Nach konzertierter Absage von 80 Sportwarten
NES muss Rennen absagen
Nürburgring. Eine offensichtlich konzertierte Absage von Sportwart-Gruppen und einzelner Sportwarte hat zum vorzeitigen Aus des Vier-Stunden-Rennens zur Nürburgring Endurance Serie (NES) geführt. In der Vorbereitung hatte die NES-Organisation genügend Zusagen von Sportwarten, auch Streckenposten genannt, und Teilnehmern vorliegen, so dass der Austragung des 4-Stunden-Rennens am Samstag, 4. Mai, nichts entgegenstand. Noch während der laufenden Testfahrten meldeten sich zeitgleich am Freitagmittag in einem sehr kurzen Zeitraum 80 Sportwarte ab. Obwohl die Mehrheit der Sportwarte für den Einsatz rund um die 24,358 Kilometer lange Rennstrecke aus Nordschleife und Sprintstrecke bereitgestanden hätte und auch eine Reserve an Sportwarten verfügbar war, reichte nach der Absage die Gesamtzahl der verbliebenen Sportwarte nicht aus, um die Rennstrecke den Vorgaben entsprechend abzusichern.
Opfer der Sportwart-Absagen sind neben dem Motorsport vor allem die Teams und Fahrer, die zu NES.02 angereist waren, teils aus den USA, Kanada, Japan und ganz Europa. Dabei ging es für zahlreiche Teams und Fahrer nicht nur um die Vorbereitung auf den in vier Wochen stattfindenden 24-Stunden-Klassiker, sondern für einige Fahrer sogar um die Startberechtigung zum 24-Stunden-Rennen.
„Das Vorgehen einzelner Akteure hat uns und unsere Unterstützer erheblich behindert und dazu geführt, dass bereits erfolgte Zusagen zurückgenommen wurden. Die Absage des NES-Rennens ist bitter und frustrierend. Wir waren gut vorbereitet für die Durchführung des Rennens, stehen diesen Absagen der Sportwarte jedoch machtlos gegenüber. Diese Entwicklung bedauern wir besonders für alle Teams, Fahrer und Beteiligten, die sich mit uns auf einen guten Renntag gefreut hatten. Wir danken ausdrücklich all den zahlreichen Sportwarten, die unverändert bereit sind, bei der NES eingesetzt zu werden“, so Ralph-Gerald Schlüter, Geschäftsführer der NES GmbH.
Pressemitteilung
Nürburgring Endurance Serie GmbH
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