Wolf soll Mutterschaf auf Weide am Walderlebnispark Kempenich gerissen haben
Nach mutmaßlichem Wolfsriss in Kempenich: Sachverständiger nimmt Proben zur eindeutigen Klärung
Kempenich. Hat ein Wolf ein Mutterschaf auf einer Weide unweit des Walderlebnisparks Kempenich gerissen? Alle am Kadaver im Revier von Claus Frankenheim gesichteten Spuren deuten darauf hin. Einer seiner Mitjäger hat das gerissene Tier bei seiner täglichen Revierrunde gefunden. Wie Frankenheim gegenüber BLICK aktuell berichtete, muss der mutmaßliche Wolf „das Muttertier in einem Gatter eines Nebenerwerbsschäfers gerissen und dann rund 100 Meter in den Wald geschleppt haben“. Von den beiden Lämmern, die in drei Wochen das Licht der Welt erblickt hätten, fehlt jede Spur. Insgesamt seien jedoch drei Schafe abgängig. „Ob die beiden anderen Schafe auch gerissen wurden, wissen wir nicht“, so Frankenheim, der vor Ort auch Ortsbürgermeister Dominik Schmitz informierte. Auch ein Sachverständiger des Koordinationszentrums Luchs und Wolf war extra angereist, um DNA-Proben zu nehmen. Diese werden vom Senckenberg-Institut in den nächsten Wochen ausgewertet, um den Hergang eindeutig zu klären und zu ermitteln, ob derselbe Beutegreifer schon andernorts zugeschlagen hat.
Fakt ist, dass in jüngster Vergangenheit ein Wolf oder gar ein Rudel im Gebiet der Verbandsgemeinden Brohltal und Altenahr schon mehrfach Tiere gerissen hat. Im extremsten Fall waren es 13 Stücke Damwild in einem Gatter in Kempenichs Nachbarort Spessart. Fakt ist aber auch, dass der Nebenerwerbsschäfer so ziemlich auf seinen Kosten sitzenbleibt. Neben dem Verlust des Muttertieres und der beiden Lämmer kommen noch die Kosten für die gesetzlich vorgeschriebene Entsorgung in einer Tierkörperbeseitigungseinrichtung hinzu. „Das wird dann schon vierstellig“, sagte der Schäfer, der nicht genannt werden will, zu Blick aktuell.
Ortsbürgermeister Dominik Schmitz sieht durch die zunehmenden Wolfsattacken auf Nutztiere auch die Kommunen vor Probleme gestellt: „Denn wer pachtet in Zukunft noch ein Revier, in dem ein Wolf sein Unwesen treibt?“ Und er hofft, dass Beutegreifer zumindest den Walderlebnisparkt meiden, denn dort gehe es durch Publikumsverkehr doch etwas lauter zu, und das schrecke die scheuen Tiere in der Regel ab. GS
Weitere Themen
Artikel melden
WiderSPRUCH: Das neue Kleid von Sankt Laurentius
- Dietmar Muenster: Alles in allem bin ich sehr enttäuscht,was ist aus der schönen Kirche bloß geworden?
- Anna-Maria Smits : Sehr geehrter Herr Pacyna-Heinen , Was ist der Sinn dieser verspäteten Kritik? Wissen Sie wieviel Arbeit es ist, eine Kirche zu restaurieren? Unsere Martin-Luther-Kirche ist von der Wiedereröffnung noch weit entfernt.
02.02.: NRW: 14-Jähriger tot aufgefunden: 10.000 Euro Belohnung
- Vali: Woher willst du denn wissen, wie alt der oder die Täter war(en)? Weißt du mehr als die Polizei?
- Bea: Es wird immer schlimmer, die Täter immer jünger. Was für eine Erziehung hatten die Jugendlichen?
Ausflug zum Albertinum nach Mendig
- Herbert und Hannelore Theiler!: Wir hatten alle einen schönen Tag im Albertinum geselliges beisammen sein! Das Museum war sehr interessant mit der Vielfalt an Steinen Sammlungen! Das Essen und die Getränke waren genug vorhanden! Auch der Kaffee und Kuchen haben allen geschmeckt!
Erlös des Benefiz-Winterkonzerts „Winterzauber“ wird gespendet
Rengsdorfer Frauenchor übergibt großzügige Spende
Rengsdorf. Der Frauenchor Rengsdorf 1981 e.V. übergab am 28. Januar eine Spende in Höhe von 1.100 Euro an den Förderverein Frauenhaus Koblenz e.V. Der Betrag stammt aus dem Erlös des Benefiz-Winterkonzerts „Winterzauber“, das am 11. Januar 2026 in der evangelischen Kirche Rengsdorf stattfand.
Weiterlesen
Waltraud Stenz feierlich verabschiedet
Zeit für neue Wege – nach erfülltem Berufsleben beginnt der Ruhestand
Vordereifel. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde hat die Verbandsgemeinde Vordereifel vor einigen Tagen eine geschätzte Kollegin in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Nach mehr als 12 Jahren als Reinigungskraft in der Verbandsgemeindeverwaltung Vordereifel und davor mit über 30-jähriger Tätigkeit als Frisörin beginnt für Waltraud Stenz aus Bermel ab diesem Februar ein neues Kapitel in ihrem Leben.
Weiterlesen
TuS Fortuna Kottenheim
Fortuna setzt auf Kontinuität
Kottenheim. Die Fortuna freut sich sehr auch in der kommenden Spielzeit 2026/2027 mit dem bewährten Trainerteam weitermachen zu können.
Weiterlesen

Woher weiß der Besitzer das es zwei Lämmer waren ? Welches Schaf bekommt im September Lämmer ? Habe mit Kluwo Leuten gesprochen . Nichts deutet auf einen Wolfriss hin . Panikmache !!!!