Allgemeine Berichte | 20.11.2025, 10:21 Uhr

Bürgermeister Sven Schnieber heißt das Mädchendreigestirn samt Gefolge willkommen

Karnevalistischer Empfang im Rathaus

Bürgermeister Sven Schnieber (8.v.l.) begrüßt im Rathaus das Meckenheimer Mädchendreigestirn samt Gefolge und Vertreterinnen und Vertreter aller Karnevalsgesellschaften. Foto: Stadt Meckenheim

Meckenheim. Mit einem kräftigen „Meckem Alaaf“ hat Bürgermeister Sven Schnieber das Meckenheimer Mädchendreigestirn Prinzessin Lotta I. (Lotta Chantal Hass), Jungfrau Leonie I. (Leonie Weißensee) und Bäuerin Leonie I. (Leonie Löhr) im Rathaus begrüßt. Begleitet wurde das Trifolium von seinem Gefolge sowie Vertreterinnen und Vertretern aller Karnevalsgesellschaften. Für die Tollitäten bedeutete der traditionelle Empfang des Bürgermeisters der nächste jecke Höhepunkt, hatten die Drei doch erst wenige Tage zuvor im Rahmen der Proklamation das närrische Zepter in der Schützenhalle übernommen.

Zum karnevalistischen Empfang in der Stadtverwaltung hatte sich der große Besprechungsraum in einen kleinen, aber feinen Gürzenich verwandelt. Närrisch geschmückt und in buntes Licht getaucht, begleitete kölsche Karnevalsmusik die Jecken bei ihrem Eintreffen, die sich gleich nach der Begrüßung durch Sven Schnieber zum Gruppenfoto formierten. „Schön, dass Ihr so zahlreich meiner Einladung gefolgt seid“, sagte der Bürgermeister und bedankte sich herzlich bei den aktiven Karnevalistinnen und Karnevalisten für „Eure Unterstützung und Euren Einsatz für das rheinische Brauchtum.“ Dieses herausragende Engagement fördert den Gemeinschaftssinn und Zusammenhalt in Meckenheim ist keinesfalls selbstverständlich. Seinen ausdrücklichen Dank richtete der Bürgermeister an das Mädchendreigestirn: „Es ist schön, dass Ihr uns durch diese Session führt.“ Unter dem Motto „Alaaf hoch 3, da simmer dabei“ möchten Prinzessin Lotta I., Jungfrau Leonie I. und Bäuerin Leonie I. die Fastelovendsfründe während der fünften Jahreszeit mit ihrem Frohsinn anstecken. Eine erste Kostprobe gaben sie jetzt schon. Nach dem gegenseitigen Austausch von Nettigkeiten und kleinen Präsenten kündigte das Trifolium forsch an, mit dem Rathaussturm im Februar ins Rathaus einzuziehen. Doch das dürfte der Bürgermeister mitsamt seiner Verwaltungsmannschaft und der Verstärkung aus der Politik zu verhindern wissen.

Egal, wie der „Kampf um den Rathausschlüssel“ enden wird, hat sich für die Tollitäten schon jetzt ein karnevalistischer Traum erfüllt. Abseits ihrer Regentschaft verbringen die drei Mädchen ein bürgerliches Leben ohne königliche Privilegien. Lotta Chantal Hass ist 14 Jahre alt und wohnt zusammen mit ihren Eltern und ihren vier Geschwistern in der Altstadt von Meckenheim. Sie besucht die Geschwister-Scholl-Hauptschule am Schulcampus, liebt Pferde und hält sich in ihrer Freizeit gerne auf der Burg Münchhausen auf. Lottas Leidenschaft gilt dem Tanzen in der Tanzgarde der Stadtsoldaten. Die 13-jährige Leonie Weißensee lebt gemeinsam mit ihren Eltern und ihren Schwestern in der Neuen Mitte Meckenheims. Sie ist Schülerin der Theodor-Heuss-Realschule und beschäftigt sich in ihrer Freizeit gerne mit ihren Mehrschweinchen. Stille kehrt kaum ein, denn Leonie liebt es zu singen und mit ihren Freundinnen und Freunden zu telefonieren. Ihr jecke Heimat sind der Meckenheimer Prinzen Club und die Prinzengarde. Mit ihren zwölf Jahren besucht Leonie Löhr die Theodor-Heuss-Realschule am Schulcampus. In der freien Zeit tanzt sie mit großer Begeisterung im Lüftelberger Karnevals Club. Außerdem ist Leonie sehr sportlich: Beim Tischtennis in der TTG Witterschlick zeigt sie ihr Können und misst sich mit den anderen Kindern. Während der fünften Jahreszeit umgibt die drei Tollitäten ein verlässlicher Hofstaat. Zur Seite stehen dem Dreigestirn unter anderem die Kinderadjutantinnen Kiara Simon (Lüftelberger Karnevals Club), Lukas Löhr (Meckenheimer Prinzen Club), Elias Will (Prinzengarde Meckenheim), Fynn Niebel (Stadt-Garde Meckenheim) sowie Leonie und Noah Hass (Stadtsoldaten Corps 1868 Meckenheim).

Sie alle bedankten sich mit „Dreimol Meckem Alaaf“ bei Bürgermeister Sven Schnieber für den freundlichen Empfang im Rathaus. Dieser stimmte kräftig mit ein und wünschte den Karnevalsjecken viel Spaß an einer Session, die gerade erst begonnen hat – getreu dem Motto des Mädchendreigestirns: „Alaaf hoch 3, da simmer dabei“.

Pressemitteilung

Stadt Meckenheim

Bürgermeister Sven Schnieber (8.v.l.) begrüßt im Rathaus das Meckenheimer Mädchendreigestirn samt Gefolge und Vertreterinnen und Vertreter aller Karnevalsgesellschaften. Foto: Stadt Meckenheim

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Rund ums Haus
Bestellung Nr.: 4300003040-W100-606   - Pellenzer Lehrstellenbörse 2026
Kirmes Ettringen 2026
50 Jahre Jugendfeuerwehr Weißenthurm
Neubau Flowcraft
Einrichtungsfachberater (kostenlose wg. 2+1 Aktion)
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Daniel Ramershoven dankt den Kunden und seinen Mitarbeitern*innen für die Jahrzehntelange Treue.
1843

- Anzeige -Traditionsunternehmen Ramershoven schließt seine Geschäfte am Marktplatz

Ein Stück Mayen sagt leise „Auf Wiedersehen“

Mayen. Es ist eine Nachricht, die viele Menschen in Mayen mit Wehmut aufgenommen haben: Das traditionsreiche Unternehmen Ramershoven wird seine beiden Geschäfte am Mayener Marktplatz zum 31. Oktober 2026 schließen. Damit endet eine lange und prägende Geschichte des stationären Einzelhandels in der Innenstadt.

Weiterlesen

Stimmungsvolles Personalfest in der Rhein-Mosel-Fachklinik.
1450

Andernach. Italienisches Flair, gutes Essen und vor allem viel Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch: Unter dem Motto „Bella Italia“ hat die Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach ihr Personalfest gefeiert. Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kamen auf dem Klinikgelände zusammen und verbrachten abseits des Arbeitsalltags einen gemeinsamen Abend.

Von Markus Wakulat aus Andernach

Weiterlesen