Allgemeine Berichte | 14.10.2016

Wiederverwertung von Kork im Kreis Mayen-Koblenz

Kork ist mehr als nur ein Flaschenverschluss

42 Stellen im Landkreis sammeln den kostbaren Rohstoff

Kreis Mayen-Koblenz. Nach und nach beginnt die Traubenlese, als Endprodukt findet sich in den Regalen eine Flasche Wein. Trotz zunehmender Benutzung eines Schraubverschlusses, entscheiden sich einige Winzer für den klassischen Kork – eine Tradition, die sich bis ins alte Griechenland zurückverfolgen lässt. Wohin jedoch wandert der dafür verarbeitete Kork, wenn er nicht mehr gebraucht wird? Nicht in den Restmüll, denn zum Entsorgen ist der Naturstoff zu kostbar. Daher wird er in 42 Sammelstellen im Landkreis gesammelt. Vor seiner Verarbeitung ist Kork nichts Anderes als eine Zellschicht unter der Rinde der Korkeiche, welche im westlichen Mittelmeerraum beheimatet ist. Die Bäume können erstmalig nach 25 Jahren Wachstum geschält werden. Danach alle acht bis zehn Jahre.

Kork wird auf verschiedene Arten genutzt. Ob als Pinnwand, Fußbodenbelag, Dämmmaterial, orthopädische Schuheinlage oder als typischer Flaschenkork. Der Naturstoff überzeugt durch Wasserabweisung, Elastizität und eine niedrige Wärmeleitfähigkeit. Das macht Kork vielfältig einsetzbar. Da Kork nur begrenzt vorhanden ist, wird er gesammelt und später wiederverwendet. Seine größte Wiederverwendung findet er als ökologischen Dämmstoff. Gesammelt wird nur reiner Kork (keine Plastikkorken) ohne Klebereste.

Die Sammelstellen finden sich im Internet unter www.kreislaufwirtschaft-myk.de (Suchbegriff: Kork) oder auch telefonisch bei der Umweltberatung der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz unter Tel. (02 61) 10 84 17. Pressemitteilung

Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

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