Allgemeine Berichte | 24.04.2019

Junge Kardener kläppern nach altem Brauch

Mit Disziplin und Achtsamkeit die Kirchenglocken ersetzt

Die Kardener Kläpperjugend versammelt sich um Castorbrunnen mit einem davor aus Holzkläppern gelegten „K“ für Kirche, Kartage, Kreuz sowie Kläppern, Kult, Karden. Foto: privat

Karden. Seit einigen Jahren erfreut sich das Kläppern in Karden wieder großer Beliebtheit bei der Jugend. So hörte man auch an den vergangenen Kartagen in Karden zu bestimmten Zeiten, als Ersatz für die Kirchenglocken, laute Schläge, ausgelöst von Kläppern. Es ist ein Gedenken an den Leidensweg und Tod von Jesus Christus.

Die Acht- bis Siebzehnjährigen meisterten viele „Diensttermine“ mit Disziplin und Achtsamkeit gegenüber den anderen. Bekläppert wurde von ihnen jede Ecke von Karden, auch hoch oben über dem Moseltal die Windhäuser Höfe. Veränderungen im Heimatort fielen sofort auf und wurden besprochen.

Unterstützung gab es von den Kardenern: Sie stellten selbst angefertigte, originelle Kläpper zur Verfügung, die Feuerwehr verrichtete Fahrdienste und Eltern achteten auf Pünktlichkeit ihrer Sprösslinge. Denn altes Brauchtum Kläppern ist eine rundum gute Sache.

Die Kardener Kläpperjugend versammelt sich um Castorbrunnen mit einem davor aus Holzkläppern gelegten „K“ für Kirche, Kartage, Kreuz sowie Kläppern, Kult, Karden. Foto: privat Foto: User

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