Allgemeine Berichte | 14.09.2018, 09:34 Uhr

Ellen Demuth begeistert bei 69. Dienstag-Demo in Neuwied

Nachhaltiger und überzeugender Einsatz für Betroffene

Gastrednerin nennt Gründe, weshalb mit dem Bahnlärm Schluss sein muss

Etwa 50 Personen aus fast allen betroffenen Kommunen des unteren Mittelrheintals waren zu der Dienstags-Demo gekommen.  privat
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Neuwied. Punkt 19 Uhr begrüßte Franz Breitenbach vergangenen Dienstag als Vorsitzender der Bad Hönninger Bürgerinitiative gegen Bahnlärm und Initiator der Dienstag Demonstrationen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor dem Bahnhof in Neuwied.

An der 69. Dienstag-Demonstration nahmen unter anderem auch die Landtagsabgeordneten Guido Ernst und Fredi Winter, der Bürgermeister der Stadt Neuwied, Michael Mang, der Kreisbeigeordnete des Kreises Ahrweiler, Friedhelm Münch sowie der mit der Führung der Verbandsgemeinde Bad Hönningen beauftragte 1. Beigeordnete Reiner W. Schmitz - und erneut als Gastrednerin - die Abgeordnete des Landtages von Rheinland-Pfalz, Ellen Demuth teil.

Circa 50 vom Bahnlärm betroffene Bürgerinnen und Bürger aus fast allen Kommunen des unteren Mittelrheintals hatten sich eingefunden, um der Ansprache von Ellen Demuth beizuwohnen. Selbst aus der kleinen Ortsgemeinde Hammerstein mit nur etwa 320 Einwohnern nahm eine Abordnung teil.

Als Franz Breitenbach das Mikrophon der Gastrednerin übergab, ahnte niemand, dass sich eine ganz besondere Rede anschließen sollte, bei der Heinz-Günter Heck aus Ariendorf feststellte: „Kurz, kompetent und einfach klasse – Frau Demuth trifft den Nagel auf den Kopf und spricht mir aus dem Herzen!“

Ein argumentatives Feuerwerk

Zu Beginn ihrer Ansprache dankte die Landtagsabgeordnete den Anwesenden für ihr Kommen und hob, vor dem Hintergrund des zunehmenden internationalen Transitgüterverkehrs, die Bedeutung des kontinuierlichen und parteipolitisch übergreifenden Kampfes für weniger Bahnlärm hervor.

In einem argumentativen Feuerwerk, begeistert und zustimmend aufgenommen von der Zuhörerschaft, stellte sie unmissverständlich fest, warum Schluss sein muss mit dem Bahnlärm: Weil die Lärmbelastungen permanent anwachsen; weil die Bahntrassen total überaltert sind und Güterzüge dennoch immer länger und schwerer werden; weil täglich 400 Güterzüge bei Tag und Nacht, mit jährlich 900 Millionen Tonnen Fracht, mitten durch die Orte rasen und ein Gefahrgut-Unfall jederzeit droht, mit möglicherweise katastrophalen Auswirkungen; weil 500.000 Menschen im Mittelrheintal dadurch unerträglich belastet werden und endlich wieder in Ruhe leben möchten; weil die Häuser im Bereich der Bahntrassen nichts mehr wert sind; weil Touristen nicht mehr ins Mittelrhein- und Moseltal kommen und die Region mit diesem Bahnlärm keine Zukunft hat.

Mit dem Appell: „Wir brauchen noch in diesem Herbst die Aufnahme einer Neubaustrecke für die Güterzüge zwischen Troisdorf und Mainz-Bischofsheim im Bundesverkehrswegeplan in den vordringlichen Bedarf“, schloss Ellen Demuth - begleitet von lange anhaltendem Applaus - ihre Ansprache.

Rolf Papen, der Vorsitzende der Weißenthurmer Bürgerinitiative erklärte am Ende der 69. Dienstag-Demo: „Es war begeisternd zu erleben, mit welchem Engagement - und mit welcher Energie - Ellen Demuth sich als Landtagsabgeordnete für die unter dem unerträglichen Bahnlärm leidenden Menschen unserer Region so nachhaltig und überzeugend einsetzt!“

Pressemitteilung der

Bürgerinitiative „Wir gegen Bahnlärm in der VG Weißenthurm e.V.

Ellen Demuth, MdL begeisterte mit ihrer fundierten Ansprache.

Ellen Demuth, MdL begeisterte mit ihrer fundierten Ansprache.

Etwa 50 Personen aus fast allen betroffenen Kommunen des unteren Mittelrheintals waren zu der Dienstags-Demo gekommen. Fotos: privat

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