Aufwändige Arbeiten für den Kanalbau in Altenburg
Mit der Freigabe der Bundesstraße wird für März/April gerechnet
Altenburg. Bereits länger ist die Bundesstraße in der Ortslage Altenburg für den gesamten Durchgansverkehr voll gesperrt. Grund sind aufwändige Kanalbaumaßnahmen in diesem Bereich. So mussten Abflussrohre mit einem Querschnitt von 1,20 Metern eingebaut werden - verbunden mit entsprechend anspruchsvollen Erarbeiten. Wie Peter Dismon, Werkleiter des Abwasserwerkes Mittelahr in Altenahr auf Rückfrage von Blick Aktuell mitteilte, erfolgen diese Arbeiten im Rahmen des zweiten Bauabschnittes der Kanalbaumaßnahme Altenahr-Altenburg. Im Rahmen des Hochwasserschutzes erneuerte das Abwasserwerk Mittelahr der Verbandsgemeinde Altenahr hier die Regenwasserkanäle „gemäß den erforderlichen hydraulischen Berechnungen.“ Der aktuelle Bauabschnitt des Kanalbaues in Altenahr betrifft die B 267 im Bereich Altenburg - von Altenahr aus kommend - von der Einmündung „An der Burg“ bis Ortsende Richtung Kreuzberg. Nach Beendigung des Kanalbaus (Ende Oktober 2020) wird durch den Landesbetrieb Mobilität (LBM) Koblenz-Cochem derzeit die Straße komplett ausgebaut. Im Auftrag des LBM werde „die Fahrbahn grundhaft auf der gesamte Fahrbahnbreite erneuert.“ Da die Fertigstellung auch maßgeblich von der entsprechenden Witterung und den Untergrundverhältnissen abhänge, rechnet der LBM, wie auch das Abwasserwerk, mit einer Freigabe im Frühjahr. Auf eine aktuelle Nachfrage unserer Zeitung teilte Peter Dismon jetzt mit, dass die Kanalbauarbeiten, wie geplant, auch Ende Oktober beendet wurden. Bis auf das Aufbringen der Deckschicht sei auch die Erneuerung der Bundesstraße abgeschlossen. Derzeit erfolge die Wiederherstellung der Gehweganlagen. Und die Bushaltestellen und Fußgängerüberwege würden noch barrierefrei (inklusive Leitlinien für Sehbehinderte) ausgebaut. „Diese Maßnahmen werden Ende März abgeschlossen sein. Im Anschluss erfolgt die Aufbringung der Deckschicht, so dass mit einer Freigabe des Durchgangsverkehrs Ende März/Anfang April gerechnet werden kann, so der Werkleiter gegenüber Blick Aktuell abschließend.
WITE
