158 Jahre Adenauer Kreuzweg
Kein Ende in Sicht
Patenschaften für Kreuzwegstationen vergeben
Adenau. Es ist viel passiert. Nachdem letztes Jahr 12 Heimatbewusste Bürger den Kreuzweg reinigten und hunderte Blumen pflanzten, kam das bei Anderen so gut an, dass die Verantwortlichen die Stationen zur Partnerschaft freigaben. Innerhalb von einer Woche waren alle vergeben und jetzt wurde der Kreuzweg das ganze Jahr gepflegt. Der Fuzzy spendete Eichenbohlen und richtete sie in der Schreinerei Tempel her. Der Bauhof holte die Gebetsbänke vom Kreuzweg, entfernte die alten Bohlen, strich die Gestelle und die neuen Bohlen und stellte sie Anfang März wieder auf. Und so geschah es, dass Menschen mit Phantasie und Tatkraft sich in der Karwoche trafen, den Kreuzweg von Unrat reinigten, Wildwuchs entfernten, 300 Blumen pflanzten, Stein-Monumente gerichtet und die Heiligen Grotten auf Vordermann gebracht wurden. Es ist schön, dass mit Freiwilliger Hilfe (32 Personen ca. 90 Stunden) der Adenauer Kreuzweg wieder zu einem gepflegten, lebendigen Kulturdenkmal in der rauen Eifler Landschaft wird und in das Bewusstsein der Bevölkerung tritt. Blumenspenden kamen von: Immobilie Skiba (100 Euro); Ruth Holbach (100 Euro); Peter und Rosahilde Körtgen (50 Euro); KFD Frauen (50 Euro); Thomas Sebastian (50 Euro). „Der Fuß berührt die Erde. Der Mensch macht einen Schritt, aus einem Schritt wird ein Weg. Spuren bleiben zurück, Vergängliche auf der Erde, unvergängliche in Uferlosen Ozean der Zeit, im Universum der Unendlichkeit. Hier bin ich gewesen, hier hat mein Fuß unsere Erde berührt. Hier ist mein Weg. Ein Weg des Kreuzes, ein Weg des Lebens, unser Kreuzweg.“
Der Mainachtsmann
Die Bänke erstrahlen in neuem Glanz.
