Allgemeine Berichte | 03.10.2025, 13:43 Uhr

Aufatmen in den Kreisen Ahrweiler und Neuwied

Krankenhäuser in Linz und Remagen gerettet: Arbeitsplätze vorerst gesichert

Der Betrieb im Remagener Krankenhaus kann weitergehen. Foto: ROB
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Remagen/Linz. Die beiden Krankenhäuser in Linz und Remagen können ihre Zukunft sichern. Nach Angaben des SWR bleiben alle rund 300 Arbeitsplätze in beiden Kliniken erhalten. Damit geht eine monatelange Phase der Unsicherheit zu Ende: Der Krankenhausverbund hatte im März wegen finanzieller Schieflage einen Insolvenzantrag gestellt.

Das Unternehmen sprach von „großer Erleichterung“ in beiden Häusern. Nach intensiven Verhandlungen sei eine tragfähige Lösung gefunden worden, die nun auch die Zustimmung des Landes Rheinland-Pfalz erhalten habe. Konkret sieht die Einigung vor, dass das Franziskus-Krankenhaus Linz bei seinem bisherigen Träger verbleibt. Das Remagener Krankenhaus Maria Stern hingegen wird ab dem 1. November von der Bonner IGP Med GmbH übernommen. Beide Einrichtungen wollen auch künftig eng kooperieren. Insgesamt verfügen die Kliniken über 270 Betten.

Sanierung seit März

Seit März liefen die Sanierungsmaßnahmen im Rahmen eines Schutzschirmverfahrens. In dieser Zeit blieb die medizinische Versorgung nach Angaben der Verantwortlichen gewährleistet. Termine konnten vergeben werden, die Beschäftigten erhielten weiterhin ihr Gehalt von der Bundesagentur für Arbeit.

Die finanzielle Schieflage der Kliniken war im Frühjahr durch gestiegene Energiekosten und Tarifsteigerungen ausgelöst worden. Experten hatten in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium in Mainz verschiedene Sanierungswege geprüft. Auch die regionale Politik setzte sich frühzeitig für den Erhalt der Standorte ein. Für die Mitarbeitenden bedeutet die Einigung vorerst Sicherheit: Bis Ende kommenden Jahres gilt eine Arbeitsplatzgarantie für Ärzte und Pflegekräfte. Nach Monaten der Unsicherheit sei dies ein wichtiges Signal an beide Standorte, berichtet der SWR weiter. BA

Der Betrieb im Remagener Krankenhaus kann weitergehen. Foto: ROB

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