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REMET appelliert an Wanderer, aufgrund der Corona-Pandemie von der Anreise abzusehen

Kontaktsperre gilt auch auf Traumpfaden

Ordnungsämter kontrollieren

Kontaktsperre gilt auch auf Traumpfaden

So schön und wandernswert die Traumpfade im Landkreis Mayen-Koblenz auch sind, während der aktuellen Pandemie appelliert die Rhein-Mosel-Eifel-Touristik an Wanderfreunde, den Besuch auf nach Corona zu verschieben. Foto: Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

03.04.2020 - 15:22

Kreis MYK. Die Wanderwege im Landkreis Mayen-Koblenz erfreuen sich zum Start der Wandersaison ungebrochener Beliebtheit. Was in normalen Zeiten für zufriedene Gesichter gesorgt hätte, treibt jetzt den Verantwortlichen vor Ort die Sorgenfalten auf die Stirn. „Auch für Wanderer gilt unter den aktuellen Bedingungen: Halten Sie die Kontaktsperre ein! An sich freuen wir uns über den großen Zuspruch, den die Traumpfade und Traumpfädchen erfahren. Die Corona-Krise zwingt uns aber leider eine andere Sichtweise auf“, betont Henning Schröder, Geschäftsführer der Rhein-Mosel-Eifel-Touristik (REMET).

Das Einhalten der Kontaktsperre ist aus Sicht der REMET, die die Wanderwege entwickelt hat, derzeit der einzige Weg, Ansteckungen mit dem Corona-Virus zu verhindern. Dies gilt auch für das Wandern auf Traumpfaden und Traumpfädchen. Die 26 Premium-Wanderwege an Rhein, Mosel und Eifel sind mehrfach mit dem Prädikat „schönster Wanderweg“ im bundesweiten Wettbewerb ausgezeichnet worden und entsprechend beliebt. Auch aktuell wurde beobachtet, dass unzählige Wanderer von nah und fern die Traumpfade frequentieren. Selbst auf Wegen, die aufgrund von Forstarbeiten gesperrt sind, waren Wanderer unterwegs. Aufgrund der hohen Anzahl von Wanderfreunden können die vorgeschriebenen Kontaktverbote auf den teilweise schmalen Pfaden aber nicht mehr eingehalten werden.

„Aus diesem Grund haben sich einige Verbandsgemeinden und Städte entschlossen, einzelne Traumpfade und die Parkplätze oder nur die Parkplätze allein komplett zu sperren. Ziel ist es, dass diese Wege im Augenblick nicht mehr touristisch genutzt werden sollen. Bitte prüfen Sie unter dem Navigationspunkt Wegemanagement, welche Wege davon betroffen sind“, sagt Touristikchef Schröder und appelliert insbesondere an Wanderfreunde aus angrenzenden Landkreisen und Bundesländern: „Bitte nehmen Sie keine weite Anfahrt in Kauf, um die Traumpfade zu wandern. Die Traumpfade sind auch nach der Krise noch da. Bleiben Sie zu Hause!“

An alle anderen, die unbedingt die Traumpfade wandern müssen, gilt allgemeine Verfügung der Landesregierung: Es ist nur zulässig in Gruppen von zwei Personen oder mit den Mitgliedern eines Hausstandes (z. B. Familie) zu wandern. Den nötigen Mindestabstand von rund 2 Metern gilt es einzuhalten. Bei engen Passagen sollten sich Wandergruppen darüber verständigen, wer zuerst geht. Und nicht zuletzt sollte der Traumpfad in der vorgegebenen Richtung gewandert werden, damit es nicht zu unnötigem Begegnungsverkehr kommt. Weitere Informationen zu Schutzmaßnahmen gibt es im Internet unter www.rlp.de/de/startseite.

Die Ordnungsbehörden der Verbandsgemeinden und Städte werden die Situation vor Ort beobachten und das Einhalten der Regeln kontrollieren. „Wir versprechen: Die Traumpfade und Traumpfädchen sind auch nach Corona noch für Sie da und wir werden Sie wieder herzlich im Traumpfade-Land an Rhein, Mosel und Eifel willkommen heißen“, bitten die Verantwortlichen der Rhein-Mosel-Eifel-Touristik um Verständnis und blicken optimistisch in die Zukunft.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.traumpfade.info

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Kommentare
Jean Seligmann:
Das zwanghafte und angestrengte Bemühen, die AfD zu diskreditieren, produziert Widerspruch und Lächerlichkeit am laufenden Band.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
S. Schmidt:
Das ganze Geschäftsmodell um einen „unnatürlichen“ Klimawandel beruht auf Modellberechnungen und den Verlautbarungen des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Nun hat die „University of Michigan“ in einer Pressemeldung vom 30.04.2020 die Katze aus dem Sack gelassen: Etliche der IPCC-Klimamodelle prognostizieren eine unrealistisch hohe Erwärmung für die Zukunft! Wie die „Berechnungen“ für die zu erwartenden „Corona-Opfer“ (es wurden bis zu 560.000 Tote prognostiziert), vollkommen falsch!
Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.
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