Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Jobcenter-Projekt INKA-MYK hilft

Nachhaltige Beschäftigung von Flüchtlingen

Erschließung neuer Ressourcen und Potenziale für Arbeitgeber in Mayen-Koblenz

Nachhaltige Beschäftigung von Flüchtlingen

Das Jobcenter-Projekt INKA-MYK setzt sich für eine nachhaltige Beschäftigung von Flüchtlingen ein. Bild vorne (v.l.): Melina Ehrentraud und Patricia Breitbach. Bild hinten (v.l.): Christoph Kretschmer, Rolf Koch und Burkhard Nauroth.Foto: privat

13.04.2018 - 15:43

Andernach. Einigen Unternehmen in der Region ist es bereits ein Begriff: Das Jobcenter-Projekt INKA-MYK (Innovation, Netzwerk und Kompetenz für Arbeitgeber in MYK) setzt sich seit nunmehr drei Jahren intensiv mit den Sorgen und Nöten kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) aus der Region auseinander. Gemeinsam mit den Betrieben werden Probleme benannt und konkrete Lösungsmöglichkeiten erarbeitet. Dabei geht es auch um den oft genannten Fachkräftemangel und wie diesem effektiv begegnet werden kann. Mit dem Zuzug von Flüchtlingen sind auch einige potenzielle Fachkräfte in den Landkreis MYK gekommen. Nach Anerkennung ihres Flüchtlingsstatus wechseln diese Menschen in den Zuständigkeitsbereich der Jobcenter. Mehr als 21 Prozent der SGB II-Leistungsbezieher sind inzwischen der Gruppe der Menschen mit Fluchthintergrund zuzuordnen. Sie werden durch das Jobcenter betreut und auf den ersten Arbeitsmarkt vorbereitet. Um eine nachhaltige Integration auf dem Arbeitsmarkt zu gewährleisten, ist jedoch ein enger Austausch mit den Unternehmen der Region unabdingbar. Seit diesem Jahr hat das Projekt INKA-MYK deshalb einen neuen Fokus: die nachhaltige Beschäftigung von Flüchtlingen als Fach- und Arbeitskraft in KMU. Umfragen in eben diesen Betrieben haben gezeigt, dass die Bereitschaft bei den Arbeitgebern, den Arbeits- und Fachkräftemangel durch Einstellung von Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund auszugleichen, gestiegen ist. Dabei ist der Wunsch bei den Unternehmen nach individueller Begleitung und Unterstützung entstanden. Genau hier setzt das Jobcenter-Projekt an. Workshops sollen den Austausch der Betriebe untereinander fördern. Arbeitgeber, die bereits Erfahrungen mit der Einstellung von Flüchtlingen machen konnten, geben ihre Erfahrungen an andere Arbeitgeber weiter. Auch Unternehmen, die sich noch unsicher sind und zunächst vorab informieren möchten, sind Zielgruppe des Projekts. Patrizia Breitbach und Melina Ehrentraud, Projektkoordinatorinnen bei INKA-MYK, beraten, unterstützen und begleiten Unternehmen bei allen Fragen rund um die Einstellung und nachhaltige Beschäftigung von Menschen mit Fluchthintergrund. Sie verstehen sich als Schnittstelle zwischen den Betrieben und allen am Integrationsprozess Beteiligten wie bspw. Behörden, Schulen und Verbänden. Am Ende steht dann ein betriebs- und branchenübergreifender Leitfaden, der Unternehmen einen Weg durch den Dschungel der Bürokratie weisen und kulturelle Vorbehalte und Missverständnisse beseitigen möchte. „Wir möchten den Betrieben in der Region Mut machen, neue Wege bei der Erschließung personeller Ressourcen und Potenziale für den eigenen Betrieb zu gehen“, resümiert Burkhard Nauroth, Erster Kreisbeigeordneter das Landkreises Mayen-Koblenz. Das Projekt INKA-MYK wird gefördert durch das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Weitere Informationen unter www.jobcenter-myk.de

Pressemitteilung

des Jobcenters Mayen-Koblenz

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weihnachtsgeschenke für die Tiere

Wunschbaum im Futterhaus für die Zootiere

Weihnachtsgeschenke für die Tiere

Bendorf/Neuwied. Die Mitarbeiter des Futterhauses in Bendorf hatten sich für das diesjährige Weihnachtsfest etwas Besonderes ausgedacht: ein Wunschbaum für die Tiere des Zoo Neuwied. Warum sollen nur... mehr...

Große Fotoausstellung im Kreishaus:

Entlang der Lahn von Diez bis Lahnstein

Rhein-Lahn-Kreis. „Entlang der Lahn von Diez bis Lahnstein“ heißt die große Ausstellung mit Fotografien von Michael Mucha, die in Kürze für vier Wochen im Kreishaus zu sehen ist. Die Ausstellung wird... mehr...

Infoveranstaltung der LES

Bildungs- perspektiven

Neuwied. In der Ludwig-Erhard-Schule, Beverwijker Ring 3 in Neuwied, findet eine Beratungsveranstaltung über das berufliche Gymnasium und die Höhere Berufsfachschule, am Donnerstag, 24. Januar, um 18.30 Uhr, statt. mehr...

Konzert im Kirchensaal

Moravian Brass in Neuwied

Neuwied. Ein Konzert von Moravian Brass findet am Samstag, 9. Februar um 20 Uhr im Kirchensaal der Herrnhuter Brüdergemeine, Friedrichstraße 32, 56564 Neuwied statt. mehr...

Katzenhilfe Neuwied e.V.

Wenn das Miezhaus Kopf steht

Neuwied. Wer sich im Tierschutz auskennt, der weiß: Putzen steht in Tierheimen und auf den Pflegestellen der Vereine ganz oben auf der Tagesordnung. Denn dort wo ständig mehrere Dutzend Tiere beherbergt werden, ist dies eine schlichte Notwendigkeit. mehr...

Weitere Berichte

Cochem/Ernst. Bei gefühlten Minusgraden trafen sich auch in 2019 wieder zahlreiche mutige „Flutengänger“ die sich anlässlich des traditionellen Neujahrsschwimmens der Cochemer DRK-Wasserwacht ins trübe Gewässer der Mosel gleiten ließen. mehr...

Mehrgenerationenhaus Neuwied

Angebote im Januar

Neuwied. Die Angebote des Mehrgenerationenhauses von Montag, 21. bis Samstag, 26. Januar: mehr...

Politik

Stellungnahme der AfD zu Interview von Andreas Biebricher (CDU)

Joachim Paul: Burkini-Verbot war Initiative der AfD

Koblenz. Der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion im Stadtrat von Koblenz, Andreas Biebricher, äußerte in einem Interview am 14. Januar, das Burkini-Verbot gehe nicht auf eine Initiative der AfD zurück. Laut Biebricher habe die CDU auf Initiativen der Stadtverwaltung reagiert, durch die das Tragen von Burkinis explizit erlaubt bzw. die Entscheidung darüber auf das Badepersonal übertragen werden sollte. mehr...

 
Sport

Seminarangebote und Veranstaltungen des rheinland-pfälzischen Sports auf 52 Seiten

LSB- Jahres- programm 2019 erschienen

Rheinland-Pfalz. Sport macht fit und hält gesund, er vermittelt Lebensfreude und Freundschaften, er bildet und erzieht, stärkt und integriert. Das Jahresprogramm 2019 – eine Co-Produktion des Landessportbundes Rheinland-Pfalz mit seiner Sportjugend, der Stiftung Sporthilfe und dem Bildungswerk, den Fachverbänden sowie den Sportbünden Rheinhessen, Pfalz und Rheinland – richtet sich mit ausgewählten... mehr...

Wirtschaft

-Anzeige-Hörtraining unter Anleitung bei BECKER Hörakustik Koblenz

Gutes Hören hält geistig fit

Koblenz. Das vielseitige und kostenfreie Hörtraining verbessert nicht nur die Hörwahrnehmung und -verarbeitung, es trägt auch zum Erhalt der kognitiven Leistungsfähigkeit und Flexibilität bei. Üben können Sie ganz bequem von zu Hause aus – mit dem TRITON Hörtraining. mehr...

Umfrage

Karte vs. Bargeld: Wonach greifen Sie in ihrer Geldbörse zum Bezahlen?

Bargeld
EC-Karte / Kreditkarte
Garnicht, sondern per Handy via App / kontaktlos
Unterschiedlich
Anzeige
 
 
Anzeige
 
Kommentare
Uwe Klasen:
Zitat Andreas Biebricher:"Die ... Grünen ... maßen sich an, alleine zu definieren, was richtig ist, was man sagen darf und was nicht, kurz: was politisch und moralisch korrekt ist. Andersdenkende werden in die Ecke gestellt und stigmatisiert. Das ist intolerant und undemokratisch." --- Wie Recht Herr Biebricher damit hat! Und meine Anerkennung, den Mut zu haben dies so klar zu formulieren!
juergen mueller:
Dieses Thema geht uns ALLE an und ich stelle einfach mal in den Raum, dass die überwiegende Mehrheit der Ratsmitglieder, u.damit meine ich in erster Linie diejenigen der CDU,Freie Wähler sowie natürlich die AfD, die sich in Sachen Integration ja bereits einen Negativ-Namen gemacht hat u.macht im Aufsuchen einer Badeanstalt eine Minderheit ausmacht.Deshalb wäre eine Bürgerbefragung das Ziel gewesen.Das was hier mal wieder "im kleinen Rahmen" beschlossen wurde nenne ich intolerant u.undemokratisch.Die Aufklärungsarbeit von CDU-Biebricher ist widersprüchlich u.spiegelt seine alleinige Auffassung/Meinung dar,die zumindest mich nicht im geringsten interessiert,da sie kein Maßstab für die der Bürgerschaft darstellt.Politisch wurde sich (auch) mal wieder selbst übertroffen,indem Bade- u.Schulordnung Gegensätze aufzeigen,die inakzeptabel sind.Das was Sie,Herr Biebricher, hier predigen hat mit Offenheit,Respekt,Toleranz u.Aufeinanderzugehen nicht das Geringste zu tun.Das ist pure Polemik.
Uwe Klasen:
Mit den Worten einer (berühmten) Zeitgenossin: "Nun sind sie halt da! - Wir schaffen das!"

„Verschwunden – Letzte Spur Lahnstein“

JAHN, SABIENE :
Danke der Redakteurin für diesen guten Beitrag, der detailverliebt die Stimmung des Abends wiedergibt. Eine schöne Sprache hat sie. Ein kleiner Fehler ist leider unterlaufen. Nicht in Lahnstein fließen Rhein und Mosel zusammen, sondern in Koblenz. Das aber schmälert nicht den ansonsten gut recherchierten Beitrag. Glückwunsch Lahnstein, es war ein schöner Anlass in dieser tollen Stadt zu gastieren. Feiert froh durch das neue Jahr, Euerm Jubiläumsjahr! Beste Grüsse, Sabiene Jahn
GelesenEmpfohlen
Anzeige Online bestellen

Geben Sie Ihre Anzeige in wenigen Schritten einfach selbst auf - Rund um die Uhr auf unserer Online-Anzeigenaufgabe! Wählen Sie hier einfach die passende Rubrik aus.