Allgemeine Berichte | 19.01.2019, 10:47 Uhr

Helau, Olau, Alaaf: Polizei Koblenz warnt vor „Alkoholfahrten“ an Karneval

Nach der Party weint der Jeck, Alkohol - Unfall - Lappen weg!

Die Polizei Koblenz gibt wertvolle Tipps, um Bürgerinnen und Bürger in der närrischen Zeit vor Unfällen durch Alkohol am Steuer zu bewahren.
140

Koblenz. In den kommenden Tagen beginnt im Großraum Koblenz das närrische Treiben rund um den Karneval. Diverse Kappensitzungen stehen in der gesamten Region auf dem Programm. Auch die Beamtinnen und Beamten des Polizeipräsidiums gehen gut vorbereitet in diese Zeit und sind an allen Tagen mit einer starken Präsenz für die Bürgerinnen und Bürger da. Da in der närrischen Zeit erfahrungsgemäß ausgiebig gefeiert und auch getrunken wird, werden verstärkt Alkoholkontrollen durchgeführt. Denn: Bei Alkohol am Steuer hört der Spaß auf. Daher weist das Polizeipräsidium Koblenz vor den „tollen Tagen“ nochmals auf einige Dinge hin, die der allgemeinen Verkehrssicherheit dienen: Wer an den närrischen Tagen Autofahren muss, sollte am besten ganz auf Alkohol verzichten. Denn die Folgen bei Fahrten und besonders bei Unfällen unter Alkoholeinfluss sind regelmäßig schwerwiegend. Schon der Genuss geringer Mengen Alkohol kann zur Fahruntüchtigkeit führen. Dies kann bereits mit 0,3 Promille gegeben sein. Kommen noch Ausfallerscheinungen hinzu, macht sich der Autofahrer bereits strafbar, was ihn neben empfindlichen Geldstrafen auch den Führerschein kostet. Die Polizei rät daher zum „Null Komma Null Risiko“ und appelliert an die Autofahrer nach karnevalistischen Veranstaltungen mit entsprechendem Alkoholgenuss das Fahrzeug stehen zu lassen. Nicht nur Alkoholgenuss birgt Risiken im Straßenverkehr. Zunehmend ahndet die Polizei auch Fahrten unter dem Einfluss verbotener Drogen wie etwa Cannabis, „Speed“ oder Ecstasy. Alle rheinland-pfälzischen Polizeibeamtinnen und -beamten sind in der Erkennung einer Drogenbeeinflussung im Straßenverkehr besonders geschult. Auch hier drohen empfindliche Geldbußen, der Verlust der Fahrerlaubnis und eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. 

Hier die Tipps der Polizei: 

  • Klären Sie schon vor dem Besuch der Veranstaltungen ab, wie Sie sicher und wohlbehalten nach Hause kommen.
  • Nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel oder Taxen.
  • Steigen Sie nie zu Personen ins Fahrzeug, wenn der Fahrer/die Fahrerin Anzeichen von Alkohol- oder Drogeneinfluss zeigen.
  • Am nächsten Morgen sollten Sie die Gefahren von Restalkohol nicht unterschätzen. Zu viel Alkohol am Vorabend kann zur Folge haben, dass Sie auch nach wenigen Stunden Schlaf noch nicht fahrtüchtig sind, da der Körper durchschnittlich nur etwa 0,1 Promille pro Stunde abbaut. 

Die Polizei Koblenz gibt wertvolle Tipps, um Bürgerinnen und Bürger in der närrischen Zeit vor Unfällen durch Alkohol am Steuer zu bewahren. Foto: Foto: Polizeipräsidium Koblenz

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Empfohlene Artikel
Die neue Brücke in der Beckenkampstraße, die über die darunterliegende Bahnstrecke führt, ist seit wenigen Tagen für den Fuß- und Radverkehr freigegeben.
62

Die Fuß- und Radwegebrücke in der Beckenkampstraße im Koblenzer Stadtteil Horchheim wurde kürzlich nach einem umfangreichen Neubauprojekt wiedereröffnet. Die ursprüngliche Bogenbrücke aus dem Jahr 1914 war im Herbst 2022 abgerissen worden, um Platz für den modernen Ersatzbau zu schaffen. Während der Bauphase mussten technische Anpassungen vorgenommen werden, die den Zeitplan beeinflussten und die Nutzung der Bahnsperrpausen veränderten.

Weiterlesen

Bildergalerien
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Dauerauftrag 2026
Steampunk-Abendmarkt "Zeitreise im Lichterglanz
Angebot Goldener Werbeherbst
Tag der offenen Tür 2026
Kursangebote 2. Semester
Anzeige Stellensuche Rezeption
Weitere Artikel
Links: Straßenschild Rheinstraße, Mitte: Nostalgisches Bild der Rheinstraße/Vater Rhein (vom Stadtmuseum Andernach), Rechts: Frau Grafen heute
933

Andernach. Wenn Christina Grafen von ihrer Zeit in der Andernacher Rheinstraße erzählt, klingt es fast so, als würde man für einen Moment die Musik von damals wieder hören. Tanzflächen voller Menschen, mehrere Theken, an denen die Getränke ausgeschenkt wurden, ausgelassene Stimmung und mittendrin sie – meistens hinter dem Tresen, wo es selten ruhig zuging.

Von Dilara Köksal aus Andernach

Weiterlesen

v.l.n.r.: Daniel Phiesel, Christel Engeland, Stefan Raetz, Marcel Richter, Martin Warkentin
360

Rheinbach. Die Bürgerstiftung „Wir für Rheinbach“ hat auch für 2027 wieder einen Rheinbach-Kalender herausgebracht. Die Vorstände Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel und Marcel Richter: „Der Bildkalender erfreut sich auch in der 13. Auflage großer Beliebtheit und zeigt wieder interessante Rheinbacher Motive.“ Mit Martin Warkentin hat die Bürgerstiftung erneut einen jungen Fotografen aus Rheinbach gefunden, der mit einem eigenen Blick auf die Rheinbacher Motive schaut.

Von Stefan Raetz aus Rheinbach

Weiterlesen

Karate Dojo Kitai Dieblich
228

Dieblich. Am 25. Oktober 2026 stand beim Karate Dojo Kitai aus Dieblich nicht nur der Sport im Mittelpunkt, sondern vor allem der gute Zweck. Unter dem Motto „100 Kata“ stellten sich rund 50 bis 60 Kinder, Jugendliche und Erwachsene einer besonderen sportlichen Herausforderung. Gleichzeitig wurden Spenden für einen guten Zweck gesammelt.

Von Jens Mentges aus Koblenz

Weiterlesen