Allgemeine Berichte | 21.02.2025

Oberbreisiger Frauensitzung– Sängerhalle bebte

Nacktmulle sorgen für närrisches Justiz-Arbeitsklima

Die Oberbreisiger Frauensitzung machte ihrem Motto alle Ehre: Die Stimmung stieg ab 12 Uhr rasant von „Null auf Mull“ und hielt ganze sieben Stunden lang.  Foto: privat

Oberbreisig. OFK St. Viktor: Liebe, Lust und Leidenschaft – ein Thema, das viele Frauen ansprach und die Sängerhalle in Oberbreisig bis auf den letzten Platz füllte. 2024 zählten die Besucherinnen zwischen 22 und 89 Jahre – ein Durchschnittsalter von 54,5 Jahren und eine wunderbare Herausforderung für die Organisatorinnen des Oberbreisiger Frauenkreises St. Viktor.

Durch das bunte und abwechslungsreiche Programm führte erneut das charmant-verschrobene Gerichtsduo des „Bundeskokoloresgerichts“. Richterin Josefine Cassano und ihre Praktikantin Marion Götte hatten die ehrenvolle Aufgabe, ein neues Zuhause für 1000 Nacktmulle zu finden – denn diese sollen künftig in der Justiz für ein besseres Arbeitsklima sorgen. Anfangs noch skeptisch, schlossen die Besucherinnen die ungewöhnlichen Tiere schnell ins Herz. Als dann die „Nacktmull-Wollust“ in der Halle ausbrach, war klar: Das Motto 2025: „Hier steigt die Stimmung von NULL auf MULL“ wurde mit „Spaß an de Freud“ umgesetzt.

Bürgermeister Caspers sicherte prompt zu, eine Kolonie Nacktmulle zu übernehmen – sehr zur Freude seiner Gattin, die sich bereits auf Kuschelstunden freute. Als Symbol der Verbundenheit erhielten die Mitwirkenden den diesjährigen, eigens gestalteten Orden: ein Nacktmull mit Narrenkappe.

Auch das Programm ließ keine Wünsche offen: Den stimmungsvollen Auftakt übernahm Gemeindereferentin Josefine Bonn, die das Publikum mit einer interaktiven Aktion auf die Sitzung einstimmte. Danach begeisterten die Tanzgruppen der KG Bad Breisig – von den Minifunken über die Kadetten-Funken bis zu den Kadetten mit Tanzpaaren – mit beeindruckenden Darbietungen und wurden mit tosendem Applaus belohnt.

Hannelore Hochhard alias Marie-Luise Nikuta, die 2009 in Leverkusen ihren Durchbruch feierte, sorgte auf der Oberbreisiger Bühne für ausgelassenen Gesang. Die Brohler Möhne legten als „Warriors“ einen kämpferischen Tanz hin und brachten die Stimmung zum Kochen.

Dann hieß es: „Auf die Stühle – de Prinz kütt!“ Und Prinz Jan I. erschien mit seiner bezaubernden Prinzessin Andrea I., begleitet von einem mitreißenden Spielmannszug, einer Abordnung der KG Bad Breisig und dem unglaublichen Tanzpaar. Das närrische Weibervolk feierte das royale Karnevalspaar mit Begeisterung.

Mit ihrer Interpretation von „Alice und der Hutmacher – wir sind alle verrückt hier“ zog die Tanzgruppe Lützinck das Publikum in ihren Bann. Ebenso beeindruckend präsentierte sich die TSG Meninas aus Westum – eiskalt und bärenstark als Eisbären.

Auch humorvolle Einlagen durften nicht fehlen: Die „Schwadschnüss von Brohl“ und die „Schwaderlapps aus Bad Breisig“ sorgten mit ihren Geschichten aus dem Alltag für viele Lacher – da hat sich jeder wiederfinden können.

Zur Stimmungsmusik von Wolfgang Petry tanzten die heißgeliebten Headlights aus Oberbreisig zu ihrem 10 jährigen Bestehen und brachten die Frauen zum ultimativen Höhepunkt. „Das sind die jungen Frauen, die unseren Karneval im Oberdorf auch zukünftig beleben werden; „Wir lieben unsere Headlights“, so die Moderatorinnen.

Zum finalen Höhepunkt übernahmen die „Vulkanelfen“ aus Zissen das Zepter und wickelten das närrische Publikum mit einer fesselnden Darbietung um den Finger – was dann geschah, lässt sich kaum in Worte fassen, denn die Frauen waren nicht mehr zu bremsen!

Die Oberbreisiger Frauensitzung machte ihrem Motto alle Ehre: Die Stimmung stieg ab 12 Uhr rasant von „Null auf Mull“ und hielt ganze sieben Stunden lang.

Die Organisatorinnen sind sich sicher: Wir haben das weltbeste Publikum! Gemeinsam mit den Gästen und allen Mitwirkenden feierte der Oberbreisiger Frauenkreis St. Viktor ein närrisches Spektakel.

Durch das bunte und abwechslungsreiche Programm führte erneut das charmant-verschrobene Gerichtsduo des „Bundeskokoloresgerichts“.

Durch das bunte und abwechslungsreiche Programm führte erneut das charmant-verschrobene Gerichtsduo des „Bundeskokoloresgerichts“.

Die Oberbreisiger Frauensitzung machte ihrem Motto alle Ehre: Die Stimmung stieg ab 12 Uhr rasant von „Null auf Mull“ und hielt ganze sieben Stunden lang. Foto: privat

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