Apollinariswallfahrt der Kolpinger nach Remagen
Kolpingsfamilie aus den Rheindörfern stellte die größte Pilgergruppe
Urmitz. Die katholische Gemeinschaft der gekreuzigten und auferstandenen Liebe auf dem Apollinarisberg in Remagen lädt seit 2007 die Kolpingsfamilien zur Wallfahrt im Juli ein. Immer wieder stoßen neue Kolpingsfamilien dazu und die Zahl der Teilnehmer steigt jährlich. Die Vertreter aus Urmitz/Mülheim, die mit dem großen Bus anreisten und die der Urmitzer Kolpinger Werner Britz organisiert, war eindeutig die größte Gruppe. Erstmals waren auch Vertreter aus Kastellaun dabei und ließen sich von den Gesängen der Ordensgemeinschaft, die man nicht im Gotteslob findet, berieseln. „Was er euch sagt, das tut“, das Bibelzitat aus der Geschichte der Hochzeit zu Kanaa war das Motto des Gottesdienstes mit Kolping-Diözesanpräses Thomas Gerber, weiteren Präsides, Seelsorgern und Ordensangehörigen. Die von außen und innen sehenswerte Wallfahrtskirche kann allgemein als eine der bedeutendsten Kirchenneubauten des 19. Jahrhunderts bezeichnet werden.
Im Innern beeindrucken großformatige Freskenmalereien von Künstlern aus der Düsseldorfer Malerschule im sogenannten Nazarenerstil. Sie zieren die Wände aus dem Leben Jesu, Mariens und des hl. Apollinaris. Der größte Schatz der Wallfahrtskirche in Remagen ist das Haupt des hl. Apollinaris, das hier verehrt wird und mit dem man sich segnen lassen kann. Apollinaris war im ersten Jahrhundert Bischof von Ravenna in Italien.
Vor und nach der Feier des Gottesdienstes war eine Begegnung im Klostergarten angesagt. Wegen ständiger Regenfälle lud die Gemeinschaft ins Kloster ein. Man rückte zusammen. Für Leib und Seele und Erfahrungsaustausch war, dank der Unterstützung vieler ehrenamtlicher Helfer, also wieder bestens gesorgt.
