Allgemeine Berichte | 14.06.2022

Rheinbach liest e.V.

Junge Vorleser*innen begeistern bei „laut oder deutlich“

Die 13 Vorlesekinder, Jury und Moderation lachen mit dem Honigkuchenpferd um die Wette.  Fotos: Felix Viola

Rheinbach. Ein Vorlesefest auf hohem Niveau gab es vor rund 100 Gästen im Foyer der Stadthalle. Leni von der GGS Sürster Weg las sich beim Rheinbacher Vorlesewettbewerb für Grundschulkinder mit einer Szene aus „Petronella Apfelmus – verhext und festgeklebt“ auf den 1. Platz.

Trotz der tropischen Temperaturen sah man am Ende von „laut oder deutlich“ nur strahlende Gesichter. 13 Kinder aus den 4. Schuljahren der Rheinbacher Grundschulen machten großartige Werbung für die Kunst des Vorlesens und tolle Bücher.

Louisa und Frederik, beide von der Grundschule St. Martin, hatten jeweils einen Band der beliebten „Nicht öffnen“- Reihe von Charlotte Habersack auf die Bühne gebracht. Fantasy wurde beispielsweise von Hanna („Ruby Fairygale – Der Ruf der Fabelwesen) und Jonna („Die Macht der verlorenen Träume“) gelesen. Harry Potter, gelesen von Theo, fehlte ebensowenig wie klassische Kinderbücher, wie Paul Maars „Lippels Traum“, gelesen von Vika sowie sein „Eine Woche voller Samstage“, das Annika (KGS Wormersdorf) für ihre Lesung ausgewählt hatte.

Die Moderatoren vom Veranstalter Rheinbach Liest, Melanie Kriegel und Gerd Engel, führten locker und humorvoll durch das Programm. Sie waren den Kindern schon von den vorangegangenen Coachings bekannt. Die fachkundige Jury, bestehend aus Bernd Schumacher, Stefan Raetz, Anne Bennau, Katja Krancke, Tom Warhonowicz, Monika Flieger, Günter Detro und Karl Hempel, gaben jedem Kind nach seinem Beitrag eine kurzes Feedback. Auch die liebevoll hergerichtete Bühne und die musikalischen Beiträge der frischgebackenen Abiturientin Katharina Zicoll trugen ihren Teil zu einem gelungenen Vorlesefest bei.

Während der Juryberatung gab Vorjahressiegerin Jule Winkler vom Städtischen Gymnasium eine Kostprobe ihres Könnens. Sie gehört schon zum Jungen Vorleseteam Rheinbach, das bei den Coachings mitgeholfen hatte. Als alle Kinder ihre Urkunde sowie einen Gutschein vom „eiswerk“ bekommen hatten, durfte Jule zusammen mit Monika Flieger die Siegerehrung durchführen. Die 1. Vorsitzende von Rheinbach Liest hob in ihrer Ansprache die hohe Qualität aller Beiträge hervor, die „es uns als Jury sehr schwer gemacht hat“. Die neue Vorlesesiegerin heißt Leni von der GGS Sürster Weg, bei der die Jury besonders die gekonnte Pausensetzung gelobt hatte. „Ich kriege mein Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht“, gab Leni freimütig zu.

Zweite wurde Sophie von der KGS Flerzheim. Die begeisterte Fußballerin hatte eine Stelle aus „Lotta Leben – Da lachen ja die Hunde“ vorgelesen und dies sehr komödiantisch. Die drittplatzierte Melanie von der GGS Sürster Weg hatte ihren Weg erst über den Offenen Vorleseworkshop in das Finale geschafft, da sie während des Klassenentscheids im Krankenhaus war. Nun glänzte sie mit einer Stelle aus Stefanie Taschinskis „Funklerwald“.

Alle Kinder durften sich am Ende noch ein Buch vom RL-Büchertisch mit in die bald kommenden Ferien nehmen, die Platzierten bekamen zusätzlichen einen Buchgutschein. Melanie Kriegel bedankte sich am Ende bei den Kooperationspartnern, der Öffentlichen Bücherei St. Martin, den beiden Buchhandlungen „Kayser“ und „kunterbunt“ sowie der Stadt Rheinbach für die Bereitstellung der Stadthalle und der Bühne.

Vorjahressiegerin Jule überreicht der „Thronfolgerin“ Leni einen Büchergutschein von Rheinbach Liest.

Vorjahressiegerin Jule überreicht der „Thronfolgerin“ Leni einen Büchergutschein von Rheinbach Liest.

Die 13 Vorlesekinder, Jury und Moderation lachen mit dem Honigkuchenpferd um die Wette. Fotos: Felix Viola

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