Allgemeine Berichte | 18.09.2025

Kammerchor hat einen neuen Vorstand

Der neue Vorstand mit Chorleiter Henrik Hasenberg (links). Hintere Reihe: Bernd Schmidt, Gabriele Weier, Stefan Giffels, Peter Nagel; vordere Reihe: Gabriele Hermann-Lersch, Dr. Brigitta Stodden, Matthias Gampe, Constanze Lieberenz, Ruth Kunst.  Foto: privat

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die anwesenden Mitglieder des Kammerchores Bad Neuenahr-Ahrweiler wählten am 15. September im Rahmen ihrer jährlichen Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand. Dabei hatte es im Mehrgenerationenhaus in Bad Neuenahr lange Zeit nicht danach ausgesehen, dass zwei notwendige Ämter neu besetzt werden konnten. Das hätte die Auflösung des regional bekannten und traditionsreichen Chores bedeutet. Schließlich erklärte sich der erfahrene Kirchenmusiker Matthias Gampe bereit, für das Amt des 1. Vorsitzenden zu kandidieren. Davon motiviert wollte der scheidende erste Vorsitzende Stefan Giffels das weitere Bestehen des Chores nicht am fehlenden Schatzmeister scheitern lassen und stellte sich für dieses Amt zur Verfügung. Die anschließenden Wahlen waren dann lediglich noch eine Formsache. Harmen Eckert als Wahlleiter führte zügig und gekonnt durch das Prozedere. Anschließend war die Erleichterung im Raum überall zu spüren und die Freude über den Ausgang dieses spannenden Wahlabends stieg, als der Chorleiter Henrik Hasenberg nun mit Zuversicht das Programm für das Jahr 2026 vorstellen konnte:

Unter dem Themenschwerpunkt „Wenn es dunkel wär“ sollen u.a. von Andrea Gabrieli „O Sanctum Convivium“, von Johannes Brahms „Vier Quartette“, von John Wilbey „Drawn in Sweet Night“, von Schubert „Die Winterreise“ in einer Chorvariante und von Olivier Messiaen aus dem 20. Jahrhundert „O Sacrum Convivium“ eingeübt werden.

Dieses Themenpotpourri soll nicht nur einmal zur Aufführung kommen, sondern zum ersten Mal in der Geschichte des Chores sind vier Aufführungen an unterschiedlichen Orten im Kreis Ahrweiler geplant. Der Chor mit dem neuen Vorstand erhofft sich mit dieser reizvollen musikalischen Perspektive auch neue Sängerinnen und Sänger zu gewinnen.

Am Tag der Mitgliederversammlung endete die Ära von Stefan Giffels als langjährigem Vorsitzenden. Mit unermüdlichem Engagement und großer Tatkraft hat er fünfzehn Jahre wesentlich dazu beigetragen, dass großartige und unvergessliche Konzerte zur Aufführung kamen. Erinnert sei an das Mozartrequiem 2019 in der Laurentiuskirche und an die Matthäuspassion von Carl Philipp Emanuel Bach 2024 im Hangar auf dem Flugplatz der Bengener Heide im Gedenken an die Flutopfer des Jahres 2021. Auf Herrn Giffels gehen der bestehende Kontakt und der Austausch mit Chören der belgischen Partnergemeinde Brasschaat zurück. Die anwesenden Mitglieder dankten ihm für sein segensreiches Wirken mit einem Präsent und langem Applaus. Herr Giffels selbst hob hervor, dass ein Vorsitzender immer auch ein gutes Team brauche, um etwas zu bewirken. Das habe er gehabt und nannte dafür ausdrücklich die weiter im Amt bleibende 2. Vorsitzende Dr. Brigitta Stodden, die scheidenden Vorstandsmitglieder Waltraut Schmickler-Urbanke, Susanne Höhn-Neff, Carmen Giffels-Ilius und last but not least Rosemarie Krieger, die das Amt der Kassiererin über viele Jahre vertrauensvoll, erfahren und zuverlässig ausübte. Die Chorgemeinschaft dankte allen mit Blumen und dem Applaus der Anwesenden. Mit der Entlastung des alten Vorstandes und der Schatzmeisterin stand am Ende der Mitgliederversammlung nichts mehr im Wege, ein neues Kapitel in der Geschichte des Kammerchores aufzuschlagen.

Der neue Vorstand mit Chorleiter Henrik Hasenberg (links). Hintere Reihe: Bernd Schmidt, Gabriele Weier, Stefan Giffels, Peter Nagel; vordere Reihe: Gabriele Hermann-Lersch, Dr. Brigitta Stodden, Matthias Gampe, Constanze Lieberenz, Ruth Kunst. Foto: privat

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