Kinder- und Jugendkonzert auf der Burg Adendorf
Nachwuchs zeigt die Früchte von Übung und Begabung
Junge Musiker brillierten auf Cello, Violine, Blasinstrumenten und Co.
Adendorf. Seit vielen Jahren unterstützt der Förderverein für Kunst und Kultur in Wachtberg (KuKiWa) das von Nicole Wagner organisierte Kinder- und Jugendkonzert auf der Burg Adendorf. Einige kleine Musiker, die hier ihre ersten Stücke präsentiert haben, spielen heute in Schulorchestern oder in großen Orchestern in Bonn oder Aachen. In dem randvoll besetzten Burghof begrüßte Gabriela Freifrau von Loë die Besucher, unter denen sich auch Barbara Genscher, Bürgermeisterin Renate Offergeld sowie den Beigeordneten Swen Christian befanden. Den musikalischen Anfang machten in diesem Jahr die Niederbachemer Bogenflitzer.
Im Duett mit Jessica Conradi am Klavier intonierte Henricus Conradi „Dolce scherza“ von J. A. Perti und „Heideröslein“ von Franz Schubert. Ihm folgten Julius Weber und Ferdinand Heuer mit Trompete und Klavier. Sie spielten das Menuett in G-Dur von Johann Sebastian Bach. Mit Violine, Violoncello und Klavier hörte man anschließend von Charlotte Maria Funk, Sophie Preußer und Margo Louisa Funk das Concerto g-Moll RV318 op.6/3 von Vivaldi. Virtuos intonierten Sophie und Alexander Wagner vierhändig eine Sonate in D-Dur von Ludwig van Beethoven.
Das nächste vom KuKiWa geförderte Konzert, das Anton-Raaff-Konzert, wird am 7. Juli um 15 Uhr in der Aula des Berkumer Schulzentrums, Stumpebergweg 5, zu hören sein. Dort präsentieren das Wachtberger Jugend- und Kammerorchester ein gemeinsames Programm bei freiem Eintritt, Spenden zur Unterstützung der musikalischen Jugendarbeit werden erbeten.
Die Burg Adendorf öffnet traditionell ihre Tore zum Kinder- und Jugendkonzert. Foto: Petra Reuter
Die Niederbachemer Bogenflitzer machten den Anfang beim Kinder- und Jugendkonzert. Foto: Petra Reuter
