Allgemeine Berichte | 07.02.2022

Kreishandwerkerschaft Mittelrhein: Elektrotechnikermeister einstimmig zum Kopf des Vorstandes gewählt

Marco Kraus ist neuer Vorsitzender

Geschäftsführer Alexander Zeitler, Kreishandwerksmeister Rainer Angsten, Vorsitzender Kreishandwerksmeister Marco Kraus, Kreishandwerksmeister Gregor Orth, Hauptgeschäftsführer Helmut Weiler und Geschäftsführer Ulf Hoffmann. Foto: Michael Jordan

Marco Kraus ist neuer Vorsitzender Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft (KHS) Mittelrhein. Unter deren Dach sind 42 Innungen mit rund 1.500 Mitgliedsbetrieben zusammengeschlossen. Der 53-jährige Elektrotechnikermeister ist Nachfolger des 2021 verstorbenen Detlef Börner.Corona-bedingt hatte Kraus eine Phase zum „Warmlaufen“ und auch die Wahlen mussten verschoben werden. „Normalerweise hätten wir schon 2020 das Ehrenamt an der Spitze der Kreishandwerkerschaft über Wahlen neu besetzt“, so Kraus, der sich seit 2017 als Kreishandwerksmeister in Arbeit und Entwicklung für das regionale Handwerk einbringt. An der Spitze stehen drei Kreishandwerksmeister: Dachdeckermeister Gregor Orth, Dipl.-Ing. Rainer Angsten und als Vorsitzender Marco Kraus, der einstimmig gewählt wurde.

Kraus führt das über die Region hinaus bekannte Elektrounternehmen „Elektro Künster“ mit 60 Mitarbeitern. Nach Ende seiner Ausbildung 1988 blieb er als Mitarbeiter diesem Traditionsbetrieb treu, absolvierte 1991 die Meisterprüfung und ist seitdem Mitgesellschafter am Unternehmen, seit 2015 alleiniger Inhaber. Parallel zur beruflichen Entwicklung engagierte er sich früh auch im handwerklichen Ehrenamt. Seit 1993 ist er Mitglied im Vorstand der Elektro-Innung, 2013 wurde er zu deren Obermeister gewählt. Er ist Vorstandsmitglied im Fachverband Elektro- und Informationstechnik Hessen/Rheinland-Pfalz, ebenso im Vorstand der Deutschen Rentenversicherung aktiv und im Verwaltungsrat der Innungskrankenkkasse IKK vertreten. Seit 2019 ist Marco Kraus auch Vorstandsmitglied der Handwerkskammer Koblenz.

Als neuer Vorsitzender Kreishandwerksmeister ist ihm eine enge, vertrauensvolle und ganz an den Ansprüchen und Herausforderungen des Handwerks ausgerichtete Arbeit zusammen mit Hauptgeschäftsführer Helmut Weiler wichtig. Gerade mit Blick auf die Fachkräftesicherung fällt der KHS eine große Verantwortung zu. „Unsere Aufgabe ist es auch, jährlich 56 Gesellenprüfungen zu organisieren, hinter denen 36 Prüfungsausschüsse stehen.“ Im Sinne der Mitgliedsbetriebe und einer Kostenentlastung sollen Serviceleistungen der KHS wie auch Rahmenverträge mit Versicherungen und Versorgern weiterentwickelt werden. „Der Kontakt zu Verbänden, zur Handwerkskammer und zu benachbarten Kreishandwerkerschaften ist bereits gut und wir werden ihn weiter optimieren.“ Gerade in den zurückliegenden Corona-Monaten oder bei der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal habe das Handwerk Zusammenhalt und Organisationskraft demonstriert wie auch hohe Flexibilität und die Bereitschaft, technologisch neue Wege einzuschlagen. „Die vielen digitalen Erfahrungen der Pandemie nutzen wir nun als Steilvorlage. Damit haben wir – sicherlich hier und da aus der Not geboren – gute Ergebnisse bei Beratung, Austausch oder Serviceleistungen erzielen können. Darauf lässt sich jetzt aufbauen.“ Gerade für den Elektrotechnikermeister ein Fachbereich, auf dem er sich bestens auskennt und weiß, wohin Trends und Entwicklungen steuern.

Privat ist Marco Kraus verheiratet, hat einen Sohn, der als Elektrotechnikermeister und Betriebswirt des Handwerks ebenfalls im Unternehmen steht. Als Betriebsinhaber und Chef von 60 Mitarbeitern wie auch ehrenamtlich Aktivem ist die Freizeit zwar „sehr übersichtlich, aber wahrscheinlich genieße ich sie gerade deshalb als Familien- und Genussmensch und ich mache kein Geheimnis daraus, dass ich gerne koche, esse und feire.“

Seine Mitstreiter schätzen Kraus als exzellenten Netzwerker und Team-Player, guten Zuhörer und kraftvollen Macher, dessen Wort etwas zählt. Ein Praktiker mit guten Kontakten und Einfluss – für die Kreishandwerkerschaft und ihre Betriebe sicherlich ein Glücksfall.

Pressemitteilung

Kreishandwerkerschaft Mittelrhein

Geschäftsführer Alexander Zeitler, Kreishandwerksmeister Rainer Angsten, Vorsitzender Kreishandwerksmeister Marco Kraus, Kreishandwerksmeister Gregor Orth, Hauptgeschäftsführer Helmut Weiler und Geschäftsführer Ulf Hoffmann. Foto: Michael Jordan

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Kreishandwerkerschaft
rund ums Auto
Dauerauftrag 2026
Anzeigenauftrag #PR111825-2026-0008#
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0378#
Kirmes in Brohl
Stellenanzeige MFA
Empfohlene Artikel
Auch die Brohler Karnevalsprinzessin samt Hofstaat amüsierte sich prächtig.  Fotos:AKS
54

Brohl. Vielerorts geht allmählich das Wissen verloren, dass eine Kirmes nicht nur ein mehrtägiges Fest zum Feiern, Tanzen, Trinken und Essen ist, sondern seit dem Mittelalter als traditionelles kirchliches Hochfest gefeiert wurde. Denn der Begriff „Kirmes“ entstammt dem Wort „Kirchweih“, und so wird in vielen Orten am Kirmeswochenende die Weihe der Kirche oder der jeweilige Schutzpatron gefeiert.

Weiterlesen

Beim Schürreskarrenrennen wird nicht nur gerannt, sondern auch gerutscht.  Fotos: DU
93

Westum. Wenn in Westum die St. Peter und Paul Kirmes steigt, sagt in und um Westum kaum jemand „Kirmes“ dazu. Das Traditionsevent ist weithin als „Murrefest“ bekannt und beliebt. Und eben jene „Murre“, also die Möhre“, taucht rund um die Festivität immer wieder auf. Das war natürlich auch am vergangenen Wochenende der Fall, als sich die Westumer vier Tage lang dem Kirmestreiben hingaben. Schon zum...

Weiterlesen

Weitere Artikel
Der Bahnübergang in Heppingen.  Foto: ROB
5722

Der Bahnübergang in Heppingen wird gesperrt

Ab 29.06.: Vollsperrung in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Im Rahmen des Wiederaufbaus der Ahrtalbahn wird der Bahnübergang an der Martinusstraße erneuert. Die technischen Anlagen werden modernisiert und an aktuelle Sicherheitsstandards angepasst.

Weiterlesen

Die Bonner Straße am Ortsausgang Richtung Grafschaft und Kirchdaun.  Foto: ROB
2117

Bauarbeiten in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Sperrung der Bonner Straße

Bad Neuenahr-Ahrweiler/Gimmigen. Wegen einer Störungsbeseitigung im Stromnetz muss die Fahrbahn der Bonner Straße in der Ortsdurchfahrt Gimmigen im Kreuzungsbereich Kapellenstraße für den Verkehr voll gesperrt werden. Die Maßnahme beginnt aufgrund der Ferien am Montag, 29. Juni, und soll innerhalb einer Woche abgeschlossen werden.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: pixabay.com
1408

Der Grund: Dringende Wartungsarbeiten

05.07.: Straßentunnel Bad Godesberg wird gesperrt

Bonn-Bad Godesberg. Der Straßentunnel Bad Godesberg wird aufgrund dringender Wartungs- und Reinigungsarbeiten von Sonntag, 05.07.2026, 18:00 Uhr, bis Montag, 06.07.2026, 05:00 Uhr, abschnittsweise und jeweils in Fahrtrichtung gesperrt. Darüber informiert die Stadtverwaltung Bonn.

Weiterlesen