Allgemeine Berichte | 15.11.2021, 11:57 Uhr

Licht soll Hoffnung für das Ahrtal stiften

Die Rosenkranzkirche soll wie in diesem Beispiel beleuchtet werden. Foto: privat
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Bad Neuenahr. Ab dem ersten Advent wird die Rosenkranzkirche in Bad Neuenahr dank einer Initiative des jungen Lichtkünstlers Rafael Buttlies aus Meckenheim von innen her hell leuchten und so ein Zeichen der Hoffnung im Ahrtal setzen. Buttlies, der seit der Coronakrise schon durch mehrere Lichtinstallation sakraler Gebäude auf sich aufmerksam gemacht hat, startet dann sein bislang größtes Projekt. Sein Anliegen ist es, durch den Einsatz von mehr als 90 Scheinwerfern von der Rosenkranzkirche aus ein helles Hoffnungszeichen in das Ahrtal hinein zu senden. (Weitere Informationen finden sich auf seiner Homepage www.rafaels-lichtdesign.de.) In enger Zusammenarbeit mit dem Verwaltungsrat und dem Pfarrgemeinderat laufen zur Zeit die organisatorischen und technischen Vorbereitungen.

Michael Wolter als stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender und Dr. Thomas Fößel als noch bis zur Errichtung der Stadtpfarrei am 01. Januar 2022 amtierender Pfarrgemeinderatsvorsitzender freuen sich über das ambitionierte Projekt, das die Gremien nach besten Kräften unterstützen. Unter dem Motto „Vom Kommenden her denken – vom Kommenden her handeln“ hat sich die Rosenkranzpfarrei schon seit mehreren Jahren auf die notwendige Zusammenlegung der Pfarreien der Stadt in unterschiedlichen inhaltlichen Prozessen vorbereitet. Das nun geplante Lichtprojekt kann geradezu als Inszenierung dieses Mottos verstanden werden. Denn das adventliche Licht der Rosekranzkirche deutet nicht nur auf den Weihnachten in diese Welt Kommenden Retter hin, sondern leuchtet zugleich voraus auf die Zukunft der kommenden kirchlichen Neustrukturierung. Neben diesem spirituellen Lichtzeichen in die Welt hinein ist den Verantwortlichen der Rosenkranzpfarrei insbesondere auch eine missionarisch-diakonische Kirchenentwicklung im Sinne der innovativen Synode des Bistums Trier wichtig. Das Ziel ist eine Kirche mitten im Da-Sein der Menschen in einer pluralen Gesellschaft, die für die Menschen Da-ist. Denn nur so kann sie ihren glaubwürdigen christlichen Beitrag zu einem gelingenden und würdevollen Miteinander der Menschen unterschiedlicher Kulturen in der Stadt leisten. Sichtbarer Ausdruck einer solchen sozialraumorientierten Kirche sind die vielen Gewerbetreibende, denen die Rosenkranzpfarrei ihre Liegenschaften mitten im Lebensraum der Menschen gerne zur Verfügung stellt: als kleiner, aber spürbarer Beitrag zur Belebung des geschäftlichen und gesellschaftlichen Lebens in schwerster Zeit.

Hoffnungsfroh stimmt die Gemeindemitglieder zudem, dass seit kurzem auch w ieder die Glocken der Rosenkranzkirche läuten können und der Wiederaufbau der schwer getroffenen Immobilien (neben der Kirche das Blandine-Merten-Haus, das Pfarrheim und das Pfarrhaus) Stück für Stück in Angriff genommen werden kann. Dies geschieht jetzt schon im Horizont der neuen Stadtpfarrei, die am 01.01.2022 gekommen sein wird und neue Chancen für das christliche Leben in unserer Stadt eröffnen will.

Die Rosenkranzkirche soll wie in diesem Beispiel beleuchtet werden. Foto: privat

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