Allgemeine Berichte | 25.06.2025, 12:43 Uhr

Klimaschutz- und Umweltministerin Katrin Eder eröffnet Klimawandelebene in der wasserbezogenen Umweltbildungseinrichtung Mosellum in Koblenz

Katrin Eder: „Mosellum informiert ab jetzt über Folgen des Klimawandels für Moselregion“

Koblenz. „Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderung unserer Zeit. Er beeinflusst unsere Landschaft, unsere Flüsse und letztlich auch unser tägliches Leben. Mit der neuen Klimawandelebene im Mosellum setzen wir ein deutliches Zeichen für das Bewusstsein und die Verantwortung, die wir im Angesicht der Veränderungen durch den Klimawandel tragen. Die Politik, die Wirtschaft und auch Einzelne können durch bewusste Entscheidungen und Maßnahmen einen Beitrag zum Schutz unseres Klimas leisten. Über mögliche Maßnahmen informiert die neue Klimawandelebene des Mosellums. So möchten wir die Besucherinnen und Besucher zu mehr Klimaschutz motivieren“, sagte Umwelt- und Klimaschutzministerin Katrin Eder bei der Eröffnung der neuen Klimawandelebene im Mosellum in Koblenz.

Für die neue Klimawandelebene wurde die bisherige Schiffsebene umgebaut. Sie beschäftigt sich nun mit dem Thema „Klimawandel und seine Folgen“ in der Region an der Mosel. Die Ausstellung beginnt bei den Ursachen des Klimawandels, die hauptsächlich in menschlichen Aktivitäten liegen: Treibhausgase sorgen dafür, dass die Erderwärmung voranschreitet. In Rheinland-Pfalz könnten die Temperaturen bis zum Ende des Jahrhunderts um 1,5 bis 5 °C steigen. Die Erwärmung kann drastische Veränderungen mit sich bringen: Extremwetterereignisse werden häufiger. Mehr Wasser wird in der Luft gehalten, was Starkregen verursachen kann. In den engen Tälern der Mosel führt Starkregen dazu, dass Wasser schnell oberflächlich abfließt, den Boden mitnimmt und Überschwemmungen verursacht. Überschwemmungen können auch durch Hochwasser der Mosel entstehen, während bei Trockenheit die Wasserstände sinken und die Schifffahrt beeinträchtigt wird.

„Die neue Klimawandelebene ist ein wichtiger Schritt hin zu einer lebendigen und greifbaren Umweltbildung in unserer Region. Denn wir stehen mitten in der Klimakrise, und ihre Auswirkungen sind längst auch bei uns in Rheinland-Pfalz spürbar. Bei der neuen Klimawandelebene wird deutlich: Der Klimawandel ist kein abstraktes Zukunftsthema. Er betrifft unser Wasser, unsere Böden, unsere Energieversorgung und unsere Lebensräume hier und heute. Der BUND freut sich, dass dieses wichtige Thema nun im MOSELLUM durch eine eigene Ebene vertreten ist“, sagte Michael Carl, stellvertretender Landesvorsitzender des BUND Rheinland-Pfalz.

Welche Maßnahmen umgesetzt werden können, um Region und Bevölkerung vor den Folgen des Klimawandels zu schützen, können Besucherinnen und Besucher ebenfalls in der Ausstellung lernen. „Neben größeren Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel, für deren Förderung wir uns einsetzen, macht die Ausstellung Vorschläge, wie jede und jeder im Alltag schon durch kleine Veränderungen dazu beitragen kann, die Erderwärmung mit all ihren Folgen zu verringern: Duschen statt Baden, Fahrrad und ÖPNV statt Auto, Second-Hand statt Fast Fashion – hier können alle etwas für sich finden. Gemeinsam können wir die Herausforderungen des Klimawandels meistern und unser Land für zukünftige Generationen bewahren“, so Katrin Eder.

Pressemitteilung des

Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität

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