Allgemeine Berichte | 06.10.2025

Stadt Meckenheim und Westenergie zeichnen nachhaltige Projekte aus

Klimaschutzpreis verliehen

Bianca Lorenz (links), Lydia Bauer (4.v.l.) und Denise Nieland (rechts) gratulieren den Preisträgerinnen und Preisträgern. Foto: Stadt Meckenheim

Meckenheim. Klima- und Umweltschutz zahlen sich aus. Seit 2019 unterstützen die Stadt Meckenheim und die Westenergie AG gemeinsam nachhaltige Projekte und zeichnen die besten Ideen und Maßnahmen mit dem Westenergie Klimaschutzpreis aus - so auch in diesem Jahr. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde übergaben die Technische Beigeordnete Bianca Lorenz, Westenergie-Kommunalmanagerin Lydia Bauer und die städtische Klimaschutzmanagerin Denise Nieland die Preise an die Erstplatzierten im Rathaus.

Maximilian Mund und Nayara Atella-Hödtke von „Die Stadt blüht auf e.V.“ durften sich über eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 1.250 Euro für ihr Projekt „Nisthölzer zur Förderung der Artenvielfalt im urbanen Raum“ freuen. Das Projekt „Hotel Summ & Brumm – Früh übt sich wer die Umwelt schützt“ erhielt 750 Euro und auf die „Kuscheltierklinik Meckenheim“ entfielen 500 Euro. Die Preisgelder werden von der Westenergie AG gesponsert.

Bianca Lorenz, Lydia Bauer und Denise Nieland lobten das beispielhafte Engagement der Preisträgerinnen und Preisträger und danke den Beteiligten herzlich für ihren ausgezeichneten Beitrag zum Klima- und Umweltschutz in Meckenheim. „Nachahmerinnen und Nachahmer sind sehr willkommen“, lautete ihr einhelliger Appell an alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Institutionen und Unternehmen, die mit kreativen Ideen Klima und Umwelt schützen wollen. Wie das geht, erklärten die diesjährigen Gewinnerinnen und Gewinner, die ihre Projekte bei der Feierstunde vorstellten.

Projekt Nisthölzer zur Förderung der Artenvielfalt im urbanen Raum: Mit dem Projekt Nisthölzer zur Förderung der Artenvielfalt im urbanen Raum möchte der Verein „Die Stadt blüht auf e.V.“ Insekten ihren Lebensraum im urbanen Umfeld zurückgeben und damit ein sichtbares Zeichen für den Arten- und Umweltschutz im Meckenheimer Stadtgebiet setzen.

Vor diesem Hintergrund entstanden Nisthölzer, die Nistlöcher mit variierenden Durchmessern und Tiefen aufweisen, als Brutstätte für verschiedene Insektenarten. Die Hölzer wurden im Stadtgebiet an Pfosten von Straßenschildern montiert. Bei der Standortwahl legte man besonderes Augenmerk auf geeignete Umweltbedingungen: Die Nisthilfen befinden sich an wettergeschützten und sonnigen Plätzen. Zudem wurden bewusst ruhige Bereiche abseits stark befahrener Straßen, von Spielplätzen sowie künstlichen Lichtquellen gewählt, um Störungen der Insekten zu vermeiden. Damit leisten die Nisthölzer einen wichtigen Beitrag zum Schutz heimischer Insektenarten, fördern deren natürliche Lebensweise im urbanen Umfeld und bieten somit einen ökologischen Mehrwert. Durch die Platzierung der Nisthölzer im öffentlichen Raum soll auf die Themen Artenschutz und Biodiversität aufmerksam gemacht und gleichzeitig durch die entsprechende Sensibilisierung ein Bewusstsein in der Bevölkerung geschaffen werden.

„Projekt Hotel Summ & Brumm“ – Früh übt sich wer die Umwelt schützt“: Das „Projekt Hotel Summ & Brumm – Früh übt sich wer die Umwelt schützt“ wurde ebenfalls mit dem Ziel der Förderung des Artenschutzes und der Biodiversität entwickelt. Wie bereits der Projektname erkennen lässt, steht zugleich die Umweltbildung im Vordergrund. Hierbei wurde im Rahmen einer Recycling-Aktion von Meckenheimer Tagesmüttern gemeinsam mit Tageskindern ein mehrstöckiges naturnahes Insektenhotel für heimische Nützlinge mit integriertem Igelquartier und Vogelhaus als geschützten Rückzugsort auf einer Wildblumenwiesen in Meckenheim errichtet. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung besteht das Insektenhotel aus wiederverwendeten Europaletten. Weiterhin wurden Naturmaterialien wie Stroh, Pflanzenstängel, Steine, Zapfen und Laub verwendet. Das Hotel bietet ein ökologisches Refugium und soll das Verantwortungsgefühl sowie Umweltbewusstsein für einen achtsamen Umgang mit unserer natürlichen Umwelt bei Groß und Klein stärken.

Projekt Kuscheltierklinik Meckenheim: Im Zuge des Projektes Kuscheltierklinik Meckenheim repariert ein Nähtreff als Zusammenschluss aus sechs Meckenheimerinnen ehrenamtlich Kuscheltiere von Kindern aus dem Stadtgebiet.

Durch das Reparieren liebgewonnener Stofftiere werden nicht nur Ressourcen geschont und damit die Umwelt geschützt, sondern auch ein Bewusstsein für ein nachhaltiges Konsumverhalten bei Kindern und ihren Familien geschaffen. Gleichzeitig wird auf eine kreative und alltagsnahe Weise der Wert von Gegenständen nähergebracht.

Die Kuscheltierklinik ist einmal pro Quartal beim Meckenheimer Repaircafé „MaachEtWidderJanz“ in der Friedenskirche sowie im Rahmen von Veranstaltungen vorzufinden.

Pressemitteilung

Stadt Meckenheim

Bianca Lorenz (links), Lydia Bauer (4.v.l.) und Denise Nieland (rechts) gratulieren den Preisträgerinnen und Preisträgern. Foto: Stadt Meckenheim

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