Allgemeine Berichte | 20.10.2018, 11:01 Uhr

Konsultationsarbeit der evangelischen Kindertagesstätte Straßenhaus

Lernen von der Praxis für die Praxis

Die Kinder freuen sich über den Besuch der Hospitanten und Hospitantinnen, die in ihre Kindertagesstätte kommen, um einen Einblick in die praktischen Abläufe zu bekommen. privat
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Straßenhaus. Seit Januar dieses Jahres gehört die Kindertagesstätte Straßenhaus zu den Konsultationskindertagesstätten in Rheinland-Pfalz. Konsultationseinrichtungen bieten ein „Lernen von der Praxis für die Praxis“.

Das bedeutet, dass die Kita (angehenden) Fachkräften, Leitungen oder anderen Interessierten einen Einblick in die prozesshafte Umsetzung der „Offenen Arbeit“ ermöglicht. Gerade von den Fachschulen wurde das Angebot der Hospitationen in den letzten acht Monaten regelmäßig genutzt. Durch den echten Einblick in den Kita-Alltag und dem persönlichen Austausch mit den Schülern/Schülerinnen und Lehrern/Lehrerinnen konnten die MitarbeiterInnen der Kita ihr pädagogisches Wissen und die praktischen Erfahrungen weitergeben. Zudem nutzt die Einrichtung die vielseitigen Hospitationen, um Stimmen als Reflexion über die Arbeit in der Kita zu sammeln. Das ist den MitarbeiterInnen besonders im Hinblick auf eine qualitativ gute pädagogische Arbeit mit den Kindern wichtig. Die Eindrücke der BesucherInnen sammeln die Verantwortliche der Kita in Form von Wimpeln ein, die sie dann, auch als transparentes Mittel für die Eltern, im Flurbereich aufhängen. Zu Beginn der Konsultationsarbeit wurde festgelegt, dass die Besuche in der Einrichtung an den Alltag der Kinder angepasst sind beziehungsweise diesen nicht stören dürfen. Daran möchten die ErzieherInnen weiterhin festhalten.

Erfreulicherweise können sie berichten, dass die Kinder den angehenden Fachkräften sehr offen und neugierig gegenüber sind und sich nicht von ihnen gestört fühlen. Das Interesse an den Rundgängen im Haus hat sogar dazu geführt, dass die Kinder, wenn sie Lust haben, selber als Experten bei den Führungen dabei sind und von ihrem Alltag erzählen.

Zusätzlich zu den Hospitationen und Kurzvorträgen bietet die Kita zweimal im Jahr einen Fachvortrag zu einem bestimmten pädagogischen Thema an.

Bereits im Juni fand der erste Vortrag zum Thema „Stillsitzen oder durch den Flur flitzen – Überblick über die wichtigsten Inhalte der offenen Arbeit“ statt. Es bereitet große Freude pädagogische Kenntnisse, aber insbesondere auch die persönlichen Erfahrungen, in einem professionellen Rahmen nach außen zu tragen. Darüber hinaus bieten diese Präsentationen die Möglichkeiten theoretisches Fachwissen, zum Beispiel durch Bilder oder Filme, verständlicher und greifbarer zu machen. Zudem können währenddessen oder im Anschluss, Fragen oder Bedenken unmittelbar geklärt werden. Die Kita lädt dazu ein, die nächsten Themenvorträge zu besuchen. Auch Interessierte aus dem Bekannten- und Verwandtenkreis, sind dazu willkommen!

Die nächsten Termine: Dienstag, 13. November: „Offene Arbeit und Kinder unter drei Jahren“

Donnerstag, 9. Mai 2019: „Offenes Konzept und Waldgruppe – wie geht das?“

Donnerstag, 17. Oktober 2019: „Einbindung des Sozialraumes in den Kita-Alltag“

14. April 2020: „Schulvorbereitung im offenen System“

12. Oktober 2020: „Die Rechte der Kinder“

Weitere Informationen über das Thema, einen Überblick über die anderen Konsultationskindertagesstätten oder einen Bericht über den Besuch des Ministeriums in der Einrichtung, finden Interessierte unter folgendem Link des Kita-Servers: https://kita.rlp.de/de/fachkraefte/konsultationskindertagesstaetten/

Die Kinder freuen sich über den Besuch der Hospitanten und Hospitantinnen, die in ihre Kindertagesstätte kommen, um einen Einblick in die praktischen Abläufe zu bekommen. Foto: privat

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