Allgemeine Berichte | 05.07.2017

Workshop der Uni Koblenz in der Kreativwerkstatt Kloster Ebernach

Kunst verbindet die Menschen

Die Studierenden zeigten sich sehr beeindruckt von den durchaus individuellen künstlerischen Leistungen der Künstlergruppe.privat

Cochem. Sieben Studentinnen und Studenten der Universität Koblenz, Fachrichtung Kunstgeschichte und Kunstvermittlung, waren unter der Leitung von Dr. Barbara Weyandt, zu Gast in der Kreativwerkstatt Kloster Ebernach. Nach einer kurzen Begrüßung und Einleitung durch Bruder Michael Ruedin, besuchten die Teilnehmer gemeinsam mit Bahram Najafi das Atelier des Klosters. Hier werden den Bewohnern Raum, Zeit und Materialien zur Verfügung gestellt, um ihre gestalterischen Fähigkeiten im bildnerischen Bereich zu entwickeln. Wenn sie es wünschen, erfahren sie Beratung und Unterstützung beim Umgang mit Farben, verschiedenen Materialien oder bei den unterschiedlichen Techniken.

In der Kreativwerkstatt hatten die Studenten zunächst die Möglichkeit den Raum, die zahlreichen Bilder und die Atmosphäre auf sich wirken zu lassen. Anschließend wurde auf einzelne Bilder und Künstler des Ateliers näher eingegangen und die Arbeitsweise im Atelier genauer erläutert und vor Ort Bildanalyse betrieben.

Berührungsängste auf beiden Seiten legten sich schnell

Nach dem Mittagessen im klösterlichen Refektorium fanden sich die Studenten gemeinsam mit acht Bewohnern wieder im Künstleratelier ein. Jeder Teilnehmer konnte dann einen Künstler während seiner Arbeit begleiten, seine Arbeitsweise, seine Form-, Farb- und Bildsprache und seine Art der Kommunikation wahrnehmen. Die anfänglichen verständlichen Berührungsängste auf beiden Seiten legten sich schnell und alle Teilnehmer ließen sich aufeinander ein. Somit entwickelte sich allmählich von beiden Seiten ein Vertrauensverhältnis, das schließlich auch zu einem kommunikativen und erfreulichen Arbeitsprozess führte. Am Ende zeigten sich die Studierenden sehr beeindruckt von den durchaus individuellen künstlerischen Leistungen der Künstlergruppe. Die Exkursion zum Kloster Ebernach und speziell zum Malatelier hat bei ihnen eine überaus positive Resonanz gefunden. Mit der Kunst von „Außenseitern“ und der sogenannten Art Brut setzen sich die Studierenden aktuell in einem kunstwissenschaftlichen Seminar ihrer Dozentin Dr. Barbara Weyandt auch theoretisch auseinander, sodass die Beschäftigung mit den Werken in der Atelierwerkstatt ein wichtiger Beitrag zur inhaltlichen Vertiefung der Thematik darstellte. Die Studierenden betonten darüber hinaus, wie sehr sie das Zusammensein mit dieser Malgruppe nachhaltig bewegt habe, sodass sie sich sogar wünschten, zukünftig in Kontakt zu bleiben. Und auch den Künstlern des Malateliers hat die Zusammenarbeit mit den Studierenden sehr viel Freude bereitet.

Die Studierenden zeigten sich sehr beeindruckt von den durchaus individuellen künstlerischen Leistungen der Künstlergruppe.Foto: privat

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