Weltbewusste Stadtrundgänge zeigen Verbindung von Konsum und globaler Verantwortung
„Koblenz geht fair“ als Ort der Nachhaltigkeit ausgezeichnet
Koblenz. Vor Kurzem wurde im Dreikönigenhaus in Koblenz das Projekt der weltbewussten Stadtrundgänge „Koblenz geht fair“ als Ort der Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Die Ehrung nahm Ministerin Katharina Binz vor. An der Veranstaltung nahmen auch Koblenzer Oberbürgermeister David Langner sowie Vertreterinnen und Vertreter zahlreicher beteiligter Organisationen teil.
Die Auszeichnung ist Teil der Kampagne „Orte der Nachhaltigkeit“ des Ministeriums für Familie, Frauen, Kultur und Integration. Ziel der Initiative ist es, das Engagement für nachhaltiges Leben in Städten, Gemeinden und Landkreisen in Rheinland-Pfalz sichtbar zu machen und zu würdigen.
Die Stadtrundgänge „Koblenz geht fair“ bieten kostenfreie Touren durch die Koblenzer Altstadt an. Dabei erfahren die Teilnehmenden, wie Konsumverhalten mit globalen Produktions- und Lieferketten zusammenhängt, welche Auswirkungen dies auf Mensch und Umwelt hat und welche Möglichkeiten für Veränderungen bestehen.
Anschauliche Positivbeispiele sind vor Ort sichtbar, etwa in einer regionalen Bio-Bäckerei, bei der Nutzung der Regionalwährung „Regiomark“ oder im Weltladen Koblenz. Die Rundgänge regen dazu an, das eigene Konsumverhalten zu reflektieren und gleichzeitig größere politische und wirtschaftliche Strukturen kritisch zu hinterfragen.
Das Projekt ist eine gemeinsame Initiative des BUND Koblenz, des Weltladen Koblenz, des Vereins Heimat schmeckt e.V., des Regiovereins Koblenz e.V., der Gemeinwohlökonomie Koblenz Mittelrhein, des Haus Wasserburg, der foodsharing-Gruppe Koblenz sowie der Hochschule für Gesellschaftsgestaltung.
Offenes Konzept und Engagement
„Die Weltbewussten Stadtrundgänge leben von der Beteiligung der Zivilgesellschaft und dem Engagement unserer ehrenamtlichen Stadtführer:innen – und wir freuen uns über neue Mitwirkende,“ erklären Lea Kessler und Anna Ebedat, Promotorinnen für öko-soziale Beschaffung und Koordinatorinnen der Rundgänge. „Unser Konzept ist bewusst offen: Alle Interessierten können ihre Ideen einbringen – ob bei der Durchführung der Rundgänge, mit thematischen Impulsen oder in der Organisation.“
Der nächste Workshop für neue Stadtführer:innen und Interessierte findet am 8. November 2025 statt. Anmeldungen sind bereits jetzt an Lea Kessler (lea.kessler@bund-rlp.de) möglich. BA
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