Allgemeine Berichte | 13.04.2023

Geteiltes Frühstück: Angebot des BürgerSTÜTZPUNKT+ in Mülheim-Kärlich und Weißenthurm kommt an

Monatliche Treffen bringt Generation 50+ zusammen

VG Weißenthurm. Seit vergangenen Herbst bietet der BürgerSTÜTZPUNKT+ der Verbandsgemeinde (VG) Weißenthurm das geteilte Frühstück an. Idee des Formats, das das Team in den Städten Weißenthurm und Mülheim-Kärlich für die Generation 50+ anbietet, ist, im Rahmen einer gemeinsamen Morgenmahlzeit Kontakte zu knüpfen, sich auszutauschen und zu informieren. Die monatlichen Treffen haben sich inzwischen etabliert. Warum das Konzept ankommt, erklärt eine Besucherin der ersten Stunde.

Von Anfang an ist Ursula Seidel dabei. Die Mülheim-Kärlicherin gehörte zu einen der ersten, die ausprobiert hat, wie gemeinsames Frühstücken mit dem BürgerSTÜTZPUNKT+ geht. Die Idee: Jeder ist eingeladen, etwas zum morgendlichen Schmaus mitzubringen, was Küche und Kühlschrank so hergeben. Für Kaffee sorgt die evangelische Kirchengemeinde, die für das Treffen Räume im Paul-Gerhardt-Haus zur Verfügung stellt. „Gäste müssen aber nicht evangelisch sein, um kommen zu dürfen“, sagt Organisatorin Nina Ketzner vom BürgerSTÜTZPUNKT+ mit einem Augenzwinkern. Entscheidend ist für sie das Miteinander. Dass das Konzept funktioniert, bestätigt Ursula Seidel: „Beim geteilten Frühstück lernt man neue Leute kennen, sitzt nett zusammen, hört was Neues, es ist wirklich schön.“ Das Treffen bringe Menschen miteinander in Kontakt, biete Gelegenheit, sich zu begegnen: „Wir reden über Gott und die Welt und an dem jeweiligen Dienstag brauche ich schon mal keinen Kaffee kochen“, sagt die 74-Jährige lachend. Dank der mitgebrachten Speisen entsteht immer ein gut gemischtes Buffet. „Noch interessanter wird das geteilte Frühstück, wenn es ein bestimmtes Thema gibt“, findet Seidel. So waren beispielsweise im Karneval die Mülheimer Möhnen zu Gast. Weitere Zusatzaktionen wie das Kennenlernen einer Harfe sind bereits geplant. Interessant für die rührige Seniorin, die seit vielen Jahren in Mülheim-Kärlich ehrenamtlich tätig ist, sind die Informationen zu weiteren Angeboten des BürgerSTÜTZPUNKT+. Vor allem die Reisen ohne Koffer wie zuletzt nach Wuppertal haben es der Mülheim-Kärlicherin mit niedersächsischen Wurzeln angetan. Ihr Fazit: „Das geteilte Frühstück ist eine tolle Idee, die Spaß macht“. Gemeinsam mit Nina Ketzner hofft Ursula Seidel auf weitere, neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer: „Platz genug ist im Paul-Gerhardt-Haus auf jeden Fall.“

Das nächste geteilte Frühstück in Mülheim-Kärlich findet am 16. Mai statt.

Pressemitteilung der

VG Weißenthurm

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