„Festival Musik und Wein“ ist mit hochkarätigen Live-Acts zurück

Musik und Unterhaltung im Einklang

Musikalisches Spektrum reichte von Rock bis Jazz

21.06.2022 - 10:52

Marienthal. Als Kunst,- Kultur- und vor allem Musikevent von überregionaler Strahlkraft hat sich das „Festival Musik und Wein“ in Marienthal längst fest etabliert. Nach zweijähriger, Pandemie-bedingter Pause erlebte das Festival jetzt seine 14. Auflage mit einem erneut hochkarätigen und vor allem abwechslungsreichen Programm. Die sonst innerhalb der Klosterruine aufgebaute Bühne war diesmal einige Meter nach oben gewandert, was der gewohnt guten Stimmung nicht schadete. Der Festival-Auftakt war traditionell „Köbes Underground“ vorbehalten, die als Hausband der Kölner „Stunksitzung“ weit über die Domstadt hinaus Kultstatus genießt und zwei Abende lang das Publikum begeisterte. Mit ihren Stücken sorgen sie nicht nur für eine besondere Atmosphäre, sondern auch für einen ganz speziellen, humorvollen, oft satirischen Blick auf das kölsche Universum. Hommage an „Pink“ und „Pink Floyd“

An Tag drei zelebrierten zunächst „Liotta Seoul“ grungige Töne, bevor „It`s all Pink“ eine mehr als nur gelungene Hommage an die US-Rock/Pop-Sängerin „Pink“ auf die Bühne brachten – akustisch und optisch. Apropos Hommage – die lieferten auch „Mark Gillespie`s Kings of Floyd“, die nicht zum ersten Mal bei „Musik und Wein“ gastierten und alle Facetten der legendären, britischen Rockband „Pink Floyd“ zu Gehör brachten. Ebenfalls mit der notwendigen Portion Rock n Roll kam die „Aloha Tour Band“ mit ihrem Streifzug durch die Rock- und Hardrock-Geschichte daher. Zum Abschluss des ersten Festival-Wochenendes gab es zunächst jazzigen Sound von Karolina Strassmeyer, die unter anderem sowohl als begnadete Saxophonistin, als auch als Mitglied der WDR-Bigband bekannt ist.

Götz Alsmann und die Liebe

Strassmeyer sorgte für die perfekte Einstimmung auf Götz Alsmann, der mit Band und dem Ende 2020 erschienenen Album „L.I.E.B.E.“ im Gepäck nach Marienthal gekommen war, aus dem er praktisch sämtliche Stücke präsentierte. Dabei sorgte Multi-Instrumentalist Alsmann wie gewohnt nicht nur gesanglich und am Flügel für musikalische Highlights, sondern auch für das ihm eigene Entertainment. Wie Album- und Songtitel schon sagt, ging es um Liebe, aber auch um Humor und Selbstironie. Ein Abend, der Musikgenuss und Unterhaltung in perfekten Einklang brachte. Das „Festival Musik und Wein“ wird am 24./25. Juni mit Torsten Sträter und der AC/DC-Tribute-Band „Dirty Deeds 79“ fortgesetzt.

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K. Schmidt:
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K. Schmidt:
Manche Sätze davon könnten genauso aus einem Interview vor einem Jahr stammen. Wir brauchen Sonderlösungen, dies und das bremst... Das kann man natürlich nicht alles auf Frau Weigand schieben, was sich im letzten Jahr alles noch nicht getan hat, aber man kann schon feststellen: Viel handfestes, greif-...
Wilhelm Wundertsich:
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K. Schmidt:
Urlaub am Meer, Ausflüge in die Eifel, diverse Mittelgebirgsstandorte, ja selbst in Bayern trifft man als Tourist auf Windkraftanlagen. Aber in Ahrweiler wird der Tourismus zusammenbrechen, wenn der Strom zur Beleuchtung des Rotweines nicht einfach nur aus der Steckdose kommt, sondern auch sichtbar...
Sabine Weber-Graeff:
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