Grundschüler erleben Artenvielfalt hautnah im Razejungewingert
Naturunterricht mit allen Sinnen
Lehmen. Die Woche der Artenvielfalt zeigt eindrucksvoll, wie eng Natur, Kultur, Weinbau und Bildung miteinander verflochten sind. Jüngst besuchten die Schulkinder des 2. und 3. Schuljahrs der Grundschule Lehmen mit ihren Klassenlehreinnen Frau Knippen und Frau Schmidt, den Razejungewingert in der Lehmener Würzlay. In diesem Jahr besteht die Kooperation der Razejunge mit der Grundschule Lehmen bereits 16 Jahre.
Drei Stationen hatten die Razejunge für ihre jungen Besucher vorbereitet, wo es interessantes zu erfahren gab bzw. wo die Kinder selbst in Aktion treten konnten. Imker Willi Unschuld stellte Lebens- und Arbeitsweise der Bienen, die emsigen Necktar- und Pollensammler, vor. Der leckere Lavendel- und Kräuterhonig wurde natürlich auch probiert.
Sonja Stefic brachte die Kräuter des Würzlaygartens den Schulkinder nahe. Blätter wurden zwischen den Fingern gerieben, der Duft wahrgenommen und es wurde auch probiert, wie die mediterranen Gewächse schmecken. Schmetterlinge auf den Blüten trugen zum Naturerlebnis bei. Zur allgemeinen Unterhaltung sorgten die flinken Eidechsen, die zwischen den Steinen hin und her huschten.
An der dritten Station war Action angesagt. Hier pflanzten die Schulkinder selbst Pfirsichbäumchen und Marokkanische Minze. Die Razejunge Wolfgang Anton und Dieter Möhring unterstützten sie und gaben einige Pflanztipps. Es wurde gebuddelt, gepflanzt und gewässert. In den nächsten Tagen und Wochen wird von Kindern und Lehrerinnen der Pflanzerfolg begutachtet.
Es war wieder eine „runde Sache“ im Razejungewingert und hat allen Teilnehmern gezeigt, wie interessant und erlebnisreich Unterricht in freier Natur sein kann.
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