Allgemeine Berichte | 24.11.2017

Gemeinschaftlich Wohnen Neuwied e.V.

Landesförderung begünstigt Wohnprojektinitiative

Mit dem GSG-Haus wächst die gewoNR-Bewohnergemeinschaft

Zeit für ein gelingendes „Mehr an Miteinander“. Privat

Neuwied. „Endlich sind wir im lang erwünschten Prozess der Bildung einer Bewohnergemeinschaft für das angestrebte Mieterwohnprojekt“ sagt Hildegard Luttenberger, Vorsitzende von Gemeinschaftlich Wohnen Neuwied e.V.. Schon lange hielt sie, auch bei Veranstaltungen in Hessen und NRW, Ausschau nach professioneller Begleitung für diese entscheidende Etappe beim Weg ins Wohnprojekt. Nun blickt sie, gemeinsam mit gewoNR-Mitgliedern ab 50 plus, zufrieden auf die Treffen mit Editha Brandt - ganz aus der Nähe. Die Termine mit der Mediatorin aus Neuhäusel wurden in Erwartung der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages mit der GSG mbH seit Anfang des Jahres vorbereitet. Zeitgleich wurde deutlich, es gibt erstmals Chancen auf Fördergelder aus RLP. Für die beiden Vorsitzenden war klar: beim zweiten Abgabetermin liegt auch ein gewoNR-Antrag im MSAGD! „Durch die 70 prozentige Förderung der entstehenden Kosten, ist es uns möglich, nun auch in 2018 noch Termine mit professioneller Begleitung zu haben“ erläutert Gisela Reimann, die stellvertretende Vorsitzende. Die ersten Treffen der am gemeinschaftlichen wohnen interessierten gewoNR-Mitglieder fanden im Gemeindehaus der Marktkirche statt. Hilfreiche Nachfragen und ermutigende Bestätigung auch bei schwierigen Aussagen erlebte die Gruppe. Sich verändernde Beurteilungen oder Betrachtungsweisen wurden wahrgenommen, wertfreies Hinterfragen erlebt und Methoden der Gesprächsführung geübt. Dies in einer Atmosphäre die Lust auf „ein Mehr an Miteinander“ machte. Seit klar war, der Einzug wird kommen, das Haus zwei in der Zeppelinalle wächst heran und die Grundsteinlegung stattfand, galt: „Butter bei die Fische“. Dabei lernte man sich weiter kennen und spürte stärker als zuvor, wie sehr man sich, nach Jahren der Vision, die Realität herbei wünscht – bei allen noch wahrnehmbaren Herausforderungen. Denn erstmals entsteht in Rheinland-Pfalz durch gewoNR e.V. ein Mieterwohnprojekt „Bottom up“. Dabei in sozialer Durchmischung - 1/3 der Wohneinheiten sind für Menschen mit Anspruch auf eine sozial geförderte Wohnung. Das Ziel der ersten Etappe, welche gemeinsam mit der Mediatorin bewältigt werden sollte, ist schon erreicht. Die Kerngruppe der gewoNR-Bewohnergemeinschaft, die den Jahreswechsel 2018/2019 im Wohnprojekt erleben will, steht fest. Beim letzten Termin in 2017 kann man sich schon weiteren Mitbewohnern zuwenden. Daran Interessierte können sich bei folgenden gewoNR-Treffen einen persönlichen Eindruck verschaffen: Freitag, 1. Dezember von 9 bis 10:30 Uhr im Cafe der VHS und Mittwoch 15. Dezember 19 Uhr im Gasthaus Vering. Erste Infos www.gewoNR.de, eventuell auch Tel. (0 26 31) 9 44 99 71.

Zeit für ein gelingendes „Mehr an Miteinander“. Foto: Privat

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