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St. Hubertus-Schützenbruderschaft Oberdrees

Majestätenschießen und Sommerfest

Majestätenschießen
und Sommerfest

Majestäten in allen Klassen: Die Oberdreeser Schützen feiern ihre neuen Würdenträger (v.li.) Manuel Bertram, Hubert Bertram, Nathalie Zavelberg, Nell Weiner, das Königspaar Sandra und Ludwig Metternich, Magdalena von Goscinski, Manfred von Goscinski, Fahnenträger André Zavelberg sowie Kaiser der Könige Peter Kaczun.Foto: ESF

17.07.2019 - 11:03

Oberdrees. Am Ende bleibt alles in der Familie. Ganz egal, wer den Vogel beim Sommerfest mit dem traditionellen Majestätenschießen bei der Oberdreeser St. Hubertus-Schützenbruderschaft von der Stange geholt hätte: Der neue König oder die neue Königin hätte den Namen Metternich getragen. Der Grund: In einem packenden Zweikampf trat nämlich das Ehepaar Sandra und Ludwig Metternich gegeneinander an und wetteiferte um die Königswürde.

Am Ende machte dann Ludwig Metternich mit dem 110. Schuss dem Vogel den Garaus. Es lief aber alles ganz friedlich ab, von Ehekrise keine Spur, versicherten Pressesprecherin Irene Tuschen und das frisch gekrönte Majestätenpaar.

Es war übrigens nicht das erste „Paarduell“ bei den Oberdreeser Grünröcken. Vor zwei Jahren trat nämlich Irene Tuschen mit ihrem Mann Norbert gemeinsam an, der damals Schützenkönig wurde. Im vergangenen Jahr sicherte sich dann Irene Tuschen den Titel, den sie nun an Ludwig Metternich weitergab. Für den 48-jährigen Fleischergesellen war es der erste Königstitel. Wie kam es zum gemeinsamen Duell mit seiner Frau, die sich in einem prächtigen lilafarbenen Kleid präsentierte? „Es hatte sich einfach so ergeben“, erklärte der frischgebackene König. Und was meinte seine bessere Hälfte zu seinem Sieg? „Ich gönne es ihm vom Herzen, jetzt machen wir das Beste daraus“, sagte die 42-Jährige. Doch was ist „das Beste“? „Wir freuen uns darauf, unseren Verein als Königspaar bei anderen Bruderschaften vertreten zu dürfen und mitzufeiern“, schilderten die neuen Regenten.


Ziel ist der Titel des Bezirkskönigs


Ein großes Ziel hat König Ludwig Metternich bereits vor Augen: Beim Bezirksschützenfest des Bezirkverbands Voreifel im Oktober im heimischen Oberdrees möchte er Bezirkskönig werden.

Weitere Titelambitionen hegt auch Magdalena von Goscinski. Sie sicherte sich nämlich mit dem 50 Schuss den Titel der Schützenliesel und möchte im Herbst Bezirksschützenliesel werden. Chancenlos dürfte sie nicht sein. Denn sie bewies schon öfter ein treffsicheres Händchen: 2015/16 wurde sie erste Schützenkönigin in der langen Historie der Oberdreeser Bruderschaft und 2013/14 errang sie zum ersten Mal den Titel der Schützenliesel.

Spannend waren natürlich auch die weiteren Schießwettbewerbe in Oberdrees am Locher Weg. Neue Jungschützenprinzessin wurde Nathalie Zavelberg mit dem 42. Schuss, Manuel Bertram freute sich nach dem 49. Schuss über den Titel des Schülerprinzen, Nell Weiner ist neue Bambiniprinzessin mit 28 Ringen. Sie ist zugleich amtierende Bezirksbambiniprinzessin.

Zum dritten Mal schoss sich Schießmeister Peter Kaczun mit dem 25. Schuss zum „König der Könige“ und darf sich nun mit dem Titel „Kaiser der Könige“ schmücken.

Und nach dem 45. Schuss stand mit Hubert Bertram auch der Dreeser Dorfkönig fest.

Insgesamt feierten die Oberdreeser Grünröcke ein tolles Sommerfest: „Die Beteiligung des Dorfes war hervorragend“, schwärmte Irene Tuschen. Zudem freuten sich die Hubertianer über die Besuche des amtierenden Bezirksschützenkönigspaares Walter und Andrea Honebach aus Rheinbach, des Rheinbacher Königspaares Rolf und Vera Mahlberg, den Adendorfer Regenten Hans-Josef und Karin Merzenich und auch Rainer Noll, Schützenkönig aus Wormersdorf, schaute vorbei.

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Kommentare
juergen mueller:
Ja - das Ordnungsamt ist viel mehr als nur "Knöllchen". Dafür braucht es auf dem Foto keiner mediengeiler politischer Vertreter, die keinen Anlaß auslassen, mit ihrer gestellten Anwesenheit darauf hinzuweisen, dass ohne sie nichts geht - ein Trugschluß, den noch nicht jeder begriffen hat. Man sonnt sich halt bei jeder Gelegenheit in Situationen, die anscheinend ohne künstlich politisch inszenierte Sonneneinstrahlung offensichtlich verblassen würden. Und die Farbe offenbart es dann doch - man bleibt halt "blass".
juergen mueller:
Wenn einem die Felle davon schwimmen, dann greift man halt nach etwas, was man mit seiner (un)sozialen Einstellung Jahrzehnte ganz einfach wissentlich ignoriert hat. Seit wann interessiert die SPD-Fraktion unter dem Fraktionsvorsitz von Lipinski-Naumann MENSCHEN mit niedrigen/mittleren Einkommen? Bisher konnten mit deren unverhohlenen Zustimmung Investoren ohne Rücksicht auf eine "soziale Quote" bauen auf Teufel komm raus. Diese plötzliche vermeintlich soziale Kehrtwende stinkt nur noch. Das einzig sinnvolle Instrument war bisher nur das, dessen Töne in den eigenen Kram passten. Diese Schleimer- u.Anbieterei um Wählerstimmen ist nur noch erbärmlich.
Marcel Iseke:
Die "jetzigen gefährlichen Einfahrten" sind dann nicht mehr gefährlich? Der Radweg muss einfach komplett freigegeben werden, für die Sicherheit unserer Fahrradfahrer, der Reduzierung des PKW Verkehrs, mehr Bewegung im Alltag, CO2 Reduktion und und und. Keine halben Sachen!!
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