3. Preis im Fachgebiet Technik wurde das Projekt „Clap-On Illuminator“ von Philip Frye und Nils Kandels ausgezeichnet. Die beiden hatten eine Lampe entwickelt, die durch zweifaches Klatschen an- und ausgeschaltet werden kann.

Den 2. Preis im Fachgebiet Technik gab es für Mert-Alim Yaldir, Max Tschauner und Justin Knoop für ihre Arbeit zum „Hydro Thunder“, in der sie eine Wasserrakete gebaut haben. Anschließend haben sie die Flugfähigkeiten ihrer Rakete intensiv wissenschaftlich untersucht und optimiert.

Das Projekt „Gangschaltung für Windräder“ von Moritz Kuntze wurde mit einem 1. Preis im Fachgebiet Physik ausgezeichnet. Moritz hatte in einem höchst innovativen Ansatz untersucht, ob es sinnvoll sein könnte, Windräder mit einer Gangschaltung auszustatten, um sie so verschiedenen Windbedingungen anpassen zu können und noch effizienter zu machen. Bei ihm lobte die Jury insbesondere die Praxisrelevanz seiner Forschung. Moritz wird das MGL Ende April auf dem Landeswettbewerb Schüler experimentieren in Ingelheim vertreten.

Sophia Busley und Marie Dorniak untersuchten im Fachgebiet Biologie die „Reaktion von Weizen auf verschiedene (Umwelt-)Schadstoffe“. Die Jury betonte, dass die beiden ihre sehr umfangreichen, wissenschaftlich angelegten Versuchsreihen exzellent präsentierten und die Alltagsrelevanz des Themas hervorragend darstellen konnten. Auch sie erhielten dafür einen 1. Preis und werden beim Landeswettbewerb in Ingelheim mit dabei sein.

Einen weiteren 1. Preis erhielten Amy Wöhrle, Marie Diederich und Marlene Warmth für ihre Arbeit „Kampf gegen Lebensmittelverschwendung – Schimmel frühzeitig entdecken“ im Fachgebiet Biologie. Sie beschäftigten sich mit der Frage, wie es möglich ist zu erkennen, ob Lebensmittel nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums noch essbar sind. Dazu führten sie zahlreiche innovative mikrobiologische Untersuchungen durch. Dabei setzten sich die drei 9. Klässlerinnen im Wettbewerb Jugend forscht sogar gegen mehrere Projekte von Oberstufenschülern durch – eine herausragende Leistung, die mit einer Teilnahme beim Jugend-Forscht Landeswettbewerb Ende März in Ludwigshafen belohnt wurde.

Die Preisträgerinnen Marie Diederich und Amy Wöhrle mit dem betreuenden Lehrer Helmut Meixner  Foto: Carin Lebenstedt

Die Preisträgerinnen Marie Diederich und Amy Wöhrle mit dem betreuenden Lehrer Helmut Meixner Foto: Carin Lebenstedt

Die Gruppe beim Wettbewerb in Remagen Foto: Stephanie Meixner

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Neueste Artikel-Kommentare
  • K. Schmidt: Die nächste Demo, gerade wenn sie sich an Familien richtet, sollte dann mal unter dem Motto stehen: "Fahrradhelme für alle!"

Kruft: Zwischen Dauerkritik und Tatendrang

  • Rolf Stern : Der Text wirkt weniger wie eine Einordnung, sondern eher wie der Versuch, berechtigte Kritik abzuwürgen. Gerade bei öffentlichen Geldern ist Nachfragen keine Dauerschleife, sondern demokratische Pflicht.
  • Andreas Lung: Liebe Frau Schumacher, Sie haben offensichtlich überhaupt nicht verstanden, worum es geht.
  • Thomas Sebastian Napp: Ich kann der Gemeinde zu dieser Aktion nur gratulieren. Vor allem den Bauhofmitarbeitern muss ich hier ein Lob aussprecheb. Gleichzeitig kann ich es nicht verstehen, dass eine große Naturfläche auf dem...
Daueranzeige
Innovatives rund um Andernach
Auftrag, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
Vortrag: Arthrose des Hüft- und Kniegelenk
Stellenanzeige mehrere Stellen
Titelanzeige
Osteraktion
Empfohlene Artikel
Auf der Bühne herrschte bei den Spielen eine lockere Atmosphäre.  Foto:WAMFO.de
10

Nürburgring. Ally-Pally-Atmosphäre am Nürburgring: Tausende Fans der fliegenden Pfeile haben die Ringarena am vergangenen Samstag erneut in einen Darts-Tempel verwandelt. In den Trikots ihrer Lieblingsspieler oder kreativ verkleidet als Zwerg oder Zielscheibe, erlebten rund 4.000 Besucher bereits im fünften Jahr spannende Partien zwischen den bekannten Größen des (Dart)Sports. Auf der Bühne der „Darts-Arena“ lieferten sich die Darts-Stars spannende Duelle.

Weiterlesen

Die Erwachsenengruppe ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.  Foto: privat
14

Remagen. Die Magic Dancers Remagen sind ein traditionsreicher Verein mit Herz, Leidenschaft und einer besonderen Geschichte. Gegründet im Jahr 1993, gingen sie ursprünglich aus einer Aerobic-Gruppe hervor. Über die Jahre entwickelten sie sich stetig weiter und sind seit 2025 als eigenständiger Verein organisiert. Heute stehen die Magic Dancers für Gemeinschaft, Kreativität und tänzerische Vielfalt – und das generationenübergreifend.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Pfarrer Dr. Arno-Lutz Henkel.  Foto:privat
5

Allgemeine Berichte

EIN-Spruch: Fest(e) der Befreiung

Vom 01.-09. April wird die jüdische Pessach Woche begangen, die nahezu zeitgleich zusammenfällt mit der von den Christen begangene Kar- und Osterwoche. Durch Jesus bedingt hängen beide Festtraditionen, auch inhaltlich, miteinander zusammen.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: pixabay.com
198

Leserbrief zu „HeimatCheck: Bad Neuenahr: Zu viele unangeleinte Hunde im Stadtgebiet?“

Leserbrief: „Das ist keine Tierliebe, das ist Egoismus!“

Ich bin fast 75 Jahre alt. Seit meinem 17. Lebensjahr habe ich Hunde. Zwei dieser Hunde wurden von unangeleinten Hunden angefallen, und so schwer verletzt, dass sie nur durch hohe tierärztliche Kunst gerettet werden konnten. Beide hatten ihr Leben lang mit den Folgen zu kämpfen.

Weiterlesen

Andreas Bohn hat das Ehrenamt im Blut.  Foto: privat
24

Seit vielen Jahren engagiert sich Andreas mit Herzblut für seine Heimat.

HeimatHelden: Andreas Bohn ist die gute Seele von Reifferscheid

Reifferscheid. In jeder Gemeinde gibt es Menschen, die im Hintergrund wirken, anpacken, zuhören und einfach da sind, wenn man sie braucht. In der Gemeinde Reifferscheid ist so ein Mensch Andreas Bohn. Seit vielen Jahren engagiert sich Andreas mit Herzblut für seine Heimat. Als stellvertretender Ortsbürgermeister und langjähriges Mitglied im Gemeinderat hat er Verantwortung übernommen und die Entwicklung des Dorfes aktiv mitgestaltet.

Weiterlesen

Dauerauftrag 2026
Rund um´s Haus
Kreishandwerkerschaft
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Kreishandwerkerschaft
Rund ums Haus
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Anlagenmechaniker
fit für`s Alter?
Kreishandwerkerschaft
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Angebotsanzeige (April)
Ostergrußanzeige
Unterstützeranzeige
Stellenanzeige Personalsachbearbeiter/in
Stellenanzeige Kita