Allgemeine Berichte | 22.12.2025, 12:40 Uhr

Deutscher Tierschutzbund ruft zur Unterstützung auf

Kalte Wintertage gefährden Straßenkatzen

Symbolbild.Foto: Pixabay
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Region. Während die Temperaturen sinken, steigt das Leid der Millionen Straßenkatzen in Deutschland. Tierfreunde können helfen, indem sie in der kalten Jahreszeit für das Wohl der Katzen sorgen. Darauf weist der Deutsche Tierschutzbund hin.

„Straßenkatzen, die versteckt in Deutschland leben, haben es das ganze Jahr über nicht leicht. Doch vor allem wenn es kalt und ungemütlich wird, wächst ihr Leid: Im Winter ist es für Straßenkatzen besonders schwer, einen warmen Rückzugsort sowie ausreichend Futter und sauberes Wasser zu finden. Viele Tiere leiden unter Kälte, Nässe und Hunger“, erklärt Dr. Dalia Zohni, Fachreferentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund.

Der Verband ruft Katzenfreunde auf, aktiv zu werden: „Gerade in der kalten Jahreszeit dürfen wir Straßenkatzen nicht vergessen. Schon kleine Maßnahmen können Leben retten.“

Wenn Straßenkatzen in der Umgebung leben, sollte man das Ordnungsamt oder das örtliche Tierheim informieren, die sich dann unter anderem um das Einfangen und eventuelle Verletzungen und Krankheiten der Tiere kümmern können. Tierfreunde können zudem helfen, indem sie den Straßenkatzen windgeschützte und trockene Schlafplätze anbieten – zum Beispiel in Carports, offenen Scheunen, Hundehütten oder speziell gebauten Schutzhütten aus Styropor oder Holz. Hierzu liefert der Deutsche Tierschutzbund auf seiner Website www.jetzt-katzen-helfen.de eine Do-ityourself-Anleitung.

Die Hütten sollten erhöht stehen, um Feuchtigkeit und Kälte des Bodens zu vermeiden Aufstellen darf man sie nur auf dem eigenen Grundstück bzw. mit Genehmigung des Eigentümers. Eine Fütterung von Straßenkatzen sollte unbedingt in Absprache mit dem örtlichen Tierschutzverein oder Tierheim geschehen, um zu verhindern, dass die Tiere von eventuell bereits vorhandenen Futterstellen abwandern. Zudem sollte man die rechtlichen Grundlagen kennen: Wer eine Straßenkatze regelmäßig füttert und sie von sich abhängig macht, dem kann unter Umständen rechtliche Verantwortung für das Tier zugeschrieben werden. Neben Futter benötigen die Katzen auch frisches Wasser, das regelmäßig bereitgestellt werden sollte, damit es nicht gefriert.

Tierschutz- und Katzenschutzvereine, die sich um Straßenkatzen kümmern, sind für ihre Arbeit stets auf Spenden angewiesen. Vor allem fehlt es an Geld für die tiermedizinische Versorgung und Kastrationen. Futterspenden sind ebenfalls meist gern gesehen. Auch eine Spende an den Deutschen Tierschutzbund ist möglich: Der Dachverband unterstützt durch Zuschüsse und seine Arbeit das Engagement der angeschlossenen örtlichen Vereine.

Pressemitteilung Deutscher Tierschutzbund

Symbolbild. Foto: Pixabay

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