Allgemeine Berichte | 13.02.2026, 15:05 Uhr

Musik & Geschichten über und von menino

Winfried Schuld und Stephan Maria Glöckner.  Foto: privat
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Burgbrohl. Am Freitag, 27. Februar, um 18 Uhr kommen Stephan Maria Glöckner und Winfried Schuld in den Kunstpavillon Burgbrohl und erzählen die Geschichte der Band menino: von der Brasilien-Tour 1997, der Uma-Hora Tour mit ehemaligen brasilianischen Straßenkindern 2001 oder vom Konzert mit den schwergewichtigen Weather-Girls 2003. Dazu spielen sie live als Duo einige der beliebtesten menino Songs.

Zu menino:

1995 von Stephan Maria Glöckner und Winfried Schuld gegründet, zündete die Band live sofort und bewegte sich bis in die 2000er auf internationalem Parkett. Die eigenwillige Mischung aus Rock, Jazz und Latin, melodiös und percussiv, elektrisierte die Zuhörenden und fordert zum Tanz. Die Sting-ähnliche Stimme von Glöckner führt durch verschiedene Genres und Sprachen. Fünf Alben, die Zusammenarbeit mit großen Namen und ein flankierende Initiative für brasilianische Straßenkinder, die über eine halbe Million Euro als Spende transferieren konnte, sind das Ergebnis von über 30 Jahren Bandgeschichte.

Der Eintritt ist frei (um Spenden wird gebeten).

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung SCHRIFTART – Malerei, Drucke, Editionen von Stephan Maria Glöckner & Manfred Hammes (†2006) statt, die noch bis zum 22. März im Kunstpavillon Burgbrohl zu sehen ist. Gezeigt werden Werke von Stephan Maria Glöckner sowie Arbeiten aus dem Nachlass des Künstlers Manfred Hammes (†2006). Die Ausstellung lädt dazu ein, vielfältige und spannungsreiche Verbindungen von SCHRIFT und BILD zu entdecken.

Über die Ausstellung:

Jedes Jahr widmet sich eine Ausstellung im ArtLab des Kunstpavillons Burgbrohl den Werken aus dem Nachlass von Manfred Hammes. In seiner Malerei folgte Hammes häufig dem Impuls des Augenblicks. Buchstaben, Worte und ganze Sätze fanden ihren Weg in seine Bilder – als feine malerische Setzungen, als spontane Zeichen oder als collagierte Textfragmente aus Zeitschriften.

Für die Winterausstellung 2026 wurde Stephan Maria Glöckner eingeladen, dessen Werk Schrift, Poesie und Bild auf einzigartige Weise verbindet. Glöckner (*1961), aufgewachsen im Ahrtal, ist Mitgründer der Werbeagentur shapefruit. Er gestaltete zahlreiche prägende Logos der Region. Neben seiner Tätigkeit als bildender Künstler und Designer ist Glöckner Musiker, gründete die Bands menino und Stingchronicity, moderiert Veranstaltungen und hält Vorträge. Als Grafikdesigner mit den Schwerpunkten Illustration und Kalligrafie entwickelte er ein eigenes poetisches Universum. Seine philosophischen Aphorismen – von ihm selbst „Worteil“ genannt – erscheinen als Zeichnungen, Malereien, Fassadenarbeiten sowie in Büchern, Kalendern und digitalen Formaten. https://stephanmaria.de/

Workshops und kunstpädagogische Angebote

Begleitend zur Ausstellung bietet das ArtLab ein vielfältiges Workshop- und Vermittlungsprogramm für Schulklassen, Kindergartenkinder, Kunstinteressierte sowie kunstpädagogische Fortbildungen an. Die Angebote können individuell auf die jeweilige Gruppe abgestimmt werden.

Öffnungszeiten und Kontakt

Die Ausstellung kann nach telefonischer Absprache besucht werden. Der Eintritt ist frei.

Wir laden Sie herzlich ein, die faszinierenden Werke zweier Künstler zu entdecken und ihre besonderen Perspektiven auf SCHRIFT und BILD kennenzulernen.

Kontakt und weitere Informationen

AIM e.V. | ArtLab im Kunstpavillon Burgbrohl

Herchenbergweg 6a | 56659 Burgbrohl

Tel. 02636. 2640

E-Mail: artlab@kunstpavillonburgbrohl.de

Winfried Schuld und Stephan Maria Glöckner. Foto: privat

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