Allgemeine Berichte | 28.05.2019

Das Gymnasium im Kannenbäckerland informiert

Kommunalpolitiker/in standen Rede und Antwort

Die Kommunalpolitiker informierten und diskutierten mit den Schülern. Foto: privat

Höhr-Grenzhausen. Im Hinblick auf die Kommunalwahlen hatte das Gymnasium im Kannenbäckerland alle Spitzenkandidaten/in der für den Höhr-Grenzhäuser Stadtrat kandidierenden Listen zu einer Gesprächsrunde eingeladen.

Mit Herrn Finke (SPD), Herrn Specht (CDU), Frau Behncke-Heuser (Grüne) und Herrn Thiesen (FWG) waren fast alle der Einladung gefolgt und mit Herrn Thiesen und Herrn Specht auch die beiden Bürgermeisterkandidaten anwesend.

Schulleiter Nino Breitbach stellte sie in seiner Einleitung den etwa 40 anwesenden Schüler/innen vor und verwies auf die bereits existierende gute Zusammenarbeit zwischen Schule und Stadt. Anschließend stellten die Kandidaten/in ihre Ideen für eine Weiterentwicklung der Kooperation dar: Genannt wurden die Mitwirkung bei den Städtepartnerschaften, die Verstärkung der Kooperation mit der HS Koblenz und der Besuch von Stadtratssitzungen durch Sozialkundekurse. Zudem sollte an den Grundschulen und auch an der Realschule plus nach der Stufe 10 mehr für den Besuch des hiesigen Gymnasiums geworben werden.

Breiten Raum nahm anschließend der Austausch über Maßnahmen gegen den zunehmenden Vandalismus auf dem Schulgelände ein. Durch die reduzierten Besetzungszeiten der Polizeidienststelle steht abends und nachts kein Ansprechpartner vor Ort mehr zur Verfügung. Präventionsmaßnahmen, Einbindung der städtischen Streetworkerin und punktuelle Kontrollen des Ordnungsmaßamtes wären mögliche Ansatzpunkte. Ein Zaun um das gesamte Schulgelände könnte ebenfalls ins Auge gefasst werden, auch wenn diese Lösung durchaus unterschiedlich bewertet wurde. Hierzu wäre aber ohnehin sowohl mit der Kreisverwaltung als Schulträger als auch innerhalb der Schulgemeinschaft eine intensive Diskussion notwendig.

Auch bei der Frage nach einer zweiten Sporthalle muss der Austausch mit dem Westerwaldkreis gesucht werden.

Seitens der anwesenden Schüler/innen, wurde das Problem des unzureichenden öffentlichen Nahverkehrs angesprochen, und die Frage gestellt, was die Stadt Höhr-Grenzhausen für den Klimaschutz unternimmt.

Abschließend erklärten die Gäste ihre Bereitschaft, gerne zu einem regelmäßigen Austausch in die Schule zu kommen und dies möglicherweise zu einer ständigen Einrichtung zu machen.

Herr Breitbach dankte Frau Behncke-Heuser, Herrn Finke, Herrn Specht und Herrn Thiesen für den vorbildlich sachlichen Austausch und die vorgebrachten Ideen, die seitens der Schule gerne aufgegriffen werden, und seiner Kollegin Frau von Varga für die Unterstützung bei der Vorbereitung der Veranstaltung.

Die Kommunalpolitiker informierten und diskutierten mit den Schülern. Foto: privat

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